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 [Suna-Gakure][Ge-Nin]Tsubasa, Kimiko

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BeitragThema: [Suna-Gakure][Ge-Nin]Tsubasa, Kimiko   So Dez 13, 2009 11:48 pm



.:Allgemeines:.
[ Name | Deckname | Spitzname ]
    Kimiko – nobles Kind
    Der Name bedeutet so viel wie nobles Kind. Auch wenn Kimiko gar nicht aus so reichem Hause stammt, trägt sie diesen Namen mit Würde und macht ihm alle Ehre, da sie einen sehr noblen und wohlerzogenen Eindruck macht, auch ohne eine wirklich Ausbildung genossen zu haben. In wohl genau dieser Absicht schenkte ihr Vater ihr diesen Namen. Er wollte, dass Kimiko zu einem Kind und zu einer Frau heran wächst, die sich keiner Gefahr aussetzten muss.

    Nagori - Abschied
    Kimoko ist das erste Kind was nach dem Umzug in die Gefilde des Daimyo geboren wurde und symbolisiert in ihrer Familie den Abschied aus der Heimat. Doch ein Abschied bedeutet meist auch ein freudiges Empfangen von neuen Dingen.

    Tsubasa - Flügel
    Der Familienname der Tsubasas. Es ist einfach ein Familienname mit unbekannter Herkunft. Es gibt jedoch eine Legende die besagt, dass im ersten großen Ninjakrieg ein Mann aus Suna-Gakure auf einmal im Kampf Flügel bekommen haben soll und wie ein Engel über dem ganzen geschwebt haben soll. Dieser Mann soll das erste Mitglied der Tsubasa-Familie gewesen sein. Wirklich nur eine Legende?

    Niodolf
    Dieser Name besitzt keine Bedeutung und ist auch nicht aus dem Japanischen. Dies ist ein Spitzname welchen Kimiko sich selber gab. Diesen Namen benutzte sie als Decknamen als sie in ihrer Heimat unterrichtet werden durfte und dies wegen ihres Geschlechtes nicht konnte. Weiter Abarten davon sind:Nio, Niod, Liodolf, Liod, Lion
    Natürlich mit entsprechenden Kürzeln.


[ Geschlecht ]
    Weiblich
    Dem ist sich Kimiko sicher. Auch wenn sie dies früher verleumdet hat, da sie sonst nicht hätte trainieren dürfen. Sie ist stolz darauf, dem weiblichen Geschlecht anzugehören, aber dennoch weiß sie um die Vorzüge des anderen Geschlechts, zumindest um das ein oder andere.


[ Blutgruppe ]
    B – positiv
    Kimiko ist ein sehr fröhliches Kind, was jedoch weiß was es will und sehr wissbegierig ist. Sie weiß dieses Wissen durchaus zu bekommen, koste es was es wolle. Nun, über Leichen würde sie niemals gehen, aber sie tut schon eine Menge um nicht als Hausfrau enden zu müssen, wie es sich ihr Vater anfangs gewünscht hatte.


[ Geburtstag | Geburtsort | Alter ]
    17.02
    Kimiko Nagori wurde im Februar geboren, als noch tiefster Winter war. Der Winter hatte sich in diesem Jahr sehr in die Länge gezogen, was in Suna natürlich kaum spürbar gewesen war. Die Temperaturen waren milder und es war die Regenzeit.

    Suna Gakure
    Es war zu einer Zeit als Kimiko's Vater schon wusste, dass er nicht mehr lange in Suna bleiben würde und Kimiko's Mutter musste sich noch entscheiden, ob sie ihm folgen würde. Immerhin hatte die Familie schon ein Kind, welches Freunde in Suna hatte.

    13 Jahre
    So lange lebt Kimiko schon. Doch erst seit einem Jahr lebt sie in Suna-Gakure. Vorher lebte sie in der Region in der auch der Daimyo von Kaze no Kuni lebt.


[ Aussehen ]

Spoiler:
 
Kimiko hat braunes Haar und blaue Augen. Das Haar ist kurz geschnitten und der ein oder andere wird nicht auf den ersten Blick erkennen, dass es sich um ein Mädchen handelt. Da ihre Stimme noch kindlich ist, könnte es sich bei ihr also auch um einen kleinen Jungen handeln. Kimiko sieht man ihre Wendigkeit und Schnelligkeit sofort an wenn man sieht wie sie sich bewegt. Meist lächelt das junge Mädchen und macht einen sehr offenen Eindruck. Doch manchmal, im Kampf, oder wenn es ernst wird, sieht man eine Kälte in den Augen des Kindes, die man bei ihr beim besten Willen nicht erwarten würde.

.:Organisatorisches:.
[ Reich ]
    Suna-Gakure
    Einst lebte Kimiko in der entfernten Region Kurima, nord-westlich von Suna-Gakure. Ihr Vater war und ist ein Ninja im Dienst von Suna-Gakure und zog dort hin um in der Leibwache des Daimyo zu arbeiten. Eine sehr ehrenvolle Aufgabe. Doch Kinder durften in der Garde nicht arbeiten, deshalb musste Kimiko, um als Ninja arbeiten zu können, nach Suna ziehen, gemeinsam mit ihrem Bruder Nio.


[ Rang ]
    Ge-Nin
    Kimiko gilt zwar als Ge-Nin, jedoch nur, da sie bisher noch nicht an der Chu-Nin Prüfung teilnehmen durfte. Sie lebt ja noch nicht lange in Suna-Gakure und wurde bisher noch keinem Team zugeteilt. Bisher durfte sie kleinere Missionen nur alleine absolvieren und in der Akademie den Chu-Nin zur Hand gehen. Mit dem Job des Ninjas, hatte das bisher sehr wenig zu tun.


[ Organisation ]
    Keine


[ Sensei | Team | Partner ]
    Noch ist Kimiko keinem Team zugeordnet und auch einen Partner besitzt sie bisher nicht



.:Fähigkeiten:.
[ Chakranaturen ]
    Suiton
    Eine sehr seltene Chakranatur im Reich des Sandes. Doch Kimiko beherrscht sie. Ja, sogar das ein oder andere Jutsu beherrscht sie.

    Fuuton
    Nein, Kimiko hat keine Ahnung, dass sie das Windelement beherrschen könnte. Schlußendlich kann sie es auch noch nicht nutzten.

    Hyuoton
    Auch das Mischelement, das Eiselement, könnte Kimiko irgendwann erlernen.


[ Spezialisierung ]
    Tai-Jutsu:50%
    Nin-Jutsu:35%
    Gen-Jutsu:15%
    Kimiko will eigentlich einmal ein AllrountNinja werden, doch dafür wird sie noch ihre Defizite im Bereich des Nin-Jutsu, aber vor allem im Bereich des Gen-Jutsu auf arbeiten müssen.


[ Stärken ]
    Charakter
    Kimiko ist ein sehr charakterstarkes Wesen. Sie lässt sich schwer von ihrer Meinung abbringen. Doch auch ihre Ehrlichkeit und ihre Aufrichtigkeit zeichnen sie aus. Sie weiß dieses jedoch zu verbergen wenn es unbedingt sein muss. Diese ganzen Sachen kann sie sehr gut abwägen, da sie einen sehr sehr empfindlichen Gerechtigkeitssein entwickelt hat.

    Tai-Jutsu, Waffenkampf
    Kimiko lernte in Kumira wie die anderen Jungen vor allem den Kampf mit Schwert, Schild, Axt und natürlich:Pfeil und Bogen. Sie kann mit vielen Waffen gut umgehen. Nicht perfekt, aber doch besser als andere in ihrem Alter. Ja sie beherrscht diese Waffen sogar teilweise zu Pferd. Auch im unbewaffneten Kampf besitzt sie gute Kenntnisse.

    Teamfähigkeit
    Kimiko ist die geborene Teamplayerin. Sie kann anleiten aber sich auch unterordnen. Sie kann sich sehr schnell in neue schon gebildete Gruppen intrigieren und innerhalb dieser Gruppe agieren. Auch wenn sie mit einem Teil des Teams nicht gut auskommen sollte, versucht sie das beste aus der Sache zu machen. Sie ist freundlich zu jedermann, solange man sie nicht persönlich angreift.

    Belastbarkeit und Durchsetzungsvermögen
    Kimiko ist, dadurch das man hohe Maßstäbe an sie setzte, ohne großes Wissen über sie, sehr belastbar geworden, auch was Witterung und Co angeht. Auch kann sie sich innerhalb einer Gruppe sehr gut durchsetzten, wenn es denn von Nöten ist.


[ Schwächen ]
    Gen-jutsu
    Kimiko kann keinen Hehl daraus machen, dass sie Gen-Jutsu nicht sehr gut beherrscht. Doch diese Schwäche will sie ausmerzen, mit der Zeit.

    Ortskenntnisse
    In Suna kennt sich Kimiko nicht so gut aus, doch kann sie Karten lesen. Ohne eine Solche wäre sie allerdings aufgeschmissen. Auch innerhalb des Dorfes kennt sie sich noch nicht soo gut aus. Im Verwaltungsviertel und auch in der Umgebung der Akademie geht es, doch insiderwissen besitzt sie kein großes. Sie kennt auch die Geschichte des Dorfes nur aus der Erzählung. Sie gehört nicht wirklich nach Suna, und das macht man ihr auch bei manch einer Gelegenheit klar.

    Starrsinn
    Ja, Kimiko kann sehr stur sein, vor allem wenn es darum geht, ihren Wissensdurst zu stillen. Sie kann sehr findig sein, was Lösungen angeht und überschreitet dabei allerdings auch mal die ein oder andere Regel und Grenze. Das kann nicht nur für Kimiko selbst gefährlich werden.

    Härte
    Natürlich, als Ninja ist Kimiko knallhart. Zumindest wirkt es so. Aber in Wahrheit entspricht dies nicht ganz dieser. Kimiko ist noch nicht so weit, dass sie ohne Gnade töten könnte, ja sogar jemanden im Kampf zu verletzten… Sie braucht Gründe. Sie ohne angegebenen Grund los zu schicken um wen zu töten, dass kann man nicht. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie dort Gnade vor Recht ergehen ließe wäre zu groß.
    Sollten die Gegner sie jedoch angreifen, weiß sie sich angemessen zu verteidigen.

    Sensibel…
    Jaja, Kimiko ist ein kleines Sensibelchen. Sie kann nicht lange mit Menschen zusammen sein, die sie nicht mögen und ausschließen. Natürlich, sie versucht das beste daraus zu machen, aber irgendwann geht es nicht. Sie fängt auch schon mal an zu weinen, jedoch nicht vor den Augen anderer. Aber sie kann Bockig werden und einfach nur still… Man merkt ihr an, wenn sie etwas auf dem Herzen hat.

    Träume
    Es kommt nicht all zu oft vor, nur wenn sie lange nicht mit Menschen geredet hat, oder eben sich in einer Gruppe befindet, aus der sie sowieso ausgeschlossen wird. Dann verfällt sie manchmal in die Versuchung, einfach mal zu traäumen. Es kam schon vor, dass dies genau dann passierte, wenn sie mitten in einem Kampf steckten. Nun, das war bisher nur ein mal, und mitten auf dem Trainingsplatz aber trotzdem hätte dies schwerwiegende Folgen in einem echten Kampf.


[ Ausrüstung ]
Waffentasche
  • 20 Kunai
  • 20 Shuriken
  • 1 Drahtseil
  • 5 Explosionstags
  • Karte von Kaze no Kuni

  • 1. Schriftrolle
    • Bogen
    • 5 weitere Pfeile


Köcher auf dem Rücken
  • 5 Pfeile für ihren Bogen


In der Scheide an der Seite
  • Ein roter Langdolch



.:Persönliches:.
[ Persönlichkeit ]
    Kimiko ist eine sehr starke Persönlichkeit. Über allem steht ihre immer währende Freundlichkeit und Höflichkeit. Viele ältere Herrschaften loben sie, da sie so gut erzogen wirkt. Dies jedoch nur, solange sie zufrieden mit dem ist, was sie hat. Sobald es etwas gibt, was sie begehrt, ist sie sehr zielstrebig und versucht es zu bekommen. Sei es das Ziel einer Mission oder aber Wissen. Wissen ist etwas was sie sehr anzieht. Schon immer wollte sie so viel wie möglich wissen. Warum es in Kaze no Kuni so selten regnete, warum die Sonne so heiß ist, woher das Licht kommt… Sie war ein Kind der Fragen. Auch wollte sie schon früh lernen, wie man kämpfte, da sie sah wie ihr Vater und ihr Bruder dies lernten und betrieben.

    Gegenüber anderen Menschen, vor allem Vorgesetzten ist Kimiko wie schon erwähnt sehr höflich und wohlerzogen. Sie ist auch sehr respektvoll und entschuldigt sich beinahe für jeden Fehler ihrerseits, nimmt Strafen und Rügen ohne ein Wort der Klage entgegen. Bei Gleichaltrigen sieht das ganze jedoch anders aus. Sie behauptet sich gerne gegenüber den anderen und ist sehr verspielt und fröhlich. Neue Freunde bedeuten ihr sehr viel, doch auch alte Freunde, Menschen die sie schon lange begleiten, bedeuten ihr sehr viel. Sie leidet etwas darunter, dass sie in Suna noch keine richtigen Freunde gefunden hat. Denn sie ist ein absolutes Rudel und Gruppentier. Sie braucht eine Gruppe, ohne diese fühlt sie sich allein. Deshalb ist wohl auch ihr Bruder so wichtig für sie.

    Auf Mission ist Kimiko bemüht diese zur vollen Zufriedenheit des Kage zu vollenden. Dabei setzt sie ihre Zielstrebigkeit und ihren Starrsinn sinnvoll ein. Auch legt sie hier einen analytischen und sehr kühlen Charakterzug an den Tag. Mit möglichst wenig Aufwand, möglichst Wennig Zeit viel zu erreichen, dass ist ihr Ziel. Es gibt nur wenige Dinge die sie davon abhalten können. Die Gefährdung der Mission, oder die Gefährdung von Menschen.


[ Vorlieben |Abneigungen ]
    Kimi liebt die Gesellschaft anderer, netter Menschen. Am besten Kinder in ihrem Alter. Sie liebt es herum zu toben und noch richtig Kind zu sein. Sie kann das sehr gut von ihrem Beruf trennen, ein Grund warum sie überhaupt noch so kindlich sein kann. Auch ihre Familie ist ihr sehr wichtig und sie ist überhaupt erst Ninja geworden um diese beschützten zu können, gemeinsam mit ihrem Bruder Nio. Dieser ist auch eine sehr wichtige Person in ihrem Leben.
    Natürlich hat Kimi auch so etwas wie Hobbys. Sie ließt auch sehr gerne, wenn sie nicht mit anderen Kindern spielt und verbessert ihre Fähigkeiten.
    Was Lion auch sehr mag das ist der Regen. Eine komische Vorliebe für ein Kind, was auch die Sonne liebt und in Suna haust. Doch der Regen bringt neues Leben und Abkühlung für das geschundene Land. Das liebt Kimi so daran.

    Doch es gibt auch Dinge die Lion einfach nicht ab haben kann. Dazu gehört, wenn man sie unterschätzt. Das kleine Mädchen, vor allem diese Minderwertigkeit die in den Begriff des Mädchens gelegt wird, kann sie nicht leiden. Ebenso kann sie Ungewissheit nicht leiden. Wenn sie auf etwas warten muss, ohne zu wissen was denn kommt. Überhaupt, auf etwas warten zu müssen ist schon beinahe Folter für das kleine quirlige Mädchen. Der Gedanke, dass ihrer Familie etwas zustoßen könnte, beunruhigt sie ebenfalls sehr und macht sie traurig. Auch kann sie es nicht leiden ausgeschlossen zu werden, ausgegrenzt zu werden, warum auch immer. Sei es weil sie ein Mädchen ist, oder weil sie ganz einfach nicht aus Suna kommt. Sie konnte es zu beginn gar nicht begreifen. Jedoch nicht nur bei sich selber, sondern auch bei anderen kann sie es nicht leiden. Sie kann es nicht sehen, wenn andere Kinder abgegrenzt werden. Überhaupt Ungerechtigkeit kann Lion überhaupt nicht leiden.


[ Anderes ]
    Der rote Langdolch
    Den bekam Lion zum Abschied von ihrem Vater. Er bedeutet dem Mädchen sehr viel, da er ein Symbol für die Anerkennung ihres Vaters ist. Lange war dieser dagegen, dass sie den Weg eines Shinobi einschlug, doch dann willigte er doch ein. Dieser Langdolch ist das Symbol und der Beweis dafür. Er besitzt auch eine Gravur. »Alle großen Dinge sind einfach und viele können mit einem einzigen Wort ausgedrückt werden: Freiheit, Gerechtigkeit, Ehre, Pflicht, Gnade, Hoffnung.«
    Winston Churchill


.:Familiäres:.
[ Familie ]
    Tsubasa, Takeo(=Held, Ehrenmann)
    Alter:42 Jahre
    Rang: Jo-Nin; Suna-Gakure

Takeo war und ist der Vater von Kimiko. Kimiko ist sein zweites Kind, aber seine einzige Tochter. Er selbst arbeitet als Ninja in der Leibgarde des Daimyo, dem höchsten Menschen von Kaze no Kuni. Er war immer ein sehr liebevoller Vater welcher nie wirklich etwas von Kimiko verlangte, außer gutes Benehmen. Wie seiner Frau jedoch, wollte er Kimiko verbieten jemals ein Leben als Kriegerin in Erwägung zu ziehen. Es scheiterte, anders als bei seiner Frau, doch böse war er Kimiko deswegen nicht.

Takeo und Hide

    Tsubasa, Hide (=Ausgezeichnet, Fruchtbar)
    Alter: 40 Jahre
    Rang: ---

Hide ist Kimikos Mutter und die Ehefrau von Takeo. Kennen lernten sich die beiden Menschen in Suna-Gakure. Dort arbeitete Hide damals noch als Chu-Nin im Dienste des Dorfes. Sie war nicht einmal schlecht, doch als sie Takeo traf und sich in ihn verliebte, gab sie das Ninjadasein für ihn auf, vor allem wegen Nio, dem älteren und einzigen Sohn der Familie. Um die beiden Kinder kümmerte sich die Frau rund um die Uhr, war immer für die beiden da, egal was für Ängste und Sorgen sie hatten. Sie waren nie alleine damit.

    Tsubasa, Naoki (=Ehrenwert, ehrliche Haut, gerader Baum)
    Alter: 16 Jahre
    Rang: Chu-Nin; Suna-Gakure

Naoki, oder kurz einfach Nio, ist Kimikos Bruder. Von seinem Spitznamen leitet sich auch Kimikos Codename »Niodolf« ab. Naoki und Kimiko haben ein sehr enges Verhältniss zueinander. Naoki war immer der einzige, der wirklich wusste, was Kimiko in ihrer Freizeit tat. Er war ihr Geheimniswahrer. Sie konnte ihm immer alles erzählen, ohne dass er es ihren Eltern verrieht. Ein besseres Verhältnis hätten die beiden nicht haben können. Auch jetzt in Suna ist Naoki ein sehr wichtiger Mensch für das junge Mädchen geblieben.

[ Clan ]
    Der Clan der Tsubasa
    Wenn man allein mit der Größe argumentiert, so zählt der Tsubasa-Clan nicht als wirklicher Clan, sondern als Familie. Es gibt nicht viele User dieses Clans, sie beschränken sich bisher auf 4 Personen. Entstanden ist der Tsubasa Clan schon im 1. Ninjaweltkrieg. Danach verschwand er.

    Merkmal für diesen Clan ist eigentlich ein sehr gefährlicher und trauriger Anlass. Eine Genmutation. Diese Mutation hätte das Ende für die komplette Familie bedeuteten können, doch in diesem Falle war es ein Segen. Nur sehr wenige Mitglieder der Familie können es ausbilden, das KG des Clans. Voraussetzungen sind die Mutation auf dem Gen für die Chakraadern, sowie das Chakraelement Fuuton. Da der Clan nicht sehr bekannt ist, das Bluterbe so gut wie nie auftritt und auch sonst sehr wenig bekannt ist, hat der Clan kein Synonym und ist wirklich nicht bekannt. Selbst die Familie selbst weiß meist nichts davon. Da die Mutation rezesiv vererbt wird, bedeutet, dies dass zwei Merkmalsträger ein Kind zusammen bekommen können, welches dann die Fähigkeit des Tsubasa-Clan besitzt. Nur 10% der Weltbevölkerung, davon 9% in Kaze no Kuni, jedoch nur 3% der Shinobi, sind Merkmalsträger. Die Wahrscheinlichkeit, dass beide das mutierte Gen an ihre Kinder weitergeben, besteht zu 25%. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Tsubasa mit Bluterbe sein Erbe weitergibt, liegt da schon bei 50%.

    Doch was ist das Bluterbe des Tsubasa Clan?


[ Kekkei-Genkai |Hiden ]
    Engelsflügel
    Das Kekkei Genkei des Tsubasa Clan. Tsubasa bedeutet nichts anderes als Flügel. Und genau diese können die Träger des Bluterbes bekommen. Naoki Tsubasa ist ein Bluterbenträger und kann Flügel ausbilden, mit denen er auch Fliegen kann. Jedoch sind diese sehr anfällig und sensibel. Nur mittels des Fuuton Elementes ist es möglich wirklich damit zu fliegen, und es voll zu entfalten. Auch muss es trainiert werden, da die Muskeln die die Flügel halten, zu beginn kaum vorhanden sind. Es bedarf manchmal Jahrelange übung bis man endlich in der Lage ist das Bluterbe vollkommen zu beherrschen. Von den Hiden ganz zu schweigen. Mit ihren Flügeln haben sie jedoch einen Voteil was Fuuton Jutsus anbelangt.

    Zurück zu den Flügeln: Lange damit zu fliegen, ist kaum möglich, da die Muskulatur selbst nach jahrelangem Training nicht stark genug ist, den meist über 60kg schweren Körper lange in der Luft zu halten. Reisen und lange Flüge sind also ausgeschlossen. Auch im Kampf sind die Flügel nur aus der Distanz wirklich hilfreich, da sie wirklich sehr empfindlich sind. Sollte der Ninja im Flug getroffen werden, stürzt er unweigerlich zu Boden. Je höher er davor flog, desto schwerer sind die Verletzungen die er beim Sturz erleiden kann. Wendige und Schnelle Manöver sind ebenfalls nur nach sehr langem Training möglich, da nicht nur die Lände des Nutzen, sondern auch die Effektivität trainiert werden muss. Um schnell in die Luft zu kommen müssen die Musekln schnell genug Kraft aufbauen, was nicht lange gut geht. Unter Umständen kann es zu Muskelfaserrissen kommen.

    Hiden
    Tsubasa no Jutsu
    - Kunst der Flügel
    Rang: C Rang
    Der User sammelt Chakra in dem Punkt, an dem sich die beiden Schulterblätter treffen würden, wenn man sie zusammen zöge. Aus diesem Punkt wachsen dann die Flügel. Dieser Vorgang dauert eine Minute. In dieser Minute ist der User sehr anfällig für Angriffe, da er sich kaum bewegen kann. Zum Schutz ist er von einer Hülle aus Licht umgeben, welche jedoch nur abschrecken soll. Die Verwandlung kostet nicht sehr viel Chakra, von Nöten ist jedoch die Mutation des Tsubasa-Clan.


.:Biographisches:.
[ Zeitleiste ]
  • 0-1. Lebenjahr
    Kimiko wurde geboren und die Tsubasas zogen nach Kurima um.
  • 4. Lebensjahr
    Kimiko nascht von Nektar des Wissens. Ihre Mutter bringt ihr die ersten Dinge über Pflanzen und die Welt bei.
  • 6. Lebensjahr
    Der unstillbare Wissensdurst. Kemiko sieht wie ihr Bruder zum Training der anderen Kinder geht, deren Eltern auch in der Leibgarde sind.
  • 7. Lebenjahr
    Kimiko entschließt sich ebenfalls mit zu trainieren, auch wenn sie ein Mädchen ist. Sie nimmt ihre zweite Identität an: Niodolf, kurz Lion.
  • 10. Lebenjahr
    Kimikos Identität fliegt auf, zumindest was ihren Vater angeht. Außerdem geht ihr Bruder Naoki nach Suna-Gakure um dort als Ninja zu arbeiten.
  • 12. Lebensjahr
    Kimiko legt den Streit mit ihrem Vater bei und bekommt die Erlaubniss ihrem Bruder nach Suna zu folgen.



[ Nindo | Ziel ]
    Kimiko wurde Ninja um ihre Familie zu beschützten, nun will sie noch mehr: Ihr Dorf und den Daimyo wie ihr Vater beschützten. Bis dahin will sie so viel lernen wie nötig ist um dieses Ziel zu verwirklichen.


[Geschichte]
    ..::Die Tsubasa's::..

Ein kleines, aber sehr gut aussehendes Dorf in Kaze no Kuni. Es ist umgeben von öder Landschaft, welche nichts anders zu bieten hat als Felsen und Sand… Ab und zu auch mal der ein oder andere Sandfelsen. Doch insgesamt ist die Landschaft sehr öde und es gibt kaum etwas was Abwechselung bietet. Das Dorf ist umgeben von einer kleinen Mauer, nichts im Vergleich zu jener welche Suna-Gakure schützt. Doch dieses kleine Dorf brauchte nie irgendwelche Festungen. Denn schon allein die Tatsache, dass kaum jemand es kannte und es außerdem sehr gut geschützt war, waren Anlass es nicht anzugreifen. Jede Aktion dieser Art hätte schwere Folgen, im schlimmsten Falle für die ganze Welt. Denn hier residierte der Daimyo von Kaze no Kuni, die einzige Person die noch über dem Kage von Suna-Gakure steht. Einige der besten Leute aus Suna-Gakure kümmern sich um seinen Schutz, es ist eine Ehre, allein gefragt zu werden. Das komplette Dorf ist auch ihren höchsten Einwohner ausgerichtet. Die Familien der Leibgarde leben hier, die wenigen Kinder erfahren Unterricht und es gibt allerlei Handwerker und andere Bedienstete. Ein kleines eigenes Dorf, nur für den Feudalherren von Kaze no Kuni.

In einem kleinen Haus von Kurima, so nennt sich das Dorf, jedoch war diese Harmonie und diese Schönheit nicht zu spüren. Laute Worte drangen nach draußen und wurden doch nicht verstanden. Erst wenn man hinein kam und sich im Wohnzimmer der Bewohner umsah, entdeckte man 4 Personen. Ein Kind, etwa 10 Jahre alt und von weiblicher Natur. Ein Junge, etwa 13 Jahre alt und eindeutig handelte es sich um einen Jungen. Und dann wohl die Eltern der beiden Kinder. Ein großer, schlanker aber doch gut trainierter Mann mittleren Alters und eine Frau, ebenfalls schlank, jedoch eher zierlich als muskulös. Der Junge und die Frau standen eher hilflos daneben, während der Vater wohl mit seiner Tochter stritt. Und es war ein heftiger Streit. »Wie konntest du nur?! Es ist verboten, es ist einfach nicht richtig…Du hättest fragen konnen!«, schrie der Mann das Kind an, welches jedoch keine Angst zu haben schien. Im Gegenteil, es schien etwa so sehr in Rage zu sein wie der Herr Vater auch. Zornig blickte es den Vater an und schrie in nicht minder lauter Lautstärke zurück. »Ich HABE gefragt, und Mädchen ist es nun mal nicht erlaubt!«, rechtfertigte sie sich. Doch als der Vater beginnen wollte zu antworten, fiel das kleine Mädchen ihm abermals ins Wort. »Nur weil ich ein Mädchen bin, soll ich mich nur um das Haus kümmern und Blumen pflücken?! Ich wollte auch lernen zu kämpfen!«, waren die Argumente die das Mädchen hervor brachte, den Vater jedoch nicht sonderlich beeindruckten. Wieder wurde er unterbrochen, als er zu einer Antwort ansetzte. Die Frau mischte sich ein. »Takeo, lass gut sein. Wir können ein ander Mal darüber reden, es ist schon spät.«, versuchte sie ihren Mann zu beschwichtigen, was jedoch nicht ganz gelang, auch nicht so zu später Stunde. »Nein, ich lass es nicht gut sein und ich will ausreden!«, schrie er noch ein paar Dezibel lauter um sich Gehör zu verschwaffen. »Du weißt, dass es nicht erlaubt ist, warum tust du es dann?! Ich will nicht, dass du das kämpfen lernst, ich will nicht, dass du einmal Ninja wirst. Du hast andere Möglichkeiten die du gefälligst nutzten solltest!«. Man konnte hören, dass der Vater nicht nur sauer war, er war besorgt um das Mädchen. Takeo, so war der Name des Mannes drehte sich ab und verließ das Haus. Der Junge, welcher unbeteiligt am Rande stehen geblieben war, kam zu dem Mädchen und umarmte es. »Hey, das wird schon wieder. Der kriegt sich wieder ein. Ändern kann er es sowieso nicht mehr.«, versuchte er seine kleine Schwester zu trösten. Die Mutter ging in die Küche und überließ die beiden Kinder erst einmal sich selbst.

»Wie soll das nur werden wenn ich nicht mehr hier bin, kleine?«, fragte der Junge das Mädchen, welche sich nun aus seiner Umarmung gelöst hatte. »Wohin gehst du denn, Nii-san?«, fragte das Mädchen verblüfft und enttäuscht. Ihr Bruder musste gehen? »Nach Suna. Ich darf doch nicht in der Leibgarde arbeiten und ein Handwerk habe ich bisher nicht gelernt. Wenn ich Ninja werden will, muss ich nach Suna und dort als Ge-Nin anfangen. Die Akademie habe ich ja praktisch hier geleistet und das wird in Suna anerkannt. Bist du deshalb traurig, Kimi-chan?«, erklärte der Bruder. Das Mädchen nickte auf die Frage hin. Natürlich war sie traurig, dass der Junge nach Suna ging. Suna war so weit weg, zumindest zu Fuß war es nur schwer zu erreichen. »Verspricht mir, dass du, wenn du wirklich Ninja werden willst, weiter fleißig übst. Du hast nämlich Potenzial, du kannst wirklich gut werden. Du musst nur fließig üben. Auch wenn Takeo-tou-san sagt, dass du das nicht tun sollst. Wenn du wirklich Ninja werden willst, gibt es keinen anderen Weg.«, sagte der Junge ernst zu dem Mädchen welches neben ihm saß. Er strich kurz durch ihre braunen Haare und blickte in die blauen Augen. Das Mädchen nickte. »Ja, das mache ich. Schon allein weil Chichi es nicht will!«, meinte sie trotzig und grinste daraufhin frech. »Ich werde dich vermissen, Naoki-nii-san.«

    ..::Geschwister::..

Gehen wir ein paar Jahre zurück. Alleine um den Grund des Streits und die Beziehung zwischen Kimiko Nagori und ihrem Bruder Naoki zu verstehen. Es begann als Kimiko mal gerade sechs Jahre alt war. Schon immer hatte sich das Mädchen gut mit ihrem Bruder verstanden. Schon immer waren die beiden ein Herz und eine Seele gewesen. In Kurima gab es nicht sehr viele Kinder, nur wenige brachten ihre Familie mit. Bis auf Kimiko und Naoki waren also noch ca. 8 Kinder im Dorf. Abgesehen von Kimiko und Sea, einem anderen Mädchen aus der Nachtbarschaft, nur Jungen. Sea und Kimiko waren auch sehr gute Freunde, doch am besten verstand sie sich meistens noch mit ihrem Bruder Naoki. Sie spielten zusammen, sie lebten zusammen, sie waren zusammen aufgewachsen… gab es sonst noch etwas was Kinder verbinden konnte? Mit Sea spielte Kimiko auch sehr oft, sie waren nicht zusammen aufgewachsen, da Sea erst vor zwei Jahren nach Kurima kam. Ihr Vater arbeitete ebenfalls in der Leibgarde und Sea war ein Einzelkind. Die Mutter war nicht mitgekommen, aber Sea wollte bei ihrem Vater bleiben. Überhaupt hatte man dem Kind selten einen Wunsch abgeschlagen, was Sea zu einer manchmal sehr schwierigen Persönlichkeit machte und es auch das ein oder andere Mal zum Streit kam. Auch mit den anderen Kindern gab es ab und zu mal Zoff, doch Naoki beschützte seine kleine Schwester, wenn es mal zu kleineren Prügeleien kam, was zum Glück nicht all zu oft der Fall war.

An diesem Morgen jedoch war etwas anders. Natürlich, in letzter Zeit ging Naoki oft morgends weg und kam erst abends wieder, etwas was Kimiko komisch fand. Als er ihr erklärte, dass er zum Training gehe, antwortete er nur, er solle doch Hide, also die Mutter der beiden Kinder, um Training bitten. Etwas was Kimiko auch tat. Schon seit Kimiko vier war, und die ersten bohrenden Fragen stellte, war es ihre Mutter die ihr Antworten gab. Ihr Vater war ja selten da, auch wenn er sich Mühe gab. Hide erklärte Kimiko das, was sie auf der Schule der Kunoichis gelernt hätte. Dazu gehörte das Pflücken von Blumen, oder eben nicht. Denn Blumen waren sehr rar und sie waren eine Kostbarkeit, die man nicht pflücken sollte. Aber es gab noch viele andere Dinge die Kimiko lernen konnte. Doch irgendwann, als das Kind verstanden hatte, warum es regnete, warum es so heiß war, warum das Dorf eine Mauer hatte, ob es noch andere Dörfer gab… Gingen Hide die Antworten aus. Da Kimiko auch keine Antworten mehr bekam, spielte sie wieder öfter draußen und freundete sich mit den Kindern an. Eines Tages jedoch, kam sie auf eine Idee. Sie folgte morgends ihrem Bruder zu seinem Training. War dies vielleicht spannender als ihr eigenes? Oder lernte er auch nur die Welt kennen, so wie es Kimiko tat? Nein, sicher nicht. Doch sie wurde schnell entdeckt. »Hey, Kimi-chan, was tust du hier?«, fragte Naoki auf halben Weg. Die tapsigen Schritte hatten das Mädchen verraten. »Kann ich mitkommen? Zu deinem Training meine ich…«, fragte das Mädchen beinahe flehend. »Was willst du denn dort? Das ist nichts für Mädchen.«, meinte Naoki nur und wollte weiter gehen. »Aber Mama kann mir kaum noch etwas beibringen… oder sie will es nicht.«, antwortete das Mädchen und sah ihren Bruder immer noch flehend an. Ein Blick dem Naoki nur sehr schwer widerstehen konnte. »Aber da darfst du nicht mitmachen, ich weiß nicht mal ob ich dich hinbringen darf.«, erklärte Naoki und ihm gingen langsam die Argumente aus. »Nur weil ich ein Mädchen bin? Was ist so schlimm daran?«, langsam wurde das Mädchen wütend. Was war so schlimm daran ein Mädchen zu sein? Sie hätte es vielleicht verstanden, wenn sie zu jung gewesen wäre, aber weil sie ein Mädchen war? »Das ist einfach so… Na gut. Du kannst mitkommen, aber du bist ganz leise und schaust nur zu!«, forderte Naoki von seiner kleinen Schwester, welche einwilligte. Das inzwischen lange braune Haar wehte hinter dem kleinen Wirbelwind her, als sie ihrem Bruder folgte.

Dort angekommen, wo Naoki jeden Tag hin ging, staunte Kimiko nicht schlecht. Sie war in diesem Teil von Kurima nie gewesen. Es war ganz in er Nähe des Daimyo Anwesens. Hier gab es ein großes Sandfeld, welches jedoch steinig wirkte. Es war kein feiner Wüstensand, sondern eine harte große Steinplatte. Mehrere Risse konnte man darin schon sehen. Dort saßen fast alle Kinder auf kleinen Kissen und sahen in eine Richtung. Nach vorn, zu einem Mann welcher etwas vorzulesen schien. Kimiko versteckte sich sogleich hinter einem Zaun und lauschte. Naoki sah sich um. Wo war sie hin? Nun, dann brauchte er ja nicht mehr zu fragen ob sie zuhören durfte. Er nahm schnell seinen Platz ein und hörte auch zu. Erzählt wurde von der Geschichte Suna-Gakures, dem Ninjadorf des Reiches. Alle hatten ihre Wurzeln dort und die meisten hier, wollt später auch nach Suna gehen um dort als Ninja zu arbeiten. Vielleicht würden sie dann auch eines Tages wieder hier her kehren und in der Leibgarde des Daimyo arbeiten. Es ging um die Geschichte des Gaara, einem der Kazekage. Anfangs verstand Kimiko nicht sehr viel, da viele Worte ihr noch nie unter gekommen waren, doch es war spannend zu zu hören. Besser als jede Gutsnachtgeschichte. Als der Mann zuende gelesen hatte, standen alle auf, räumten die Kissen weg und zogen sich andere Sachen an. Dann wurde die Kampfkunst trainiert. Sie war, etwas was Kimiko nicht wissen konnte, nicht wirklich original Suna, auch nicht original Ninja. Nun ja, das was sie an dem Tag machten, entsprach schon dem Tai-Jutsu welches an Sunas Akademien gelehrt wurde. Auch am nächsten Tag schlich sie sich ihrem Bruder hinterher, nun da sie den Weg kannte. Sie lernte Begriffe kennen wie »Chakra« »Jutsus« und ähnliches. Auch sprach sie mit ihrem Bruder darüber, dass sie so gerne dort mit machen würde. Naoki ließ sich sogar dazu hinreißen, seinen Sensei zu fragen ob dies in Ordnung gehen würde, doch bekam er eine Abfuhr. Keine Mädchen in der Akademie von Kurima. Da würde sie schon nach Suna gehen müssen, etwas was ihr Vater dann merken würde und noch viel schlimmer: er würde es ihr nicht gestatten. Doch die beiden waren nicht dumm: Sie hatten eine Idee wie es doch klappen würde, mit dem Training und der Ausbildung zur Kunoichi.

    ..::Niodolf::..

Kimiko saß bei sich im Zimmer. Ein Messer und eine Skizze lagen vor ihr. Sie wirkte unentschlossen, was sie auch immer machen wollte. Sie hatte es sich Stunden lang überlegt. Eine andere Möglichkeit gab es nicht. Sie musste es tun. Hinter ihr lagen einige Kleidungsstücke die sie sich zurecht geschnitten hatte. Sie fuhr sich mit der Hand durchs Haar und senkte den Blick.

Es ging nicht anders. Sie durften doch nur Jungen zur Akademie und ihr einziges Manko war, dass sie genau so einer nicht war. Also würde sie versuchen müssen einer zu sein… nun zumindest auf den ersten Blick. Doch zuerst brauchte sie eine richtige neue Identität. Kimiko war kein besonders jungenhafter Name. Während sie so darüber nachdachte, kam sie auf den Spitznamen ihres Bruders. Nio. Nio… Nion… Niol…Niodolf. Doch das war nicht das einzige was sie brauchte. Doch alles andere würde sich schon finden. Was noch störte war ihr Aussehen. Die langen Haare störten auf jeden Fall. Sie entschloss sich zu etwas, was ihr nicht sehr leicht viel, zumindest damals nicht. Sie nahm das Messer zur Hand und schnitt sie sich ab. Hinten kam sie nicht gut heran, also band sie sich die letzten paar Strähnen hinten zusammen und versteckte diese unter ihrem T-Shirt. Sie fuhr ein paar Mal mit den Händen durch das Haar, damit letzte Reste heraus fielen. Doch zu ihrer Überraschung, waren ihre Haare, wenn sie kurz waren, gar nicht mehr so glatt und seidig. Sie hatten zwar immer noch einen seidigen Schimmer, doch sie wirkten … zottiger. Nun, das war sicherlich nicht ihr größtes Problem. Ihre Eltern würden es merken, deshalb nahm sie die paar Strähnen wieder heraus und setzte eine Mütze auf. Sie wirkte es noch so, als habe sie ihre Haare zusammen gebunden und lief mit Mütze herum. Mit Mütze in Kurima herum zu laufen war eine selten doofe Idee, das wusste sie, aber dafür würde sie sich sowieso nicht rechtfertigen müssen. Sie wollte hinaus, testen ob man sie erkannte. Sie lief an ihrer Mutter vorbei ins freie, ehe diese überhaupt ihre Tochter realisierte.

Dann auf den Straßen, sah sie Sea und einige andere Kinder spielen. Diese schienen sie noch nicht bemerkt zu haben. Kimiko grinste. Los gings. Sie setzte die Mütze ab, versteckte den dünnen Pferdeschwanz und ging auf die Gruppe zu. Sie trug auch andere Kleidung. Sonst hatte sie immer darauf geachtet, etwas hübsches zu tragen, ja manchmal waren es sogar Kleider gewesen. Doch nun trug sie ein Kapuzenshirt und eine weite Hose. Sonst war das gar nicht ihr Stil. Den Kindern fiel das neue Kind sofort auf. Einer der Jungen näherte sich Kimiko. Denk dran, du heißt Niodolf…, dachte sich Kimiko als der Junge immer näher kam. Irgendwann, keine Minute später, stand er dann auch direkt vor dem Mädchen. »Hi«, sagte der Junge knapp, aber freundlich. Kimiko senkte etwas ihre Stimme, sprach ein kleines bisschen tiefer als sonst. Es war kaum wahr zu nehmen, doch klang es nun mal anders als die sonst so glockenhelle Mädchenstimme. »Hi, na wie geht’s?«, fragte sie und der Junge zuckte daraufhin nur mit den Schultern. »Joa. Hm… Bist du neu hier?«, fragte der Junge. Ja, es klappt!, dachte sie sich, und grinste. Ein nicken war die Antwort. »Cool. Wie heißt du denn?«, fragte der Junge weiter. Kimiko kannte ihn, schließlich spielten sie ab und zu fangen auf der Straße, er war irgendein guter Freund von Sea. »Niodolf.«, antwortete Kimiko. Der Junge lachte. »Ha, naja… ähm… auch ein Name.«, meinte er daraufhin. Er schien den Namen nicht sehr gut zu finden, doch Kimiko war dies egal. »Joa, wir sehen uns dann wohl morgen. Ich muss wieder heim, meine Eltern warten.«, erklärte Kimiko und sah sich um. Es war wirklich schon spät und sie wollte nicht, dass ihr Vater nach ihr suchte. »Klar. Gehst du morgen auch schon zum Unterricht?«, fragte der Junge weiter und Kimiko nickte. Natürlich. Sie würde jede Gelegenheit nutzen dort hin zu gehen.

Am nächsten Tag war es dann so weit. Kimiko hatte sich angezogen, natürlich die Kleidung welche sie am Vortag dafür ausgesucht hatte. Dann ging sie hinunter zum Frühstück. Ihre Mutter war schon da, ebenso wie ihr Bruder. Ihr Vater war sogar schon zur Arbeit, das machte das ganze leichter. Sie trug immer noch ihre Mütze und der dünne Pferdeschwanz schaute hinten hinaus. »Guten Morgen, Kimi-chan.«, begrüßte sie ihre Mutter und Kimiko lächelte ihr engelhaftes Lächeln. Auch ihr Bruder begrüßte sie. Als sie so am Tisch saßen musterte ihre Mutter Kimiko. »Magst du die Mütze nicht bei Tisch abnehmen?«, fragte die Mutter, und Kimiko wusste, dass es keine Bitte war. »Tut mir Leid, ich muss sowieso los. Sea-chan wartet auf mich.«, meinte Kimiko und stand auf. Dann ging sie, nachdem sie sich noch mal verneigt hatte. Aus dem Haus heraus, setzte Kimiko als allererstes mal die Mütze ab. Der Pferdeschwanz verschwand im Kaputzenshirt und dann lief Kimiko los, zum Unterricht. Je näher sie kam, desto mehr Angst hatte sie. Doch auf einmal kam eine Hand, die sie nahm und mit zog. Es war der Junge von gestern, Tao war sein Name. »Na komm Niodo-kun, ich zeig dir alles.«, rief Tao und Kimi lief ihm hinterher. Im Unterricht angekommen, stellte sie sich erst einmal dem Lehrer vor. Natürlich, dieser war nicht doof, doch er fragte nicht lange nach den Eltern sondern ließ »ihn« einfach in den Unterricht. Niodolf bekam sein eigenes Sitzkissen und Kimiko durfte nun ganz offiziell zu hören, was der Sensei dort von sich gab.

    ..::Kalter Krieg::..

Kommen wir jedoch zurück in die Gegenwart. Natürlich ging der Streit darum, dass Kimiko ohne die Erlaubnis am Unterricht der Ninjas teilnahm und das sie sich für einen Jungen ausgegeben hatte… es gab viele Gründe zumindest aus Takeos Sicht. Es schien, als habe er mit seiner Tochter gebrochen. Zumindest redete er nur noch selten oder gar nicht mit ihr. Das hinderte Kimiko jedoch nicht daran weiter den Unterricht zu besuchen, denn angeschwärzt hatte ihr Vater sie nicht.

Sie war zehn gewesen, als ihr Vater und sie sich verkracht hatte. Es gab also über ein Jahr in denen zwischen den beiden Eiszeit herrschte. Dazu kam noch, dass Naoki in Suna war, also nicht mehr Kimiko decken konnte. Übe 3 Jahre ging sie zudem inzwischen auf die Akademie. Mit ihrer Mutter hatte sie darüber geredet und sie trug auch schon lange nicht mehr die Mütze. Doch sehnte sie sich nach der Zeit als sie sich mit ihrem Vater noch gut verstanden hatte. Sie mochte es nicht, wenn zwischen ihnen etwas stand. Doch wie war es früher gewesen? Sie erinnerte sich an eine Zeit zurück, die sie selber nur aus Erzählungen kannte.

    ..::Der Anfang::..

Es war ein Tag in Suna, wie es ihn nur sehr selten gab. Es regnete. Ja, es schüttete aus Eimern und draußen bildeten sich Pfüzen im Sand. Wahrlich, so eine Witterung gab es nur sehr selten in diesen Gebieten der Erde. Meist war es heiß und kein Tropfen Wasser fiel vom Himmel. Die Wolken verdeckten die Sonne die sonst so oft über Suna schien. Im Krankenhaus von Suna-Gakure spielte sich das Wunder der Geburt ab. An diesem sonderbaren Tag in Suna, wurde ein Kind geboren. Takeo wartete zusammen mit seinem Sohn Naoki auf den Gängen. Der Junge war schon halb eingeschlafen und Takeo beschäftigte mehr als nur die eine Frage. Schließlich hatte er ein gutes Angebot bekommen. Er würde mithelfen dürfen den Daimyo zu beschützen. Es gab kaum etwas besseres. Er war nicht mehr der jüngste und in die Anbu würde er es sicher nicht mehr schaffen. Er war einfach zu Alt für alles andere. Die suchten Leute mit Erfahrung, aber die immer noch auch Zack waren. Und diesem Profil entsprach er. Doch da war noch seine Familie... natürlich würde es ihnen nicht an finanziellen Mitteln mangeln, doch Hide wäre dann alleine mit den beiden Kindern. Die beiden Kinder zu trennen kam auch nicht in Frage. Es lag ganz allein an Hide, ob sie nun alle dort hin zogen, oder ob Takeo seine Familie würde verlassen müssen. So oder so, er würde hin gehen. Er musste… Alles andere wäre dumm. Lange noch machte er sich Gedanken, doch dann öffnete sich die Tür. Ein Medic-Nin trat heraus und teilte Takeo mit, dass er zu seiner Frau gehen durfte.

In dem Zimmer lag Hide, sie war erschöpft, aber glücklich. In ihren Armen lag ein kleines Wesen, mit blauen Augen, was Takeo fröhlich anlächelte, ehe es die Augen schloss und selig einschlief. Der Name des Kindes war schnell gefunden. Nun, zumindest nachdem die beiden sich geeinigt hatte. Kimiko Nagori Tsubasa. Kimiko war der Name den Takeo seiner Tochter gab, auf dass sie ein wohlerzogenes Kind werden würde. Nagori war der Name der aus Hides Vorstellung wuchs. Es bedeutete Abschied. Ja, sie würden gemeinsam das Dorf verlassen, obwohl das Kind erst wenige Tage alt war. Es hatte nie die Chance gehabt mit zu bestimmen, doch das was egal. Es würde fern ab von Ninjas und Krieg aufwachsen, etwas was auch in Takeos Sinne war. Inzwischen wissen wir jedoch, dass all dies nicht viel brachte. Trotzdem war es eine große Bürde. Sie mussten all ihre Sachen packen, ihre Wohnung verkaufen und dann mit zwei kleinen Kindern den weiten weg nach Karimu bestreiten. War es all diese Mühe wert? Nun, Takeo und Hide waren der Meinung, dass es das war.

Als Kimiko 3 Monate alt war, ging es auch schon auf die Reise. Sie reisten durch die Wüste, bei ihnen waren noch zwei Tiere, Pferde. Diese trugen die Lasten. Möbel und all das andere Zeug hatten sie in Suna lassen müssen. Kleidung und das ein oder andere Andenken war alles was sie mitnahmen. Die Reise dauerte vier Tage, für eine stillende Mutter und zwei kleine Kinder sehr lange. Es dauerte auch so lange, da die Kinder oft eine Pause brauchten. Doch in Kurima angekommen bekamen sie sofort die ihnen versprochene Wohnung und zogen dort ein. Takeo nahm seinen Job an und Hide richtete die Wohnung ein. Jeder hatte sein eigenes Zimmer und die Kinder konnten draußen spielen. Es war ein neues Leben, ein neuer Abschnitt des Lebens. Wie lange würde er wohl halten?

    ..::Die Rückkehr::..

Lange konnte Takeo das Schweigen nicht aushalten. Doch für einen Vater, waren zwei Jahre schon eine lange Zeit. Kimiko trainierte im Garten. Naoki würde bald zu Besuch kommen, doch sie fühlte sich noch nicht so gut. Nicht so gut, wie sie es ihrem Bruder damals versprach. Sie war inzwischen zwölf Jahre alt und ging schon fünf Jahre zum Unterricht. Mit den Jungs aus der Klasse verstand sie sich gut, Kimiko selbst galt als sehr zurückgezogen, Niodolf jedoch kannten viele. Kimiko saß im Garten, sie kniete dort und hatte die Augen geschlossen. Sie achtete auf ihren Atem und schmiedete Chakra. Man konnte es spüren. Takeo stand hinter ihr und beobachtete seine Tochter durch das Fenter. Hide stand widerum hinter ihrem Mann. »Du glaubst also ich sollte es ihr erlauben?«, fragte Takeo nach. Er klang hart, unnachgiebig. »Ja. Ich habe es damals nicht bereut, doch ich habe schon lange als Kunoichi gearbeitet. Glaube mir, ich habe weniger Ehrgeiz an den Tag gelegt. Sie blüht richtig auf.«, erklärte Hide und lächelte ihren Mann sanft an. Takeo seufzte. Er tippte ungeduldig mit dem Finger auf die Platte der Fensterbank. »Aber… Kann sie nicht etwas anderes werden? Ich hätte nichts, gegen keinen anderen Beruf… Aber Kunoichi? Ich hab zu viele Kinder gesehen die daran zerbrachen...«, berichtete Takeo traurig. Wie viele Kinder sahen zu früh das Leid? Tod… Krieg… Um nur die beiden schrecklichsten Beispiele zu sehen. »Takeo… Sie sind beide stark. Naoki und Kimiko. Und wir beide haben es doch auch geschafft. Die beiden haben es noch viel besser gehabt. Sie haben hier gelernt, sie konnten noch richtig Kind sein. Wenn sie jetzt Ninja werden wollen, wenn sie so werden wollen wie wir… was ist daran falsch?«, redete Hide weiter auf ihren Mann ein. Dieser drehte sich um. »Tut es dir Leid, dass du nicht mehr als Ninja arbeitest?«, fragte er ohne Umschweife. Hide schüttelte den Kopf. »Ich habe doch, ich habe die Kinder. Es war meine Entscheidung.«, meinte Hide und umarmte ihren Mann, der daraufhin nach draußen ging.

Kimiko bemerkte den Schatten, welcher sich über den Sand vor ihr legte. Sie öffnete die Augen und blickte sich um. Takeo stand dort, der Geschichtsausdruck war ernst und etwas müde. Er setzte sich neben seine Tochter. Reue, war es das was Kimiko dort las? »Du kannst verdammt stur sein…«, murmelte der inzwischen ältere Herr. Kimiko lächelte sanft. Ja, das stimmte wohl. Doch manchmal musste man so sein um seinen Willen wirklich durch zu setzten. »Warum willst du eine Kunoichi werden? Was fasziniert dich so daran?«, fragte Takeo dann. Es war das erste Mal seit zwei Jahren, dass die beiden wieder ein richtiges Gespräch führten. »Es gibt mir die Möglichkeit mich weiter zu entwickeln. Außerdem… Will ich dich und Mama einmal beschützten können. Schon allein die Tatsache, dass ich allein auf mich aufpassen kann und nicht mehr das kleine Mädchen bin, auf das man aufpassen muss… allein das schon fasziniert genug.«, sagte das Mädchen und blickte ihren Vater ebenfalls ernst an. Takeo senkte den Blick. »Weißt du was Shinobi bedeutet? Es bedeutet erdolchtes Herz. Ich will nicht, dass du deine Gefühle verlierst… Ich habe viele Kinder gesehen die in diesem Beruf ihr Lachen verloren… Das will ich nicht. Ich will dich nicht überleben. Du sollst überleben und ein schönes Leben haben. Das wünschte ich mir damals. Ich hätte nie gedacht, dass du ausgerechnet in diesem Beruf deine Erfüllung findest. «, erzähle Takeo und legte die selbe Trauer in seine Stimme wie er es schon tat, als er es seiner Frau darlegte. »Ich weiß, dass es nicht ungefährlich ist. Aber trotzdem… «, meinte Kimiko. So wirklich ihre Faszination erklären konnte sie jedoch nicht. Takeo stand auf, klopfte sich den Sand von der Hose und streckte sich. »Na dann… Zeig mir mal was du kannst.«, meinte er auf einmal. Kimiko staunte nicht schlecht. Meinte ihr Vater das ernst? Der Top-Shinobi aus Suna?

Auch Kimiko stand nun auf. Sie klopfte sich erst gar nicht den Sand von der Hose. »Wenn ich es dir schon erlauben soll, dann musst du auch beweisen, dass du wirkliche eine Kunoichi werden kannst.«, erklärte Takeo grinsend. Kimiko grinste ebenfalls frech. »Wehe, ich sehe das nicht jeden Tag!«, drohte Takeo und wirkte dabei sogar ernst. »Ok, dann los. Na greif mich schon an. Aus Zucker bin ich sicher nicht.«, forderte er dann Kimiko auf. Natürlich hatte das Mädchen kaum eine Chance, aber sie versuchte es. Sie lief auf ihren Vater zu, sprang und trat zu. Natürlich wehrte der Jo-Nin ab und Kimiko landete wieder im Sand. »Na, das sieht doch schon ganz gut aus.«, wurde sie gelobt. Sie sah sich um. Das war nicht Takeo gewesen. Ein blonder Junge lehnte grinsend in der Tür. Naoki. Kimiko stand so schnell auf wie sie konnte und lief zu ihrem Bruder. Endlich war er wieder da! Takeo und Hide sahen der Freude zu und waren froh mit dem was sie geschaffen hatten. Den ganzen Tag trainierte Naoki mit Kimiko, die beiden unterhielten sich und waren wieder die beiden Geschwister, wie damals. Es war einfach schön. »Na, du bist ja schon richtig gut. Sogar Jutsus beherrscht du schon.«, lobte Naoki seine Schwester noch mal am Ende des Tages. Kimiko lehnte an ihrem Bruder und lächelte müde, aber glücklich. »Ich will ja Kunoichi werden…«, erklärte sie. Naoki lachte. »Ja stimmt, hab ich ja gesagt. Aber du scheinst dich ja wirklich angestrengt zu haben. Das freut mich.«, meinte er und legte einen Arm um seine kleine Schwester.

Am Abend, als sie zusammen mit der Familie aßen, begann Takeo etwas anzusprechen, was ihm eigentlich widerstrebte. »Kimiko…«, begann er. Kimiko hob den Kopf. Sie schluckte schnell die Speisen runter, bei denen sie noch zugange war und sah ihren Vater fragend an. Was gab es denn? »Naoki geht schon morgen wieder nach Suna.«, erklärte der Vater erst einmal. Etwas was Kimiko jedoch schon wusste. »Außerdem… Was würdest du davon halten, wenn du mit ihm gehst? Du würdest in Suna dann noch einmal beweisen müssen, dass du auf dem selben Stand bist wie die Ge-Nins dort, aber ansonsten gäbe es keinerlei Schwierigkeiten.«, erklärte Takeo und aß weiter. Kimiko traute ihren Ohren kaum. Ihr Vater gab ihr die Chance wirklich als Ninja zu arbeiten! Freude, Erleichterung und Ungläubkeit blitzten in ihren Augen. »Na sag schon. Ja oder Nein?«, stach ihr Vater nach. Anscheint war er kurz davor zu revidieren was er zuvor gesagt hatte. »Ja, natürlich… Sofort!«, gab Kimiko dann schnell zu Wort. Takeo lächelte milde. »Dann… Joa… Solltest du jetzt packen.«. Natürlich kam Kimiko diesem sofort nach und packte alles was ihr wichtig war.

Am nächsten Morgen weckte sie ihr Vater. Dieser hatte auch noch eine Überraschung für sie. Neben ein paar Familienfotos, schenkte er ihr auch noch einen Langdolch. Eine Gravur, welche ganz neu war, zierte diesen. »Verliere diese Dinge niemals, selbst wenn sie dir sagen sollten, dass du gnadenlos sein sollst. Verlerne nie das eigene Denken.«, sagte ihr ihr Vater dazu. Freiheit… Hoffnung… Gnade… Gerechtigkeit …Ehre. Kimiko nickte. »Fest versprochen, Chichi.«. Sie umarmte ihren Vater, und natürlich ihre Mutter noch einmal zum Abschied, bevor sie sich dann endgültig mit ihrem Bruder auf den Weg machte. Nie wieder würde sie so lange von ihm getrennt sein. Sie würden zusammen in Suna leben und als Ninja arbeiten. Ein großer Traum ging für das Mädchen in Erfüllung. Dachte sie… Auf der Reise erinnerte sie sich noch einmal an alles was sie damals in Kurima als »Niodolf« alles erlebt hatte. Sie erinnerte sich an ihre Klassenkameraden… an das Training… An ihre gesammte bisherige Kindheit.

    ..::Das Training der Besten::..

Dort saßen sie, neun Kinder aus dem kleinen Dorf Kurima. Sie saßen gerade, aufrecht und eine gewisse Körperspannung war ihnen anzusehen. In ihren Gesichtern sah man Neugier und Aufmerksamkeit. Vor ihnen stand ein Mann mit einem Buch in der Hand, aus dem er vor las. Suna-Gakure, das Dorf versteckt unter dem Sand. Das war das Thema, eigentlich immer. Doch es ging auch immer um die Beziehungen zu den anderen Ländern, die geographische Lage und ähnliche Dinge. Niodolf, der »Junge« mit den kurzen braunen Haaren, saß in der zweiten Reihe. Seine Augen wirkten am neugierigsten, sie schienen jedes Wort auf zu saugen, was der Kerl dort vorne Sprach und eine unglaubliche Faszination lag in seinem Blick. Ab und zu wurde eine Frage gestellt, die Wahrscheinlichkeit, dass Niodolf sich meldete, war sehr groß. Das er in Wirklichkeit eine Sie war, merkte hier niemand. Natürlich wurde sie des öfteren, nach ihren Eltern gefragt, doch wich sie gewickt aus. Allerdings nur… Wenn es wirklich ging. Es gab schon die ein oder andre Situation, wo Niodolf schon auffiel. Auf Ausflügen, wenn die anderen sich einfach an den Rand stellten und Niodolf sich heraus reden musste.

Auch beim Kampftraining, wenn die andren ihre Hemden einfach auszogen und Niodolf sich zierte. Doch das machte er schnell wieder wett. Denn Niodolf schien ein großes Talent zu sein. Er lernte schnell, neue Bewegungsabläufe waren für ihn kein Problem und er schien seine Bewegungen schon so sehr gut koordinieren zu können. Auch in den Zweikämpfen stellte er sich schon von Anfang an nicht dumm an. Er lernte schnell, dass es nicht nur auf die offensive, sondern auch auf die defensive ankam und war sehr findig, was neue Lösungen anging, nun neu waren sie selten, aber für ihn schienen sie neu. Er hatte einen sehr verspielten Kampfstil, er trickste die anderen Quasi aus und nicht selten fielen sie von alleine, weil sie das Gleichgewicht verloren. Doch Niodolf schien auch Niederlagen nicht als solche zu sehen, sondern als Kritik, als Tipp was er verbessern konnte. Auch wenn er geschlagen wurde, nahm er es den Personen nicht übel und fügte sich sehr gut in die Gruppe ein. Ein Grund, warum der Lehrer mal mit Niodolfs Eltern reden wollte. Doch diese… Diesen konnte er es damals ja noch nicht sagen. Diesen konnte SIE es damals ja noch nicht sagen.

Doch es gab etwas, wo sie anfängliche Schwierigkeiten hatte. Chakra, war zu beginn wohl bekannt, doch genutzt hatte er es wohl nie. Doch auch dort lernte er schnell und eifrig, nahm die Anfänglichen Schwierigkeiten und Rückschläge hin und trainierte weiter. Und als sie ungefähr 10 Jahre alt war, kam sie anscheint hinter den Trick. Sie lernte die Jutsus welche die Akademieschüler auch in Suna lernten und fragte sogar nach anderen. Doch mehr brachte ihr der Lehrer nicht bei. Niodolf jedoch wusste sich zu helfen. Zu Hause, mit Schriftrollen, versuchte sie zu lernen

Doch dann kam der Tag an dem Takeo in die Akademie kam. Er wollte Naoki überraschen und ihn von der Schule abholen. Er stellte sich an den Rand und sah zu seinem Sohn. Als er den Blick schweifen ließ, blieb dieser dann an einem anderen Schüler hängen. Er traute seinen Augen kaum. War das Kimiko?! Doch er konnte nichts sagen, es hatte ihm die Sprache verschlagen. Als er dann mit dem Lehrer über Naoki sprach, fragte er dann ganz nebensächlich »Wer ist denn der Schüler, den kenne ich gar nicht?«. Der Sensei lächelte. »Das ist Niodolf, einer unserer neuen Schüler. Nun, so neu auch wieder nicht. Sie wissen nicht zufällig wer die Eltern dieses Knaben sind?«. Takeo schüttelte den Kopf. In diesem Moment musste etwas in seinem Kopf geschrien haben Des Knaben?.

    ..::Suna-Gakure::..

Sie kamen nach vier Tagen endlich an. Suna-Gakure. Die Mauern waren gewaltig, einfach majestätisch. Kimiko war begeistert und beeindruckt. Kimiko blieb bestimmt fünf Minuten vor dieser stehen, alleine weil sie so beeindruckt war. Die Sonne schien hier viel heißer zu sein, zumindest hatte sie das Gefühl. Dann durchschritten sie das Tor, was eher wirkte wie ein ganzes Tal. Die Enge und die Mauer wirkten erdrückend. Naoki hatte seine kleine Schwester an der Hand. Eigentlich brauchte sie das ja nicht, aber das Gefühl, endlich wieder bei ihrem Bruder zu sein, war einfach zu schön. Ein Ninja hielt sie kurz ein, der Uniform nach zu urteilen mindestens ein Chu-Nin. Er nickte förmlich zu dem Mädchen, welches die Hand aus der Naokis nahm und sich ebenfalls verneigte. »Ok, ihr beide könnt passieren.«, sagte der Ninja dann und das taten die beiden Geschwister dann auch.

Das innere Sunas wirkte ebenfalls sehr groß. Kimiko war nur das kleine Dorf Kurima gewohnt, welches zwar prächtig, aber klein war. Das hier haute sie einfach nur um. Naoki merkte dies. Er grinste. »Scheint dir ja schon zu gefallen, Schwesterlein.«, sagte er und ging voran. Er kannte den Weg. Auf dem Weg zu seiner Wohnung, sah Kimiko einiges an Menschen und von der Stadt. Dann kamen sie an. Es war ein Kubusförmiges Gebäude welches aus Sand zu bestehen schien. Es war definitiv kleiner als die anderen, sehr viel kleiner als das große Gebäude des Kazekage. Naoki bat Kimiko hinein. Die Wohnung hatte 3 Zimmer. Eine Chu-Nin Weste hing an der Wand. Außerdem standen einige Fotos auf der Anrichte die direkt im Eingang stand. Man kam in ein kleines Wohn- und Ess Zimmer. Dann gab es noch ein Schlafzimmer und ein leeres Zimmer. »Das ist dein Zimmer. Also nur solange du hier wohnen willst. Wenn ich ne Freundinn haben sollte, schmeiß ich dich sowieso achtkannt raus, also mach es dir nicht zu bequem.«, meinte er und grinste frech. Kimiko umarmte ihren Bruder und lud ihr Gepäck ab.

Dann nahm Naoki sie bei der Hand. »Komm mit, ich zeig dir was.«, sagte er und zog sie mit aufs Dach. Von dort konnte man nur einen kleinen Teil sehen. Doch Naoki nahm seine Schwester, fasste sie fest bei den Schultern und sprang hoch. Er sprang mehrere Meter, vielleicht 10, in die Höhe. Natürlich war dies nur mit Hilfe von Chakra möglich. Dann, auf einmal, gleiteten sie über Suna. Kimiko schaute nach unten, auf den Schatten den sie bildeten. Waren das… Sie versuchte sich um zu drehen, doch Naoki meinte nur. »Hör auf rum zu zappeln.«, so dass sie wieder hinunter sah. Die Aussicht war fantastisch, doch schon nach einer Minute landeten sie sanft. Sie drehte sich um und sah gerade noch die Flügel ihres Bruders, wie sie wieder verschwanden. »Alles kann wahr werden, nichts ist nur eine Legende.«, sagte er und gemeinsam gingen sie wieder nach Hause.


Zuletzt von Alviss am Di Dez 15, 2009 8:52 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: [Suna-Gakure][Ge-Nin]Tsubasa, Kimiko   Di Dez 15, 2009 5:04 pm

    ..::Der Test::..

Nun war es leider nicht so, dass Kimiko einfach zum Kazekage gehen konnte, Bescheid gab, dass sie nun Ninja war und damit wäre alles geklärt. Die Ge-Nin Prüfungen waren gerade erst abgeschlossen, damit waren alle Ge-Nins auf Teams aufgeteilt. Außerdem wurde zwar ihre Ausbildung anerkannt, doch nicht ihr Können. Somit musste sich Kimiko einer Prüfung unterziehen. Das Lesen und Schreiben hatte sie im Unterricht gelernt, damit war das schon einmal nicht das Problem. Schwer würde es dann wohl nur bei den Fragen werden. Kimiko war ganz nervös und Naoki hatte sie zur Akademie begleitet. Hier waren viel mehr Kinder, welche in die Akademie gingen, auch Mädchen. Die Menschen hier waren jedoch anders als in Kurima, das merkte Kimiko. Sie war hier eine vollkommen fremde und die Menschen waren verschlossener. Vielleicht auch, weil die Anonymität hier in diesem großen Reich viel größer war als in einem kleinen Dorf. Sie ging durch die Gänge, wobei auch hier ihr Bruder sie begleitete. Die Kinder blickten sie musternd an, Kimiko gefiel das nicht, doch sie sagte nichts. Sie mochte es nicht, so angestarrt zu werden. In manchen Augen meinte sie so etwas wie Verachtung oder Misstrauen zu lesen. Warum waren diese Kinder jetzt schon so voreingenommen? Naoki schienen die Kinder zu kennen, denn manche begrüßten ihn mit »Tsubasa-sensei«. Er unterrichtete also schon selber. »Du arbeitest hier als Lehrer?«, fragte Kimiko ungläubig als sie auf einer leisen Treppe ins nächste Stockwerk gingen. »Naja, momentan schon. Es ist wenig los und die neuen Ge-Nin Teams übernehmen größtenteils die Arbeit. Da helfen ich hier etwas aus.«, erklärte er seiner kleinen Schwester. Dann schienen sie angekommen zu sein. Naoki öffnete die Schiebetür und trat bei Seite, damit Kimiko hinein gehen konnte. »Viel Glück.«, flüsterte er seiner Schwester noch zu, als er dann die Tür wieder schloss und damit verschwunden war.

In dem Raum war nur ein Ninja. Er trug ebenfalls eine Chu-Nin Weste, wirkte jedoch um einiges älter als Naoki. »So, du bist also Tsubasa Kimiko, richtig?«, fragte der Ninja förmlich, aber doch nicht unfreundlich. Kimiko nickte also daraufhin und berichtigte ihn gleich noch einmal. »Tsubasa Kimiko Nagori.«, worauf der Ninja dies auf seinem Blatt berichtigte. »Gut. Du sollst heute eine theoretische Prüfung ablegen und danach dann… eine praktische. Ich beaufsichtige dich nur bei der theoretischen Prüfung, für die Paktische kommen dann noch zwei andere Kollegen. Außerdem müsste noch ein…«, in dem Moment öffnete sich die Schiebetür und ein Junge kam herein. »Tut mir Leid, Hasuro-sensei.«, beteuerte der Junge und setzte sich auf einen Platz. »Gut, dann seit ihr jetzt vollzählig. Rouso-kun, du schreibst deine Arbeit nach. Versuch erst gar nicht abzuschreiben, das Mädchen dort schreibt was ganz anders als du.«, meinte er dann an den Jungen gewandt und gab ihm das Blatt. Rouso blickte Kimiko kurz fragend an. Mädchen? Nun, es konnte ihm egal sein, er hatte nun eine Arbeit vor sich liegen und auch Kimiko bekam ihren Test.

Die Aufgaben auf dem Blatt waren nicht leicht, aber sie waren lösbar. Es waren Fragen wie: Was ist ein Shinobi? Oder fragen zu Sunas Entstehungsgeschichte. Auch die politischen Beziehungen wurden abgefragt und die einzelnen Kennzeichen der Jutsus. Zudem gab es auch sehr einfache Frgen wie: Nennen sie 3 Waffen eines Ninjas. Kimiko schrieb einfach nur hin: Kunais, Shuriken und sein Verstand. (Ebenso wie Makibishi, Katanas, andere Schwerter, Bogen und Pfeil…). Nach einer Stunde gab sie ab und der Ninja begann gleich damit zu kontrolieren. Er schien nichts ein zu wenden zu haben und auch der Junge gab ab. Doch sein Blatt wirkte sehr leer. »Na, da sieht ja gut aus. Viel brauch ich ja nicht zu korrigieren.«, meinte der Lehrer und der Junge senkte den Blick schuldbewusst. »Du kannst gleich hier bleiben.«, sprach Hasuro dann weiter. Zwei weitere Ninjas kamen in den Raum. Diese setzten sich an den vorhanden Tisch. »So, um deine kämpferischen Leistungen zu überprüfen bitte ich dich, deine Schuhe aus zu ziehen, deine scharfen Waffen ab zu legen und gegen Rouso-kun einen Übungskampf durchzuführen. Achtet bitte beide darauf, euch gegenseitig nicht zu verletzten. Es soll, wie schon erwähnt, nur zur Demonstration eurer Fähigkeiten dienen. Rouso, wenn du dich gut anstellst, können wir ja noch mal über deine Note reden.«, erklärte Hasuro-sensei und Kimiko tat was er sagte. Die Schuhe zog sie aus und legte alle Waffen ab die sie bei sich trug. Dann stellte sie sich Rouso gegenüber, welcher das selbe getan hatte. Im Raum war sonst nichts, außer der ein oder andere Stuhl oder eine Topfpflanze. »Ach noch etwas: Das Mobiliar sollte heile bleiben.«, wie ein zweiter Ninja hin. Hasuro lachte leise. »Bei den Kurzen brauchst du das glaub ich noch nicht zu sagen«, flüsterte er dem Ninja zu. Beide grinsten. Kimiko schloss kurz die Augen, atmete durch und ordnete ihre Gedanken. Dann, als sie die Augen öffnete, gab Hasuro das Zeichen.

Rouso stürmte direkt auf Kimiko zu, mit erhobener Faust und entschlossenem Blick. Kimiko ging in Kampfposition. Dann, als er zum Schlag ausholte, duckte das Mädchen sich, trat von unten gegen die Hand des Jungen und zog ihm dann die Beine weg. Das war das erste Mal, dass Rouso auf der Matte lag. Zumindest in diesem Kampf. Noch einmal stellten sich die beiden voreinander auf und verneigten sich. Wieder lief Rouso auf Kimiko zu, jedoch achtete er mehr auf die Bewegungen des Mädchens. Man sah die Wut, die in ihm aufkam, da ein Mädchen ihn beinahe besiegt hätte. Diesmal wartete Kimiko wieder. Doch als Rouso zum Angriff ansetzte traf er. Der Schmerzensschrei des Jungen war nicht all zu laut, aber trotzdem. Der Stuhl war nun einmal hart. Kimiko stand hinter ihm, wo vorher der Stuhl gestanden hatte und schubste ihn von hinten vorn über. Da er sowieso nach vorn gebeugt stand, war es gar nicht so schwer. Die Ninja standen auf. »Gut, das genügt. Ein Jutsu würden wir gerne noch von dir sehen.«, erklärte der Ninja, Haruso. Kimiko ging zu ihrer Waffentasche, zog eine Schriftrolle heraus und entrollte sie ein Stück weit auf dem Boden. Sie bildete einige Fingerzeichen, legte sie dann auf das Siegel welches auf der Rolle eingezeichnet war, auf das recht der beiden, und auf einmal entwickelte sich Staub. Als dieser sich legte, hielt Kimiko einen Bogen in der Hand. Die Ninjas nickte. Kimiko schien keine Probleme zu haben was Ninjakünste anging. »Sehr gut. Dann kann ich dir das ja überreichen.«, sagte der dritte Ninja im Bunde und überreichte Kimiko das Stirnband von Suna-Gakure. Von heute an, war sie offiziell ein Ninja aus Suna-Gakure.



.:Anderes:.
[ Dialogfarbe | Gedankenfarbe | Weitere ]
»Kimiko spricht«
Kimiko denkt
Kimiko handelt

[ Schreibprobe ]
Es war Neujahr. Von Winter war in Suna-Gakure nichts zu spüren, außer dass es schon um 15 Uhr dunkel war. Es kühlte sich Nachts auch empfindlich ab. Doch wirklich dunkel war es im Winter hier nie. Es war jedoch auch nie wirklich hell. Es war entweder so ein unwirklicher Schein der in Suna in der Luft lag, oder aber tagsüber eine kaum sichtbare aber immer währende Dämmerung. Aber kälter? Nun, die Regenzeit würde erst im nächsten Monat anbrechen und … im Grunde interessierte es keinen. Nicht heute, nicht an Neujahr. Die Straßen von Suna waren fast leer, in den Häusern brannten die Lichter, manchmal sogar Kerzen, auch wenn die Temperaturen noch nicht wirklich niedrig waren. Auch bei den beiden Geschwistern Kimiko und Naoki war noch Licht. Die beiden saßen bei sich in der Wohnung und unterhielten sich über den Tag. Beide hatten Reisbällchen in der Hand und aßen während sie dem anderen zuhören. Der Junge, Naoki, war etwa 16 Jahre alt, während das Mädchen um einiges jünger schien. Auch erkannte man erst auf den zweiten Blick, dass es wirklich ein Mädchen war, die andere Option hätte es auch sein können. Immer wieder erklang ein Lachen und die beiden schienen sich zu amüsieren. Arbeit gab es heute keine. Auch in den letzten Monaten hatte es für Kimiko keine wirkliche Arbeit geben. Nicht die Arbeit in dem Sinne der Anstrengung. Schließlich war Kimiko eine Ge-Nin ohne Team. Sehr viele Aufgaben gab es da nicht. Sie durfte nur die leichtesten Arbeiten machen und der Grund warum sie das Kämpfen noch nicht verlernt hatte, war einzig und allein ihr Bruder, welcher nach Dienst noch mit ihr trainierte. Doch heute. an Neujahr, fiel das Training aus. Dieser Tag gehörte ihnen, der Familie.
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[Suna-Gakure][Ge-Nin]Tsubasa, Kimiko
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