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 [Jigoku Gakure | B-Rang Nuke-Nin] Kihafumito, Alviss

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BeitragThema: [Jigoku Gakure | B-Rang Nuke-Nin] Kihafumito, Alviss   Sa Dez 12, 2009 9:49 pm


.:Allgemeines:.
[ Name | Deckname | Spitzname ]
    Kihafumito, Alviss
    »»Leno


[ Geschlecht ]
    ♂ - männlich


[ Blutgruppe ]
    A Negativ


[ Geburtstag | Geburtsort | Alter ]
    28.04; Konoha-Gakure; 15 Jahre



Alviss ist ein junger Bursche, den man sein Alter schon ansieht. Man würde ihn nicht älter als 16 Jahre schätzen. Meist trägt er seinen weißen Anzug, welcher auch im Kampf sehr praktisch ist. Seine blauen Augen hat er schon von Geburt an und sie waren allerdings nie etwas besonderes. Vor allem fallen die Ringe auf, die Alviss an beiden Händen trägt. Sie sind seine Geheimwaffe. Sein Haar trägt er niemals zusammengebunden, sondern immer offen. Es ist wild und nicht zu bändigen.



.:Organisatorisches:.
[ Reich ]
    Jigoku no Kuni


[ Rang ]
    Nuke-Nin
    Chu-Nin Konoha-Gakures


[ Organisation ]
    Noch keine.
    Doch Alviss ist nicht der Typ von Ninja der sich anderen Organisationen unterordnet. Es ist also zu bezweifeln, dass er sich schnell einer Organisation anschließen wird, es sei denn sie bringt ihn seinen Zielen näher.


[ Sensei | Team | Partner ]
    Kemara-Sensei
    Toru-kun



.:Fähigkeiten:.
[ Chakranaturen ]
    Katon und Doton
    Wobei er zwar im Wissen ist, Doton zu besitzten, doch bisher kein Jutsu dieses Elementes beherrscht


[ Spezialisierung ]
    Nin-Jutsu: 37%
    Tai-Jutsu: 33%
    Gen-Jutsu: 30%


[i]Viele Unterschiede lassen sich bei Alviss nicht erkennen, da er immer Wert darauf legte in keinem der Bereiche wirklich Defizite auszubilden. Doch Nin-Jutsu, wobei ihn das Fuin-Jutsu vor allem sehr interessiert, am meisten liegt.


[ Stärken ]
    Intelligenz

Das ich nicht auf den Kopf gefallen bin, dass muss jeder einsehen der mich je erlebt hat. Ich denke, bevor ich handele, zumindest in 90% der Situationen denen ich mich je stellen musste. Es ist kein Problem für mich, Jutsus in kürzester Zeit zu modifizieren oder gar zu entwickeln. Wobei hier »kürzeste Zeit« relativ zu sehen ist. Auch Wochen sind lang, doch für die Entwicklung eines C-Rang Jutsus doch sehr kurz.
    Schnelligkeit

Ich begreife nicht nur schnell, ich bin es auch. Wer mich fassen will, der muss sich schon sehr anstrengen, dass war schon als Kind so. Vor allem in der Zeit als Vogelfreier hat sich auch mein Reaktionsvermögen sehr gesteigert, ebenso wie eine weitere Stärke von mir.
    Anpassungsfähigkeit

Diese Stärke von mir, bezieht sich keinesfalls auf Menschen. Es gibt kaum Menschen auf die ich mich schnell einstelle. Doch ich kann mich sehr schnell an neue Situationen und Bedingungen anpassen, sei es eine neue Umgebung oder neue Informationen die ich schnell umsetzten muss. Was das angeht, bin ich sehr flexibel.

[ Schwächen ]
    Teamfähigkeit

Nein, dies ist etwas was ich definitiv nicht bin. Lange hinderte mich dies überhaupt zum Ge-Nin aufzusteigen, da meine Noten zwar in sonst allem passten, doch die meisten Menschen mich einfach nur ab stießen. Ich werde mich niemals unterordnen, es sei denn, ich sehe darin einen Nutzen für mich selbst. Dies war der Grund, warum ich mich überhaupt 2 Jahre meiner Sensei unterordnen konnte, jedoch nur solange, wie sie mir etwas beibringen konnte.
    Übermut

Ich werde es so niemals zugeben, doch wirklich frei von dieser Eigenschaft bin ich nicht. Wenn ich in Rage bin, schlage ich schnell mal über die Strenge und lasse mich zu Dingen hinreißen, die ich sonst nie tun würde. Dies sind die 10% der Situationen in denen ich nicht rational entscheide.
    Charakter

Ich muss weiterhin zugeben, dass mein Charakter nicht gerade förderlich ist, wenn es um das schließen von Freundschaften angeht. Ich bin arrogant, habe eine sehr ichbezogene Einstellung und es gibt nur eine Hand voll Menschen denen ich ein anderes Gesicht von mir zeigen kann. Vielleicht kann man das ganze auch unter… Bindungsängste… zusammenfassen.



[ Ausrüstung ]
    Waffentasche

  • 10 Kunai
  • 15 Shuriken
  • 1 Draht


    Am Körper

  • Ring Nr.1
    Der erste Siegelring den Alviss je erstellt hat. In ihm ist ein einziges Kunai versiegelt, welcher er bei Bedarf sofort zu Verfügung hat.
  • Ring Nr.2
    In diesem Ring ist ein Schild versiegelt. Es dient zur Verteidigung. Das Schild ist aus masivem Material. Es bietet sehr guten Schutz, ist jedoch auch vom Gewicht her sehr schwer und damit sehr schwer zu führen. Alviss ist jedoch geübt mit dem Umgang und kann es dennoch flink und wendig führen.
  • Ring Nr.3
    Der erste Ring, in dem Alviss seine 3. Form des Tobidogu einfließen ließ. In diesem Ring ist ein Jutsu versiegelt. Das Relief auf der Außenseite, sowie auch auf der Innenseite, bestimmt, welches Jutsu es ist. In diesem Ring ist das Hiechu no Jutsu – die Kunst der Feuersäule – versiegelt.
  • Ring Nr. 4&5
    Diese Ringe trägt Alviss an den Ringfingern der rechten und linken Hand. In beiden sind große Kampfsicheln versiegelt, welche mit einem speziellen Leichtmetall gefüllt sind. Scandium. Dieses Metall kann sehr gut brennen. [Mehr Informationen]

  • Kette Nr. 1 [Bild – Alviss mit Kampfstab]
    Diese Kette trägt Alviss an seiner Hose. In ihr ist ein Kampfstab versiegelt, welchen er ebenso wie Kunai und Schild bei Bedarf aktivieren kann.



.:Persönliches:.
[ Persönlichkeit ]
    Ich wollt etwas über meine Persönlichkeit wissen? Dann hört gut zu, denn woanders werdet ihr sie nur erleben können, niemandem sonst, erzähle ich von gewissen Seiten meiner Persönlichkeit. Überhaupt werdet ihr mich nur sehen, wenn ihr sehr viel Glück habt. Denn wirklich zeigen tue ich mich kaum jemanden. Ich bin ein Nuke-Nin und gehe kein Risiko ein, was jedoch auch schon so war, als ich noch ein Ninja Konohas war. Mehr als ein bis zwei Worte werdet ihr mir auch mit Fragen nicht entlocken können, denn mit Worten werde ich euch zuerst sehr rar beglücken. Vielleicht werde ich euch auch etwas dumm vorkommen, denn manchmal habe ich die Angewohnheit Fragen zu wiederholen um mir selbst mehr Zeit zu geben. Es wird eine Weile dauern, bis ich mich euch öffne, vielleicht wird dies jedoch – was sehr wahrscheinlich ist – nie passieren.

    Ich habe einen sehr ausgefallenen Humor, Schadenfreude, Sarkasmus und Galgenhumor sind nur einige Arten dieses die mich zeichnen. Doch ich beweise diesen Humor ebenfalls sehr selten. Meist bin ich arrogant und ein Egoist. Ohne, dass für mich etwas herausspringt, tue ich sehr wenigen Menschen einen Fallen.

    Kommen wir nun zu den wenigen Menschen. Ja, es gibt Menschen die ich meine Freunde, vielleicht sogar meine Familie, nennen kann. Einer dieser wichtigen Menschen jedoch wurde mir genommen und dieses Ereignis machte mich zu dem kalten Wesen was ich daraufhin wurde. Den anderen gegenüber jedoch bin ich beinahe warmherzig gegenüber, nett, zuvorkommend, höflich… Eine komplett andere Seite von mir. Doch diese zeige ich nur, solange ich in Sicherheit bin, solange ich niemanden fürchten muss… Wenn ich mich zu Hause fühle. Nur jenen Menschen zeige ich die Seite von mir, die ich bis dato auch nicht kannte.


[ Vorlieben |Abneigungen ]
    Alviss hasst eines und das sind aufdringliche Menschen und Menschen die permanent seine Grenzen austesten müssen. Die Grenzen seiner Geduld. Außerdem kann er Ramen nicht ausstehen.
    Alviss mag es ruhig und langsam. Im Kampf liebt er es dem gegner seine Schwächen auf zu zeigen und ihn fertig zu machen, körperlich und auch geistig, jedoch nur wenn dieser es auf ihn abgesehen hat. Einen Kampf würde er nicht selbst anfangen, ohne provoziert worden zu sein.



[ Anderes ]

Meine Begleiterin, ohne die ich nicht eine Woche als Vogelfreier überlebt hätte. Ich war zwar ein guter Ninja, doch hatte ich mich nie ohne ein Team bewegt und kam mir noch nie so verlassen vor. Sie half mir in der Welt zurecht zu kommen und ich bot ihr Schutz. Vielleicht wäre ich ohne sie immer die eiskalte Waffe geblieben die mein Vater aus mir zu machen versuchte.
Doch was ist Bell? Bell ist ein Dämon, wenn man es so nennen will. Doch ich sehe Bell nicht als etwas böses. Alleine könnte sie nie jemanden etwas zu Leide tun. Doch das was sie besitzt, ist Wissen. Wissen über die Welt, 1000 Jahre geballtes Wissen über Ninjakünste und auch über die Geschichte der Menschen. Sie besitzt auch kein Chakra, oder besondere Stärken…


.:Familiäres:.
[ Familie ]
    Ich besitze keine Familie. Meine Familie starb, als meine Mutter ihren letzten Atemzug tat. Meine Familie starb durch meine Hand, durch mein Sein und mein Leben. Doch das, was andere noch Familie nennen und was noch existiert, dies verleumde ich.

    Meine Mutter soll eine sehr nette Person gewesen sein. Sie soll sich unsterblich in meinen Vater verliebt haben und diese Liebe soll auch angeblich nicht gestorben sein. Selbst im Sterben habe sie ihn angeblich noch geliebt. Sie gab mir meinen Namen, Alviss. Und dies ist auch das einzige was ich von ihr noch besitze.

    Mein Vater heiratete seine Frau, meine Mutter, im Alter von 23 Jahren. Damals war er schon Jo-Nin von Konoha-Gakure. Doch ehrlich gesagt, glaube ich nicht, dass er meine Mutter noch liebte als sie starb. Ich glaube auch nicht, dass er mich je geliebt hat. Für ihn, war ich nur eine Waffe. Seine Nachfolge. Schon allein mit meiner Geburt habe ich ihn enttäuscht, ich bin ihm nie gut genug gewesen. Für ihn existiere ich nicht als Mensch, eher als eine Art Gebrauchsgegenstand… Und wer vermisst schon ein Küchenmesser?!


.:Biographisches:.
[ Zeitleiste ]
  • Stunde 0
    Meine erste Handlung auf Erden war ein Muttermord… So sagte schon Schillers Don Carlos. Bei mir ward es nicht anders. Meine Mutter starb durch mein Sein, allein meine Geburt ist Schuld, dass sie nur eines für mich tun konnte: Mir meinen Namen geben.
  • 7 Jahre
    Hier erfüllte sich wohl ein Traum meines Vaters… Endlich ging ich auf die Akademie. Doch was brachte es mir? Ich lernte ein Ninja zu sein, ein Shinobi. Dumm stellte ich mich nie an, doch im Nachhinein brachte es mir nichts. Wäre ich vielleicht sogar besser dran gewesen wenn ich etwas anders geworden wäre? Wenn mein Vater mich verdammt hätte? Wer weiß es schon…
    Es war zu dem Zeitpunkt der wichtigste Tag in meinem Leben und mein Vater war nicht da…
  • 12 Jahre
    Mit 12 Jahren geschah es, ich wurde Ge-Nin und trotzdem kannte mich mein Vater nicht an. Immer noch war ich der Nichtsnutz, das nächste Ziel sollte also Chu-Nin sein…
    Mit meinem Team kam ich sehr schwer klar. Ich hatte eine weibliche Sensei und zwei Mädchen als Teamkameraden. Doch ich versuchte das beste – für mich – daraus zu machen.
  • 14 Jahre
    Ein Jahr ist es erst her, und es kommt mir vor wie ein anderes Leben. Mit 14 Jahren bestand ich die Chu-Nin Prüfung, mit 14 Jahren bekam ich den Auftrag meinen besten und einzigen Freund zu töten, mit 14 Jahren beendete ich die Entwicklung des Hienchu no Jutsu und mit 14 Jahren verließ ich mein Dorf um als Vogelfreier mein Leben fort zu führen. Mit 14 Jahren traf ich zudem Bell.
    Außerdem fand ich in diesen Jahren außerdem noch Schutz bei einer Familie in dem Gebiet wo früher Kumo gestanden hatte. Sie nahmen mich auf. Auch sie kannten das Handwerk des Ninjas, doch führten sie es nicht mehr aus. Es war ein kleines, friedliches Dorf welches von Landwirtschaft und anderem lebte, jedoch nicht vom Krieg.
  • 15 Jahre
    Schloss ich mich vorläufig meinem jetzigen Dorf an. Mir war klar, dass ich ohne Verbündete meinem Ziel niemals nahe kommen könnte.


[ Nindo | Ziel ]
    Mit dem Tod von Toru legte sich mein Leben fest. Mein Ziel ist seit dem der Tod des Hokage. Es ist mir egal, was dies für mein Leben bedeuten würde, doch ich will meinen Freund rächen. Egal was er wusste, dies konnte seinen Tod niemals rechtfertigen. Niemals werde ich diesen Verlust akzeptieren. Es ist die einzige Möglichkeit für mich meinen Freund zu ehren. Nicht mal ein Begräbnis war ihm vergönnt!


[Geschichte]

    ..::Alviss Kihafumito::..

Ein Junge, um die 15 Jahre, stand auf der Ebene des Donners und sah in die Ferne. Ein kleines, elegantes und zierliches Wesen flog um ihn herum. In dem Gesicht des Jungen war keine Emotion zu sehen. Der Wind strich ihm durchs Gesicht, durchwühlte sein Haar und verflog. Die Miene des Ninjas rührte sich nicht. Unter ihm ging es mehrere Meter in die Tiefe. Dort unten wüteten die Wellen und peitschten wütend gegen den Fels. Ab und zu roch man das salzige Wasser so intensiv dass man es schmeckte. Das Wesen ließ sich auf der Schulter des Jungen wieder und blickte mit ihm in die ungewisse Ferne. »Was willst du tun, Al-kun?«, fragte das Wesen mit engelsähnlicher, heller Kinderstimme. Der Junge regte sich immer noch nicht. Das Seufzten, der kurze Schwere Atem, ging im Getöse der Gezeiten unter. »Wir werden es wagen müssen, Bell.«, antwortete er und richtete seinen kühlen, berechnenden Blick auf das kleine Wesen nieder, welches den Namen Bell trug. Dieses blickte nun etwas niedergeschlagen hinab, hinunter in die Schlucht. Die Miene war enttäuscht, die Flügel hingen hinab. »Dann… Sollten wir uns von ihnen verabschieden, meinst du nicht?«, sprach sie dann zu dem Jüngling, mit einem flehenden, fordernden Blick. Diesem konnte der Junge nicht standhalten. Er blickte wieder hinauf in den Wolken verhangenen Himmel, den Himmel den seine Vorfahren wohl Heimat nannten. Ja, hier her stammten seine Wurzeln. Nicht in Konoha lagen sie, hier im ehemaligen Kumo Gakure, welches vor über 30 Jahren zerstört worden war.

Doch der Junge wand seinen Blick nun ab und drehte sich weg. Ließ die Wütende Brandung hinter sich und ging los. Ließ nicht nur das Meer sondern auch das Dorf hinter sich. Das Wesen, Bell, flog hinter ihm auf der Stelle. Wut, Enttäuschung standen ihr ins Gesicht geschrieben. »Alviss, dass kannst du nicht tun!!!«, rief sie ihm hinterher. »Du kannst nicht gehen ohne ihnen etwas zu saggen!«, rief sie weiter. Alviss schloss die Augen und ging weiter. Doch, dass konnte er. Dass musste er. »Komm gefälligst zurück!«, rief das kleine Wesen mit äußerst Kraftvoller Stimme. Und tatsache… Der Ninja blieb stehen. »Ich komme doch wieder. Warum sollte ich ihnen Lebewohl sagen? Es würde sie nur verletzten.«, war die milde Antwort des Jungen, dessen Miene nun auch den Schmerz widerspiegelte, den seine Seele nur selten spürte. »Es würde sie verletzten, wenn du sie ohne ein Wort allein lässt, Al-kun. Sie sind nicht dein Vater. Sie sind mehr für dich, als deine eigene Familie für dich ist. Du kannst das nicht tun.«, redete Bell weiter auf den Jungen, Alviss, ein. Sein Atem zitterte, es war kalt. Doch dann drehte er sich um. Was blieb ihm anders übrig?

    ..::Wie alles begann::..

Vergangenheit
Es war nur ein Schrei. Ein einziger Schrei, der die Ankunft eines neuen Leben verkündete. Kiharu hatte Stunden zuvor schon in den Wehen gelegen. Es hatte lange gedauert. Nun lag sie schweißgebadet und geschwächt in ihrem Bett und hielt einen kleinen Jungen im Arm. Blaue Augen schauten sie kurz an, bevor auch diese sich müde schlossen und ein Gähnen dem neuen Menschenwesen entfuhr. Hilflos suchte es mit einem Arm in der Luft nach irgendetwas was es greifen konnte, doch fand es nichts. Es versuchte sich mit den Füßen aus dem Tusch zu strampeln, doch hatte es keinen Erfolg. Die Mutter des Neugeborenen lächelte nur schwach und übergab das Kind dann dem Vater, welcher schon ins Zimmer gekommen war. Auch er wirkte müde. Er kam direkt vom Dienst und hatte sich hier her bemüht um seinen Sohn zu sehen. Noch machte er einen schwachen Eindruck, doch bald würde er die Familie repräsentieren. Und er würde ein guter Ninja werden. Das waren die Pläne die Hikashu für seinen Sohn hatte. Ein leises Murmeln ging von Kiharu aus. »Alviss....«, war zu verstehen. Mehr nicht. Sie war sehr geschwächt und bekam kaum ein Wort zusammen. Die Ärzte schickten Hikashu mit dem Kind vorerst raus, damit sie sich um Kiharu kümmern konnten. Hikashu drehte sich wortlos um und verließ den Raum. Ohne ein Wort des Abschieds, ohne ein Wort der Liebe. Doch solche Worte hatte er in letzter Zeit sowieso kaum verloren. Langsam schloss er die Tür hinter sich und setzte sich auf einen Stuhl, der auf dem Gang stand. Er blickte seinen Sohn nicht einmal an. Die Wand, sie schien interessanter. Vielleicht war sie das auch. Das Kind schlief und rührte sich kaum. Es hatte nicht die leiseste Ahnung vom Leben. Es hatte auch keine Ahnung was in den nächsten Jahren passieren würde. Es hatte noch keine Idee was es werden wollte. Doch es hatte eine feste Bestimmung der es wohl nie entweichen würde. Es sollte einmal ein Ninja werden.

Kiharu verstarb noch am selben Tag. Das Kind würde also ohne Mutter aufwachsen. Der Name jedoch, wurde schon gegeben. Alviss... Alviss Kihafumito. So würde er fortan gerufen werden. Niemand kannte die Zukunft des Jungen und niemand hätte solch eine Zukunft erwartet. Doch vielleicht hatte es Kiharu geahnt. Vielleicht war sie zum Teil freiwillig von dieser Welt gegangen. Vielleicht.. all dies sollte ungewiss sein. Alviss wuchs bei seinem Vater auf und wurde von einem Kindermädchen betreut. Er behielt die blaue Augen. Sie wurden langsam aber sicher heller. Jedoch nur im Sommer. Im Winter waren sie wieder tief blau. Alviss war ein ganz normales Kleinkind. Es sabberte beim essen mehr daneben als in seinen Mund ging, er sprach nicht sondern brabbelte sinnloses Zeug und er schrie wenn er etwas brauchte. Er war wie jedes Kind, schon als kleines egoistisches Etwas geboren worden, dass glaubte, dass sich die ganze Welt nur um sich drehte. In seinem Kopf gab es nichts anderes als essen, schlafen, nerven, spielen und wachsen. Und er wuchs schnell. Das war aber auch das einzige was in irgend einer Weise komisch war. Ansonsten war wie wie schon erwähnt wie alle anderen Kinder. Er bekam Pech schwarzes Haar welches kaum zu bändigen war. Immer stand es ab und es glatt zu bekommen war beinahe unmöglich.
Hikashu verbrachte nicht viel zeit mit seinem Sohn. Meist war er auf Missionen, bei Freunden oder einfach nicht da. Auch wenn er zu hause war hatte er besseres zu tun. Er spielte nicht mit seinem Sohn, er fütterte ihn nicht, es war als existiere Alviss nicht einmal für seinen Vater. Ab und zu kam er abends in sein Zimmer und sagte ihm gute Nacht. Darauf beschränkte es sich allerdings auch.

Auch die ersten Schritte bekam Hikashu nicht mit. Nicht das erste Wort. Das Wort war weder Mama, noch Papa oder ähnliches. Das erste Wort was Alviss sprechen konnte, war sein eigener Name. Mehr nicht. Das nächste was er dann lernte, war der Name seines Kindermädchens und danach seine Grundbedürfnisse wie essen und spielen. Ab und zu ging sein Kindermädchen mit ihm auf den Spielplatz und dort traf der junge Kihafumito dann andere Kinder. Er spielte mit ihnen, jedoch nach seinen Regeln. Er war schon damals recht ichbezogen und eher der Anführer als das er sich unter ordnete. Wenn er eine Regel festsetzte, egal wie ungerecht sie war, dann musste sich daran gehalten werden. Wenn nicht, dann schlug er auch mal zu. Sein Vater tat nichts dagegen, auch wenn er es ab und zu mal mit bekam. Im Gegenteil. Er stachelte seinen Sohn dazu auch noch an. Er musste sich ja durchsetzten und sich nichts gefallen lassen. Hikashu hatte keine Ahnung was er damit wohl angerichtet hatte.

    ..::Der Abschied::..

Der Junge mit dem Rabenschwarzen Haaren stand nun vor einem Haus. Das Dorf sah wieder ganz passabel aus, wenn man wusste wie es einmal ausgesehen hatte. Es war mal schlimmer gewesen. Natürlich, man sah noch die Schäden die die vollkommene Zerstörung hinterlassen hatte, aber man sah auch die neuen Blüten die das kleine Dorf warf. Das Haupt des Jungen war gesenkt. Er hob die Hand und klopfte an. Was sollte er sagen? Hallo hier bin ich, und ich bin gleich auch wieder weg? Nein, dass wäre nicht fair. Warum tat er das überhaupt. Sonst würde er dies doch auch nie tun. Weil diese Menschen ihn aufgenommen hatten. Sie hatten sich um ihn gekümmert und ihm geholfen weiter zu kommen, auf seinem Weg zu seinem Ziel. Nein, was sein Ziel war, dass wussten diese Menschen nicht. Sie waren Ahnungslos, was seine Ziele anging. Doch trotzdem hatten sie ihn aufgenommen, in ihre Mitte. Dabei hatte er sie so lange angelogen. Musste er ihnen wirklich die Wahrheit erzählen? Er blickte zu Bell, doch diese schien es nicht zulassen zu wollen, dass der Ninja aus Konoha sich drückte.

Endlich, nach Stunden welche eigentlich nur Minuten waren, öffnete eine alte Frau die Tür. Reikare Hanakusa. Die Frau lächelte Alviss freundlich an. »Ah, Leno-kun. Du bist es. Komm herrein, Taru fragte schon nach dir. Wo warst du heute Nacht?«, begrüßte sie ihn freundlich. Alviss lächelte, jedoch sah man ihm an, dass ihn etwas bedrückte. Er trat ein. Hier lebte er, seit er aus Konoha geflohen war. Das Haus war eigentlich recht groß, es besaß im Keller eine eigene Schmiede, denn der Sohn der Hausherrin war Schmied und verdiente so sein Geld. »Willst du was trinken?«, fragte die Frau und Alviss schüttelte den Kopf. »Nein danke… ich muss mir euch reden. Mit allen… Falls das geht.«, sagte er. Er war kühl, distanziert. So wie er immer war. Doch für die Frau war es scheinbar doch ungewohnt. »Hm… Momentan ist niemand da außer mir. Aber wenn du willst, höre ich dir auch zu.«, sagte Reikare geduldig und setzte sich mit dem Jungen an den Tisch. »Ich… Ich wollte mich erst mal bedanken.«, sagte Alviss und lächelte ehrlich. Ein Gesichtsausdruck den man nicht häufig bei ihm sah. »Dafür, dass ihr mich so aufgenommen habt. Nicht jeder hätte das getan. Vor allem nicht, da ihr wusstet, das ich in Konoha gesucht werde. Ebenso wie in Kiri und Suna. Ich habe keine andere Zuflucht als euch.«, erklärte er. Ja, dies waren sie. Die einzigen Menschen denen er seine weiche Seite zeigte. »Doch ich muss euch auch etwas gestehen… Beziehungszweise erzählen. Ich habe euch nie gesagt, warum ich aus Konoha geflohen bin, und warum man mich sucht. Ihr habt jedoch auch nicht gefragt, obwohl ihr allen Grund dazu gehabt hättet.«, redete er weiter. Die Frau sah ihn nur freundlich an und hörte zu. »Ich habe eine Mission verweigert um so vielleicht das Leben eines Freundes zu retten. Doch … dieser Freund war ein Feind meines Dorfes. Für diese Freundschaft, für diesen Beweis, wurde ich aus dem Dorf verbannt. Angeblich hatte er wichtige Informationen an sich gebracht und war somit eine Gefahr… Auf meiner Flucht starben zwei Jo-Nin und wohl mehrere Zivilisten... «, erklärte er weiter und die Miene der Frau wurde neutraler. »So viel Trauer in einer Geschichte eines noch so jungen Mannes…«, murmelte sie. »Dafür, dass dieser Mensch sterben musste, will ich Rache nehmen. Ich weiß, es ist nicht der beste Weg um seine, Ärger luft zu machen doch… Ich muss es tun.«, erklärte er. Die Frau nickte nicht, schüttelte nicht den Kopf und widersprach nicht. »Ich weiß, sie halten es nicht für richtig, doch ich muss es tun. Durch die Hand Konohas, durch die Hand meines Dorfes ist der Mensch gestorben den ich bis dahin vertraut habe, welcher mir vertraut hat… mein einziger Freund den ich bis dahin hatte. Ich will nicht, dass sie ungestraft davon kommen, diejenigen die mir dies antaten. Es tut mir wirklich Leid… Esist wohl sowieso das beste, wenn ich nun gehe…«, sagte er, stand auf und verließ das Haus, ohne ein weiteres Wort. An der Tür blieb er noch mal stehen. »Alviss… Du kannst jeder Zeit wieder kommen wenn du willst. Ich teile deine Meinung nicht, und deine Ziele erst recht nicht, doch du bist in diesem Hause immer noch willkommen. Du bist ein Freund der Familie… Vielleicht sogar ein Teil dieser.«, sagte die Frau und lächelte freundlich.

    ..::Der Zweck des Lebens?!::..

Vergangenheit
[i]Alviss wuchs weiter und lernte auch, dadurch das er immer öfter bei anderen Kindern war, sehr schnell das sprechen. Auch das Laufen lernte er nicht langsam, obwohl er erst mit vier unfallfrei laufen konnte. Erst jetzt schien sich sein Vater wenigstens etwas für ihn zu interessieren. Er war stolz, dass sein Sohn so schnell laufen konnte, dass war schließlich wichtig, wenn man Ninja werden wollte. So begann er auch, als sein Sohn vier Jahre alt war, mit dem Training. Eigentlich etwas sinnloses, da Alviss auf alles andere Lust hatte, nicht auf Training. Ungefähr so sahen dann auch die Ergebnisse aus. Alviss verweigerte vieles und ließ sich von seinem Vater nichts sagen. Für ihn war er noch so etwas wie ein Fremder. Er hatte seinen Vater kaum zu Gesicht bekommen und daher sah er es auch nicht ein, sich von ihm herum kommandieren zu lassen. Sein Vater griff daher zu rabiateren Methoden und ließ seinem Sohne einfach keine andere Wahl. Hikashu bildete es sich zwar ein, doch wirklich brachte das Training nichts. Das einzige was es brachte war, dass Alviss auf der Akademie sich nur noch langweilte, auch wenn er die Fähigkeiten nicht besaß. Dieses Desinteresse reflektierte der Junge auch auf noch vieles andere.

»Hi Alviss-kun.«, rief einer der Jungen auf dem Spielplatz als Alviss sich diesem näherte. Sein Kindermädchen hatte sich verabschiedet, nun lebte er allein mit seinem Vater. Er war inzwischen fünf Jahre alt. Alviss sah sich um und entdeckte den Schreihals. Er nickte ihm nur zu. Langsam trottete er auf den Spielplatz. »Turo-kun und Kemaru-kun sind auch da. Wir wollten fangen spielen, spielst du mit?«, Alviss überlegte kurz und nickte dann. Sie spielten eine Weile und hatten ihre Spaß, auch Alviss. Jedoch nicht lange. Er war zwar nicht der langsamste doch kam auch er ab und zu dran und musste der Fänger sein. »Das macht keinen Spaß. Ich muss drei mal angeschlagen werden ab jetzt. Erst dann muss ich euch fangen.«, verkündete er selbstsicher und sah zu seinen Kameraden. Diese sahen sich unsicher an. Meinte er das ernst? »Das geht aber nicht, Alviss-kun. Das wäre unfair.«, meinte Turo. Und ging etwas auf ihn zu. Das... war ein Fehler. Alviss trat ihm ohne groß zu überlegen gegen das Schienbein. »Du bist doof.«, meinte er und war, so glaubte er, vollkommen im Recht. Die anderen jedoch sahen das vollkommen anders. »Mein Papa hat gesagt, ich soll mir von niemandem was sagen lassen!«, rief er dann und drehte sich beleidigt um. »Gut... wir spielen ohne dich, Alviss-kun.«, meinte Kemaru dann und ging zu Turo um sich um ihn zu kümmern. Alviss war schockiert. Bisher hatte man ihn nie ausgeschlossen. Es war eine vollkommen neue Erfahrung. Wegen seinem Verhalten wurde er ausgeschlossen... deshalb wollten sie nichts mit ihm zu tun haben. War sein Vater deshalb nie für ihn da gewesen? Weil er ihn nicht leiden konnte? War Alviss selbst etwas schuld?

Verstört ging der Junge nach Hause und ging sofort in sein Zimmer. Bestimmt konnte sein Vater ihn nicht leiden, weil er beim Training nie mit machte. Er war selber Schuld... daran, dass sein Vater ihn nicht mochte. Er sah aus dem Fenster und dachte nach. Noch nie hatte er über sein Verhalten nach gedacht. Warum hatten sie seine Regeln denn nicht angenommen? Dann hätten sie doch alle Fangen spielen können, einfach ganz normal. Was war daran falsch gewesen? Die ganze Nacht dachte Alviss darüber nach. Am nächsten Morgen entschloss er sich bei dem Training was sein Vater mit ihm machen wollte mitzumachen. »Du machst das heute richtig gut.«, meinte Hikashu beiläufig und lief neben seinem Sohn her. Sie liefen schon nun seit mehreren Minuten im Kreis. Alviss kam es blöd vor, doch er tat es. Schweigsam, ohne geglichen Kommentar.

Außerhalb des Trainings sah er seinen Vater kaum, jedoch war er während des Trainings ein wenig wie die anderen Väter, so bildete es sich Alviss zumindest ein. Auf den Spielplatz hielt er sich meist nun an die Regeln. Selten stach er hervor. Jedoch konnte das nicht lange gut gehen. Er hatte sich nie unter geordnet, dass würde er nicht von einem Tag auf den anderen abschalten können. Eines Tages würde es wieder umschlagen. Er war kein Schoßhund der sich sagen ließ was er zu tun hatte. Er würde immer der geborene Unterdrücker bleiben, ein Egoist wenn man so wollte. Bald würde Alviss auf die Akademie kommen. Seit seinem ''Sinneswandel'' waren mal gerade 2 Jahre vergangen und er war sieben Jahre alt. Er war etwas größer als viele andere Kinder, nicht viel aber etwas. Sein Haar war immer noch so widerspenstig und stand in alle Himmelsrichtungen ab. Seine Augen waren hell, es war Sommer. Sie hatten einen leicht gelblichen Stich. Die Sonne über Konoha war oft zu sehen, selten war es bewölkt. Die Landschaft jedoch war üppig und nichts schien hier nicht zu wachsen. Immer öfter fand man Alviss eher auf diesen öden leeren Wiesen innerhalb des Dorfes, als auf dem Spielplatz, mit den vielen kleinen Kindern. Turo setzte sich neben ihn auf einen Stein. »Na, freust du dich schon auf morgen?«, fragte er freundlich und sah zu Alviss. Dieser war mit der Zeit auch freundlicher geworden. Erträglicher. Das lag vielleicht daran, dass Alviss so etwas wie Vertrauen zu Taru gefasst hatte. Er beantwortete die Frage des Gegenüber mit einem Nicken und sah dann in den bewölken Himmel. »Sieht nach Regen aus...«, stellte er fest, was Taru etwas irritierte. Sie waren doch bei was ganz anderem gewesen. Doch so war Alviss nun einmal.


    ..::Akademie::..
    Vergangenheit

Alviss wurde mit den Gedanken wach, dass er recht gehabt hatte. Über die Nacht hatte es geregnet. Er zog sich seine Sachen an und ging langsam herunter in die Küche. Er hatte extra die guten Sachen angezogen, da er ja heute eingeschult wurde. Er war etwas nervös, was sicher normal war. Schließlich wurde man nur einmal eingeschult. Er setzte sich an den Tisch und begann mit dem Essen. Sonst war ja niemand da auf den er warten musste. Sein Vater war auf einer Mission und kam daher auch nicht zur Einschuldung. Aber sicher war Alviss nicht der einzige, so dachte er.
Nach dem Essen erhob er sich und ging langsam zur Tür. Mit seinem Schlüssel, schloss er hinter sich die Tür ab und ging den Weg zur Akademie von Konoha-Gakure. Auf dem Weg traf er Turo mit seinen Eltern. »Hey, Alviss-kun«, rief er und winkte seinem Freund zu. Alviss sah auf und erblickte ihn. »Hallo, Turo-kun«, meinte er und sah zu den Eltern. Er hatte sie selten gesehen. Sie lächelten ihm freundlich zu und Turo kam zu ihm gelaufen. »Kommt dein Vater später?«, fragte er und lächelte ebenfalls freundlich. Alviss sah zurück, jedoch eher mit einem fragenden Gesichtsausdruck. »Warum?«, fragte er etwas perplex und ging weiter. Sie kamen der Akademie immer näher und Alviss konnte schon hören wie die anderen Kinder riefen und spielten. »Na... weil du heute doch Eingeschult wirst.«, erklärte ihm Turo. Auch seine Eltern blickten etwas bedauernd. Anscheint hatten sie Mitleid mit Alviss. Aber warum? »Nein. Der ist auf einer Mission.«, meinte Alviss dann als sei es für ihn das normalste der Welt.

Das änderte sich jedoch als er sah, dass auf dem Hof der Akademie nur Kinder mit Eltern waren. Er schluckte den dicken Klos der sich in seinem Hals bildete herunter und sah sich mit einem unguten Gefühl um. Alle hatten ihre Eltern dabei, ob Vater oder Mutter oder gar beide. Keiner war alleine da. Nur er. »Müssen diene Eltern nicht auf Mission?«, fragte Alviss dann etwas kleinlaut Turo. Turo antwortete nicht, jedoch sein Vater. »Für den Tag haben alle Ninjas frei bekommen, dessen Eltern ein Kind haben was in die Akademie kommt.«, erklärte er. Alviss traf diese Aussage wie ein Schlag ins Gesicht. Also hätte Hikashu auch frei bekommen können. Er hätte kommen können und ihm zu sehen können wie er zu einem Akademieschüler wurde. Aber er war nicht gekommen. Er war auf eine Mission gegangen. Die war ja wohl wichtiger gewesen. Warum ist Vater nicht gekommen? fragte sich Alviss während er sich auf eine Bank gesetzt hatte und traurig zu Boden sah. Er hatte doch so toll beim Training mitgemacht. Da konnte sein Vater doch eine Mission fallen lassen. Nur eine... Vielleicht gab es ja eine Erklärung, dachte Alviss und stand auf als ein Ninja in Uniform den Hof betrat. Wirklich nett sah er ja nicht aus, aber er sah stark aus. »Akademieschüler herkommen.«, meinte er laut aber ruhig. Alviss trottete zu ihm und auch alle anderen Kinder kamen zu dem Ninja. »Ich bin Hoshi, euer neuer Sensei. Anreden dürft ihr mich mit Hoshi-sensei.«, erklärte er und die Kinder schwiegen. Sie schienen recht gefesselt von der neuen Autoritätsperson zu sein. »Dann könnt ihr mir nun folgen in die Akademie. Nach der kleinen Führung gibt es eine Stunde Unterricht und morgen sehen wir uns dann wieder.«, sagte der Sensei und ging hinein. Die Kinder folgten ihm ohne Anstalten zu machen. Alviss hörte den Worten des Senseis leise zu, doch als er aus dem Fenster sah und auf den Hof blickte, war wieder das Bild der vielen Eltern zu sehen. Er sah schnell wieder weg. Es war nicht gut, dachte er. Vielleicht sollte er es einfach vergessen.

Endlich war die Führung vorbei und sie kamen in den Klassenraum. Alviss war langsam und konnte sich daher nur dort hin setzten wo noch Platz war. Ein Platz in der Mitte, rechter Block zum Gang hin war noch frei. Er setzte sich hin und war froh, dass sein Tischnachbar anscheint nicht sehr gesprächig war. Er hatte keine Lust zu reden. Er hörte dem Lehrer zu der erklärte was ein Ninja überhaupt war. »Hier werdet ihr lernen was richtige Shinobis sind. Ich werde euch zu Ninjas erziehen und euch die Fähigkeiten näher bringen die ihr braucht. Shinobis, dass sind die Menschen die das Dorf vor feindlichen Ninjas beschützen und die Menschen die in diesem Dorf wohnen. Kaum ein Beruf ist so wichtig wie der des Ninjas. Ohne Ninjas wäre dieses Dorf schon längst zerstört worden und die Menschen wären während der großen Kriege ohne Schutz gewesen. Ein Shinobi steht immer für sein Land. Es zu verraten gilt als großes Verbrechen. Ich werde euch viel über die Vergangenheit des Landes erzählen und auch werdet ihr vieles über die jetzige Situation erfahren. Am Ende der Ausbildung hier werdet ihr an einer Prüfung teilnehmen, der Ge-Nin Prüfung und zu Ge-Nins ernannt werden, solltet ihr es schaffen. Vielleicht schaffen es einige auch gar nicht, doch ist es etwas wofür es sich lohnt zu kämpfen. Ge-Nin, dass sind die meisten Ninjas in diesem Dorf. Es ist die breite Masse, dann dürft ihr euch Ninjas nennen. Zwar seid ihr nur Unterninjas, aber ihr könnt von einem Sensei viele Techniken lernen, die ihr später braucht um in Missionen eure Feinde zu besiegen...«, noch lange redete er so weiter, und die Stunde war schneller vorbei als Alviss gedacht hatte. »...So. Das war es erst einmal für heute. Morgen treffen wir uns zur selben Zeit hier. Erholt euch erst einmal.«, sagte Hoshi-sensei und die Kinder verließen den Raum beinahe Fluchtartig. Das war vorerst zu viel Theorie für die meisten gewesen.

Zuhause angekommen sah er, dass sein Vater zurück war. »Na, wie war es in der Akademie?«, fragte er und Alviss vergas fast, dass sein Vater nicht da gewesen war. »Es war toll.«, antwortete er und lief in das Haus. »Schön.«, meinte Hikashu nur und Alviss fiel wieder etwas da. »Aber...es waren alle Eltern da... nur du...«, er sprach nicht zu ende. Er sah traurig zu Boden. »Bitte?«, fragte Hikashu ungläubig. Er schien etwas ungehalten zu werden, was auch Alviss bemerkte. »Du... warst nicht da.«, wiederholte Alviss und sah ihn etwas zornig an. Hikashu lachte laut und Alviss verstand es nicht. Das Lachen verstummte und Alviss war gespannt. »Das Dorf geht vor und jetzt lass mich weiter meine Arbeit machen. Du bist ein Ninjaschüler also heul nicht.«, wieder ein Schlag ins Gesicht von Alviss. »Aber die anderen Eltern waren...«, wollte er weiter diskutieren doch Hikashu ließ ihn nicht einmal ausreden. »Na und? Und jetzt geh üben!«, befahl er und Alviss ging grimmig gelaunt in den Garten.
Alviss war in der Schule sehr unauffällig. Er war stumm, tat immer das was der Lehrer von ihm erwartete und machte Fortschritte. Er prügelte sich nicht oft und hatte den ein oder anderen Freund. Jedoch wurde er immer besser und er wurde zu einem der Spitzenschüler der Klasse. Vor dem 12. Lebensjahr jedoch wurde er nicht zur Ge-Nin Prüfung vorgeschlagen. Jedes mal wenn er mit dem Zeugnis nach Hause kam, war sein Vater enttäuscht und meinte er solle weiter üben und endlich Ge-Nin werden. Alviss trainierte manchmal mit Turo, aber auch oft allein. Das einzige was ihn antriebt war der Respekt und die Anerkennung die er von seinem Vater wollte. Vielleicht war es jedoch nicht nur das, sondern auch der Wunsch besser als die anderen zu sein. Mit 12 Jahren wurde er dann Ge-Nin und wurde einem Ge-Nin Team zugewiesen.


    ..::Die Reise::..

Alviss zog mit Bell durch die Lande. Natürlich kamen sie nicht sofort in Jigoku Gakure an. Sie befanden sich zwar, solange sie im ehemaligen Reich des Donners waren, in ihren Gebieten, doch im Ninjadorf des Landes, waren sie noch lange nicht. Außerdem gab es eine heikle Stelle, die an der sie durch die Gebiete mussten, welche unter der Kontrolle von Hi no kuni standen. Sie brauchten zwei Tage durch dieses Gebiet. Als Tarnung reiste Alviss als kleiner Junge mit blonden Haaren und großen braunen Augen. Er konnte sich sehr gut tarnen. Oft diskutierte er mit Bell darüber, ob er es wirklich tun sollte. Ins Reich der Hölle… Bell konnte sich mit dem Gedanken nicht wirklich anfreunden. Doch Al musste jemanden finden der ihn vielleicht sogar anlernte und ihm seinem Ziel näher brachte. Die Hanakusas hatten ihm viel gelehrt, doch dies würde ihm im Kampf gegen den Hokage nicht viel bringen. Er konnte jetzt die Grundhandgriffe des Schmiedes und Tischlers, was ihm sehr dabei geholfen hatte seinen eigenen Kampfstil zu verfeinern. Doch was ihm mehr in Erinnerung blieb, war die Tatsache, dass er Menschen gefunden hatte die er beschützen wollte.

Als sie dann endlich auf dem Gebiet Jigoku no kunis ankamen, welches nicht mehr von Konoha zurückgefordert wurde, konnte Al etwas aufatmen. Es war manchmal wirklich eng gewesen. Während er über die weiten Felsebenen des ehemaligen Iwas wandelte, dachte er nach über das was er schon erlebt hatte.

    ..::Die Zeit als Ninja in Konoha::..

Alviss Team bestand aus einem weiblichen Sensei und zwei Mädchen. Er machte sich nicht viel aus Mädchen, er war noch recht jung. Unter seiner neuen Sensei entwickelte er sich recht gut, sie förderte auch den Erfindergeist des Jungen. Zum Beispiel das Siegelprojekt. Alviss hatte sich in den Kopf gesetzt, dass man Waffen ja nicht nur in Schriftrollen versiegeln musste. Zumindest wollte er es testen. Er hatte sich einen Ring genommen und sich vorgenommen ein Kunai darin zu versiegeln. Jedoch gelang es ihm nicht mit dem üblichen Jutsu was er in der Akademie gelernt hatte. Er musste es etwas modifizieren wobei seine Sensei ihm auch sehr half. Am Ende gelang es ihm, auch wenn er schon ein Jahr lang Ge-Nin war. Sein Vater hatte dafür nicht viel übrig. Er meinte nur, dass es Kinderkram sei. In Missionen half es Alviss jedoch sehr, da er jeder Zeit ein Ass aus dem Ärmel, oder besser gesagt Ring, zaubern konnte. Er schuf auch noch einen anderen Ring, jedoch eher für die Defensive. Seine ''Forschungen'' wurden von seiner Sensei weiter unterstützt und auch lernte er viel in der Bibliothek. So konnte er weitere, für ihn inzwischen typische, Techniken entwickeln. Er galt auf dem Gebiet als wahres Genie, zumindest für sein Alter. Die Techniken waren simpel, aber dennoch überraschend und effektiv. Sein Vater jedoch kannte es nicht an. Er sah nie die Begabung seines Sohnes, sondern nur die Tatsache, dass er noch nicht Chu-Nin war. Alviss entwickelte auch seine Fähigkeiten im Nin-Jutsu weiter und lernte das ein oder andere Katon-Jutsu. Viele Jutsus jedoch lernte er nicht, er erwog immer ganz genau, welche Jutsus er brauchte und welche nicht. Welche er mit seinem Kampfstil verbinden konnte, ohne ihn ändern zu müssen.

In dem Team nahm Alviss ganz klar die Position des Anführers ein, auch wenn seine Sensei über ihm stand. Seine Kameraden ordneten sich ihm unter und so konnte Alviss sich in dem Team auch wohl führen. Er war nicht komplett untergeordnet, sondern hatte etwas Macht. Die Missionen erledigten sie ohne groß zu murren und ohne Weigerungen. Jedoch hatte Alviss das Gefühl dass der Hokage seine Fähigkeiten unterschätzte, jedoch sagte er nichts. Er beschwerte sich auch nicht, sondern tat wie ihm befohlen wurde. Ob es nun Babysitten war oder Unkrautjäten, viel bessere Missionen bekamen sie nicht, weshalb in Alviss auch der Drang Chu-Nin zu werden stärker wurde. Er trainierte länger und härter, auch seine eigenen Techniken. Er traf sich kaum noch mit Turo oder anderen aus der Akademie sondern widmete sich ganz seinem Studium, was das einzige war was sein Vater etwas anerkannte.
Mit dem 13. Lebensjahr wurde er dann zusammen mit seinem Team von seiner Sensei zur Chu-Nin Prüfung vorgeschlagen. Er musste seine beiden weiblichen Kameraden etwas überreden und schaffte das auch. Am Ende waren sich alle einig das sie es versuchen würden. Die Prüfung sollte in in Konoha stattfinden, was gut war, da sie so nirgends hin reisen mussten. Al wollte sich nicht ausmalen was bedeute, mit Mädchen zu reisen. Missionen waren ja schon anstrengt. Das gezicke konnte er gar nicht ab. Öfter kam es vor, dass er sich darüber bei den beiden beschwerte und auch seine Sensei bekam ab und zu mal zu hören, dass sie es sein lassen sollte, womit Alviss sich nicht beliebter machte. Doch er wollte SEINE Zeit als Ge-Nin leichter machen, nicht die der anderen.

Dann kam die Prüfung. Es war so weit. Endlich durfte Al beweisen, dass er bereit war für höheres. Er würde alles übernehmen, jedoch wollte er unbedingt diesen Rang. Er wollte sich von der breiten Masse abheben und endlich Chu-Nin werden. Dann durfte er die Grenze bewachen und höhere Missionen übernehmen. Schon allein die beiden Dinge waren es wert, Chu-Nin zu werden. Im Gegensatz zu vielen anderen, wusste er warum er Chu-Nin werden wollte. »Al, so sollen wir uns hin setzten?«, fragte eine seiner Teamkollegen. Alviss seufzte. Sie dachten schon wieder nicht nach. Manchmal hatte er das Gefühl, dass die beiden den Kopf echt nur zum schminken hatten. »Wir müssen unsere Formulare noch abgeben.«, sagte er und die Erleuchtung schien die beiden Kameraden zu ereilen. Al ging voraus und die beiden folgten ihm. Alviss war es egal ob sie Chu-Nin wurden, Hauptsache sie standen ihm nicht im Weg. Am richtigen Zimmer klopfte er an und trat ein. »Team 14 aus Kumo.«, murrte er und gab die Formulare gesammelt ab. Er hatte sie vorher den beiden Formulare den beiden abgenommen, damit sie nicht verloren gingen. Teilnehmen konnten sie schließlich nur, wenn alle ihre Formulare abgegeben hatten. »Ok ihr könnt gehen. Raum 12, die große Aula.«, meinte der Chu-Nin und deutete auf die Tür um ihnen zu zeigen, wo der Maurer das Loch gelassen hatte. Alviss verließ den Raum und weiterhin verfolgte ihn sein Team.
In der Aula saßen die verschiedensten Ninjas.

Alviss bemerkte, dass er zu den jüngeren gehörte. Hier saßen fast alle Ge-Nins, so hatte er das Gefühl. Doch er wusste ja nicht wie viele Ge-Nin es wirklich gab. Der ein oder andere Ninja war jünger, aber davon gab es nicht viele. Ein oder Zwei, mehr nicht. Alviss suchte sich einen Platz und setzte sich. Ab nun achteten die beiden Pappkameraden nicht mehr auf ihn und setzten sich irgendwo hin. Alviss war das nur recht. Ein Ninja stand vorn auf, er war anders gekleidet als die anderen, er trug eine Uniform. »RUHE!«, rief er und tat damit etwas was Al am liebsten getan hätte. Mit einem kleinen Unterschied: Auf diesen Ninja hörte man! Alviss gestand es sich nicht gern ein, aber auf ihn hätte man nicht gehört. Als dann wirklich alle ruhig waren erklärte der Mann die Prüfungsregeln. »Willkommen zur Chu-Nin Prüfung in Konoha-gakure. Das Wetter ausnahmsweise miserabel, aber trotzdem wird diese Prüfung statt finden.«, begann er und Alviss bekam den Eindruck, dass er zwar Wetterfrosch sein konnte aber kein Ninja. »Der erste Teil der Prüfung wird ein theoretischer Teil sein, dafür kann euch das Wetter also egal sein. Es ist ganz einfach. Ihr werdet 20 Fragen bekommen, davon müssen mindestens 4 richtig beantwortet sein. Wenn nicht, dann seit ihr raus und zwar nicht nur ihr: Sondern euer ganzes Team.«, nach diesem Satz ließ er eine Pause um das ganze sacken zu lassen und um Al die Möglichkeit zu geben, seinen beiden Kollegen einen Blick zu zu werfen der sie die ganze Prüfung daran erinnern würde, dass sie es gefälligst zu schaffen hatten! Es war wirklich ein tödlich Blick, zumindest wenn Blicke hätten töten können. »Außerdem dürft ihr nicht schummeln. Wer schummelt fliegt raus, direkt beim ersten mal!«, kündigte er an. »Und mit ihm wieder das ganze Team.«ergänzte er die Aussage und ließ dann die Blätter verteilen. Erst jetzt nahm Al war, dass überall Chu-Nin waren die sie beobachteten. Sie trugen militärische Uniformen und beobachteten sie mit stechendem Blick. Alviss nahm sich die Freiheit und grinste einen von ihnen frech an. Er würde es schaffen. Auf jeden Fall.
Als er sein Blatt bekam sah er sich die Fragen durch und bemerkte, dass er viele auf Anhieb nicht lösen konnte. Jedoch sah er einige, die Seals und Siegeljutsus betrafen. Durch seine Forschungen in der Bibliothek konnte er diese mit etwas denken lösen. Er hoffte, dass es bei seinen Kameraden genau so gut lief. Am Ende der Zeit stellte sich heraus, dass Alviss mit 8 beantworteten Fragen bestanden hatte und die beiden Mädchen ebenfalls, jedoch nur knapp mit 4 und 5 Punkten. »An die Bestandenen erst einmal Herzlichen Glückwunsch. Ihr werdet gleich von dem Prüfer der zweiten Prüfung abgeholt. An die anderen: In einem halben Jahr gibt es wieder eine Prüfung, also Kopf hoch.«. Es war kein Trost, doch Alviss brauchte keinen. Er hatte bestanden.

Der zweite Teil bestand aus einem Überlebenstraining in der Umgebung von Konoha. Alviss war damit mit seinem Team klar im Vorteil und so hatte er ein gutes Gefühl der Sicherheit. Was ihm einzig und allein Sorge machte, dass war sein Team. Der erste Tag allein war schon die Hölle. Alviss wurde an die Grenze seiner Belastbarkeit getrieben und das lag nicht am Wetter. Naja.. indirekt schon, denn die beiden Mädchen regten sich genau über dieses auf. Und das geschlagene 3 Stunden lang. Irgendwann hatte Alviss die Schnauze gestrichen voll und schrie die beiden so zusammen, dass sie sich den Tag nicht mehr trauten auch nur ein Wort zu sagen. Sie mussten eine Schriftrolle beschaffen und Alviss hatte den Plan es so zu machen wie es am einfachsten war. Ein Team suchen und die Rolle diesem weg nehmen. Der Plan klappte dann auch und am 3. Tag waren sie mit dem Thema durch. Auch wenn Alviss das ganze im Alleingang gelöst hatte die beiden anderen hatten ihm nur den Rest vom gegnerischem Team fern gehalten.

Die dritte Aufgabe war ein Duell, besser gesagt ein Turnier. Aber gut, auch damit konnte Alviss leben. Die ersten beiden Gegner erledigte er ohne eine seiner Künste benutzen zu müssen, der dritte jedoch war eine harte Nuss. Alviss musste alles geben um ihn zu besiegen. Er musste sogar seine Kunst einsetzten die er kurz vor der Chu-Nin prüfung entwickelt hatte und während der drei Tage im zweiten Teil perfektionierte. Die Kunst war noch nicht vollendet doch schaffte er es damit den Gegner zu besiegen. Am Ende wurde er zum Chu-Nin ernannt.


Zuletzt von Alviss am Sa Dez 12, 2009 9:52 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: [Jigoku Gakure | B-Rang Nuke-Nin] Kihafumito, Alviss   Sa Dez 12, 2009 9:51 pm

    ..::Ankunft in Jigoku Gakure::..

Das Dorf erinnerte Alviss sehr an sein Heimatdorf Konoha, alleine von der Mauer her. Doch diese wirkte um einiges schöner und imposanter, als die Palisaden von Konoha. Am Tor jedoch war erst einmal Endstation. Natürlich wusste Alviss, dass er nur mit viel Glück vorgelassen wurde. Ein Ninja, er schien etwas mehr zu sagen zu haben, als die normale Wache kam näher. »Dein Anliegen?«, fragte dieser knapp. Alviss nickte und begann dann zu reden. »Mein Anliegen… Nun, ich würde mich… Unter den Umständen denen ich ausgesetzt bin, gerne dem Dorf anschließen.«, sagte er. Es klang naiv und kindisch, dass wusste er. Doch es hatte seine Gründe. »Soso, anschließen willst du dich uns. Willst du uns verarschen?!«, meinte der Ninja etwas gereizt. »Wer bist du überhaupt?«, fragte der Ninja dann darauf. »Mein Name ist Alviss Kihafumito. Ich werde seit diesem Jahr in Konoha, Suna und auch Kiri gesucht, da ich in Konoha einige Ninjas und Zivilisten tötete und eine Mission vereitelte welche von hoher Bedeutung war.«, meinte er kühl und sachlich. Der Ninja hob die Augenbraue. Ja, nun nahm er Alviss auch ernster. »Ja, deinen Namen habe ich schon mal gehört.«, meinte er und blätterte in einem Bingo Book. Er fand anscheinand auch schnell was er suchte. »Ja, da haben wir dich. Für dein Alter schon ganz ordentlich.«, war die sarkastische Aussage des Ninjas. »Ich bin nicht wirklich stolz drauf, da ich nichts erreicht habe. Mein Ziel ist der Tod des Hokage.«, meinte Alviss mit allem Ernst und aller Kälte ins einer Stimme. Der Hass auf diese Person war zu spüren.

Er wurde vorgelassen. Nach mehreren Wochen Beobachtung, Prüfung und 100 facher beteuerung, dass er sich Konoha nie wieder anschließen würde und Jigoku nicht verraten würde, wurde er dann schließlich aufgenommen. Das System hier schien auch anders. Der Itte Bando schien so etwas wie der Kage zu sein, nur dass er keinem Feudalherren unterstand und ein Diktator war. Dies sollte Alviss nur recht sein. Wieder und wieder hatte er erzählen müssen was geschehen war, niemand wollte einen Spion aus Konoha da haben. Nachts kamen die Erinnerungen dadurch nicht seltener vor.

..::Erwachtes Grauen der Vergangenheit::..
Es war eine Mission die sie an die Grenze von Hi no kuni führte. Eine C-Rang Mission, endlich. Al hatte seine neue Uniform, welche er jedoch extrem unhandlich fand. Sobald er konnte würde er sie ablegen. Die beiden Mädchen nervten wieder ohne Unterlass. Seine Sensei war ruhig, so dass es NUR 2 waren die ihn nervten. »Was genau ist unsere Mission?«, fragte er seine Sensei welche ihn ansah und seufzte. »Wir müssen aus einem Bauerndorf einen Jungen nach Konoha-Gakure holen. Die Mission ist sehr wichtig, da der Junge Informationen hat die nicht an die Öffentlichkeit dürfen.«, erläuterte sie und Al überlegte. Also bedeutete das, dass der Junge gefangen gehalten werden würde. Nun ja, dass war nicht sein Problem. Er hatte nur den Auftrag ihn nach Konoha-Gakure zu holen. »Wenn es geht, holen wir ihn kampflos.«, ergänzte seine Sensei. Freiwillig? Wer ging freiwillig in die Gefangenschaft? Nun ja auch das war nicht sein Problem. Der Weg der durch den Wald führte war nicht gerade die leichteste Rute. An vielen Stellen war der Weg sehr schmal und der Wind pfiff ihnen in großer Höhe um die Ohren. Der Regen machte ihnen ebenfalls zu schaffen. Doch nach einigen Tagen kamen sie an.

Das Dorf wirkte friedlich. Alviss seufzte und sah sich um. Woran sollten sie den Jungen erkennen. Seine Sensei erledigte das anders. Sie ging auf einen der Bauern zu und sprach ihn frei heraus an. »Wo finden wir Turo Getuso?«. Es verschlug Alviss die Sprache. Turo? Doch nicht etwa...? Diese Angst stand Alviss kurz in das Gesicht geschrieben, ein Ausdruck den man nur selten bei ihm sah. Der Bauer deutete auf ein Haus. Alviss Sensei nickte und bedeutete ihm ihr zu folgen. Alviss sagte nichts mehr, alle Gedanken kreisten um Turo. Er hatte ihn lange nicht mehr gesehen, aber dass er Konoha verlassen hatte... das hatte er nicht gewusst. Ganz ruhig Al... es könnte auch ein Junge sein der zufällig so heißt... dachte er und atmete einmal tief durch ums ich zu beruhigen. Als sie an der Tür klopften machte ihnen eine stämmige Frau mittleren Alters auf. »Ist Turo zu sprechen?«, fragte Al's Sensei freundlich und die Frau nickte ebenfalls sehr höflich. Sie drehte sich um und ging eine Treppe rauf. Als sie runter kam folgte ihr ein Junge. Al blieb die Spucke weg... es war Turo. Dieser war nicht dumm und dass wusste Al auch.

Er erkannte, dass dort Ninjas standen und was sie von ihm wollten. Jedoch blieb auch er erst einmal vom Donner gerührt stehen als er Alviss sah. Dann jedoch, als er seine Gedanken wohl wieder gesammelt hatte, drehte er sich um und lief weg. Alviss jedoch blieb noch eine Weile dort stehen, selbst als er seine Sensei rufen hörte, er solle endlich kommen und er letztlich stehen gelassen wurde. Er konnte seinen einzigen Freund doch nicht ans Messer liefern... Er lief los und suchte Turo. Jedoch nicht um ihn gefangen zu nehmen... sondern um ihm zu helfen. Es war ihm egal, was das für Konsequenzen hätte.

Als er ihn gefunden hatte wollte dieser wieder weg rennen doch Al erschien vor ihm. »Warte.«, meinte Al nur ruhig und sah seinem Freund in die Augen. »Ich geh nicht zurück nach Konoha.«, sagte Turo trotzig. Er blickte in die Augen von Al welche beinahe traurig wirkten. »Ich will dich nicht nach Konoha bringen.«, sagte Alviss und senkte den Blick. »Ich will dir helfen zu entkommen.«, sagte er dann mit fester Stimme. Was er nicht wusste: Seine Sensei belauschte ihn. »Du weißt, dass das verboten ist? Ich... wenn du das nicht machst dann wirst du wohl zum Feind Konohas erklärt.«, klärte Turo ihn auf und sah Alviss beinahe flehend an. »Lauf zu deinem Team und sag du hast mich nicht gefunden. Das wär das beste.«, schlug er vor doch Al schüttelte den Kopf. »Es ist mir egal zu wessen Feind ich werde. Ich habe nur einen Freund und mehr Freunde will ich auch nicht haben. Ich habe nur einen auf den ich mich verlassen kann.«, erklangen die Worte von Alviss. Es war vollkommen für Alviss sich so zu öffnen und offen einzugestehen, dass wer sein Freund war. Turo jedoch lächelte milde. Auf einmal riss er die Augen auf und kippte vorn über. In seinem Rücken steckte ein Kunai. Hinter Turo stand Al's Sensei. »Gut gemacht, du hast ihn abgelenkt.«, lobte sie ihn. Al starrte sie nur an. War hatte sie getan? Sie hatte ihn getötet! War das von Anfang an ihr Auftrag gewesen? Er brauchte nicht lange zu überlegen, das Lächeln im Gesicht seines Senseis war Antwort genug. Er rannte los, doch seine Sensei verfolgte ihn. Nach etwa einer Stunde Verfolgung hatte er sie abgehängt und wollte zurück nach Konoha, wollte Antworten, wollte wissen warum Turo sterben musste.

    ..::Die Flucht::..

Als er in Konoha ankam, wusste wohl noch niemand von dem was geschehen war. Alles wirkte normale. Alviss rannte nach Hause, holte all seine Waffen die er noch hatte. Er hatte vor allem Glück, dass sein Vater noch nicht zu Hause war. Als er zurück zum Tor laufen wollte um zu fliehen hielten ihn 2 Jo-Nins auf. Sie stellten sich ihm in den Weg und sahen ihn scharf an. Alviss versuchte so gelassen zu wirken wie es ging und sah die beiden fragend an. »Was ist?«, fragte er ruhig, auch wenn ihm das Herz in die Hose rutschte. »Alviss Kihafumito?«, fragte die beiden ihn. Alviss wusste, dass es reine Routine war und beide genau wussten wen sie vor sich hatten. Er war zu langsam gewesen. »Ja.«, bestätigte er und ließ seine beiden Gegenüber nicht aus dem Auge. Schließlich musste er sie nun als Feinde ansehen. »Sie sollen zum Hokage kommen.«, sagte einer der Beiden und in seiner Stimme wurde kein Widerspruch geduldet.

Alviss wusste so ungefähr was er zu erwarten hatte. Deshalb hatte er nicht vor dort hin zu gehen. »Nein.«, sagte er mit ebenfalls sehr festen Stimme und sah die beiden unerbittlich an. Es war der selbe Blick wie bei der Chu-Nin Prüfung. Ein unheilvolles Lächeln huschte über Alviss Lippen. Er hatte die Hände frei, sein Rucksack behinderte ihn nicht und die blöde Chu-Nin Weste hatte er ausgezogen, sie lag bei sich zu Hause. Er hatte also fast seine volle Beweglichkeit. Blitzschnell schloss er die Finger zu einem Seal zusammen und hatte ein Kunai in der Hand, mit dem er die Jo-Nin Angriff. Diese waren etwas verdattert, da sie seine Künste nicht kannten. Es entbrannte ein Kampf indem Al sich nicht einmal schlecht schlug. Als die Jo-Nin jedoch auf ihn begannen ein zu reden, dass er keine Chance hatte und wie minderwertig er war riss bei ihm der Geduldsfaden. Er erinnerte sich etwas an die Worte von Hoshi-Sensei. Shinobis, dass sind die Menschen die das Dorf vor feindlichen Ninjas beschützen und die Menschen die in diesem Dorf wohnen. Kaum ein Beruf ist so wichtig wie der des Ninjas. Ohne Ninjas wäre dieses Dorf schon längst zerstört worden und die Menschen wären während der großen Kriege ohne Schutz gewesen. Ein Shinobi steht immer für sein Land. Es zu verraten gilt als großes Verbrechen..... »Weißt du was Alter? Ich scheiß drauf!«, dachte er und schloss Seals. Säulen aus Feuer schossen unter den Jo-Nin aus dem Boden und nicht nur dort. Alviss hatte sehr viel seines Chakras benutzt und mehrere Feuersäulen schossen aus den verschiedensten Stellen aus dem Boden. Es reichte um alles im Umkreis von 50 Metern in Brand zu setzten, ein Brand der sich schnell ausbreitete. Die Ablenkung und das Licht des Feuers nutzte Al zur Flucht. Ab jetzt war er frei... Vogelfrei....

    ..::Bell::..

Während Al in den Wäldern Schutz suchte, wurde er gesucht, gejagt. Natürlich hatte er Angst, so viel Angst hatte er noch nie in seinem Leben verspürt. Er konnte nicht Schlafen, Essen gab es nicht sehr viel und erst jetzt wurde ihm klar, wie alleine er ohne das Dorf, ohne sein Team war. Doch das alles wollte er hinter sich lassen. Dieses Dorf hatte seinen Freund verraten, also hatte er keinen Grund mehr dort zu bleiben. Dicke Augenringe zeichneten das Gesicht des Jungen, die Kleidung war dreckig und kleinere Wunden zeichneten sich in seinem Gesicht ab. Er lief gehetzt durch den Wald, obwohl er keine Ahnung mehr hatte, wo genau er war. Dann auf einmal, spürte er wie etwas in ihn hinein flog. Ein Blatt, eine kleine Frucht? Alviss blieb nicht stehen, doch als er es doch tat, klammerte sich ein kleines Wesen an seiner Jacke fest. Es hatte die Augen geschlossen und hielt sich verzweifelt fest. Alviss sah das Wesen an. Was war es? Auch das Wesen schien Angst zu haben und sah sehr zaghaft auf. »Oh…«, meinte es ängstlich und überrascht, sah Alviss mit ängstlichem, beinahe panischem Blick an. Alviss packte das kleine Wesen an den Flügeln und warf es weg. Doch das Wesen fing sich. »Hey!«, rief es böse und sah den Jungen nun auch böse an. Alviss sah sich um. »ich hab für sowas keine Zeit.«, sagte er, auch wenn er keinen Ahnung hatte, was das Wesen von ihm wollte. Dann lief er weiter. Doch das Wesen folgte ihm. »Du bist ein Ninja.«, sagte es dem Jungen auf den Kopf zu. »Ja, sehr gut erkannt. Und weiter?«, fragte der Junge während er sich weiter durch die Büsche schlug. »Du hast keine Ahnung wo du bist oder?«, fragte das Wesen darauf. »Hör zu, ich habe keine Lust mich zu unterhalten, ich habe andere Probleme!«, sagte Alviss zornig. Das Wesen schreckte zurück. »Hey, hey. Ist ja gut. Aber ich könnte dir helfen.«, sagte es und lächelte freundlich. »ich wüsste nicht wie.«, sagte Alviss darauf hin nur. »ich könnte dir den Weg zeigen. Wenn du mir sagst wo du hin willst.«. Alviss nahm die Hilfe an, wenn auch nur sehr widerstrebend. Das Wesen, welches sich ihm als Bell vorstellte, zeigte ihm den Weg ins alte Kumo Gakure. Unterwegs erzählte Bell Alviss eine Menge über die Umgebung und über das was geschehen war. Er wusste vieles schon, doch das Wissen des Wesens schien unendlich zu sein.

    ..::Die Familie Hanakusa::..

Alviss sah sich um. Das war keine Wohnung sondern ein kleines Haus, gut hier mochten die vielleicht mehr Zimmer haben, trotzdem hätte er hier nie geklingelt. Von außen hatte alles wunderschön ausgesehen. Drinnen war es zwar sauber, doch das meiste schienen Werkräume zu sein. Aus dem Keller drang der Klang von Metall was auf Metall geschlagen wurde, weiter hinten im Erdgeschoss hörte man wie Holz bearbeitet wurde. Eine Frau um die dreißig begrüßte Alviss freundlich und Alviss sah zu der älteren Dame die ihm gegenüber saß. Diese hatte ein Stück Stoff in die Hand genommen und bearbeitete dies mit Nadel und Faden. Natürlich, sie hatte ihm ja noch eine Frage gestellt. Was sollte er darauf antworten, schließlich war sein Adoptivvater nach den Angaben die er gemacht hatte Yun, aber warum hatte dieser ihn raus geschmissen? Er hatte dies gar nicht getan, aber wie sollte er begründen, dass etwas was getan hatte, was er jedoch gar nicht getan hatte? Dieser Gedankengang verwirrte Alviss gerade etwas, auch wenn er nur halb so kompliziert war wie es eigentlich anmuten ließ. »Nun, mein Vater war der Meinung ich sollte mal etwas mehr auf eigenen Beinen stehen.«, war Alviss' Antwort, und er fand auch selber das diese verdammt schwach war. Doch die Frau nickte. »Nun, generell ist das kein Problem. Den Dachboden können wir noch unter vermieten.«, war die Antwort die Alviss bekam. Dieser lächelte schon einmal fröhlich. Das war ein Angebot. »Also… Wenn sie wollen helfe ich wenn ich da bin im Haushalt oder bei sonstigen Arbeiten mit, einkaufen und so weiter. Miete zahle ich natürlich auch.«, meinte er und setzte damit schon mal alles auf eine Karte. Die Frau lächelte noch breiter, wirkte jedoch immer noch freundlich. »Das klingt doch nach einem guten Angebot, Um die Miete können wir uns am Ende des Monats kümmern. Aber du scheinst ein Anständiger Kerl zu sein.«, meinte sie und Alviss lächelte. Er kam sich so scheiße vor. Diese Leute waren so verdammt nett zu ihm und er log sie dreist an. Nun, dafür würde er wirklich mithelfen wo er konnte. … Aber seine Art war das wirklich nicht. Die Frau mit den braunen Haaren, um die 30 Jahre alt stellte sich dann vor. »Wie ist denn dein Name? Wenn du nun hier wohnen willst, dann sollte ich den schon kennen. Ich bin Samari Hanekusa.«, stellte sie sich vor und verneigte sich kurz. Sie redete spaßhaft mit ihm, man merkte, dass sie oft lachte und Spaß hatte. »Alviss… ist mein Name. Schön sie kennen zu lernen.«, meinte er förmlich und neigte den Kopf so weit es ging. »Gut Alviss-kun, ich zeig dir dein Zimmer, dann kannst du dort deine Sachen hin tun, wenn du magst kannst du dann gleich mit Taru einkaufen gehen.«, sagte die ältere Dame, welche immer noch lächelte.

Ein kleiner Junge kam um die Ecke, nicht älter als 10 Jahre. Er hatte braune Augen und braune Haare. Alviss blieb vollkommen in seiner Bewegung stehen. Toru… Sein Kinderfreund… Taru sah genau so aus wie sein alter Kinderfreund… Sein Kinderfreund der direkt vor seinen Augen starb. »Ah, da bist du ja Taru.«, meinte die Frau fröhlich und Taru musterte den Neuankömmling. »Das ist Alviss-kun, er wohnt ab heute bei uns.«, erklärte die ältere Dame. Der Junge betrachtete ihn immer noch etwas argwöhnisch. Alviss lächelte etwas verlegen und hob verhalten die Hand. »Hi.«, begrüßte er den Jungen, der daraufhin dann etwas zutraulicher wurde. »Taru mein Guter, magst du Alviss nicht sein Zimmer zeigen? Dann kannst du hinterher mit ihm auf den Markt gehen.«, schlug die ältere Dame vor. Taru nickte und nahm Alviss gleich bei der Hand und war dabei ihn die Treppe hoch zu schleifen, als Alviss noch einmal stehen blieb und sich umdrehte. »Eine Frage noch… Ich habe ihren Namen nicht mitbekommen, gnädige Frau.«, meinte er und lächelte charmant. Beide anwesenden Frauen kicherten verlegen. »Ich bin Reikari Hanakusa. Du darfst mich Rei nennen.«, sagte sie und lächelte immer noch freundlich. Wie lange konnten diese Menschen freundlich sein. Taru zog nun etwas heftiger an seinem Arm. »Al-kun, willst du dein Zimmer nun sehen?«, fragte der Junge nach und grinste frech. Alviss grinste zurück und nickte. »Na klar, Kurzer.«, meinte er und lief dann dem kleinen Jungen nach.

Alviss war noch etwas verhalten, er trug die Tüten mit den Einkäufen. Als er herein kam, bemerkte er, dass es einige Menschen mehr geworden waren. Ein Mann mittleren Alters, um die 30 Jahre alt, muskelbepackt, stand mitten im Raum und nahm den Jungen in den Arm. Alviss vermutete mal, dass dies der Vater war. Und da er Samari Kaa-san genannt hatte, war dies wohl seine Mutter. Außerdem war noch ein ältere Mann, Alviss schätzte ihn um die 50 Jahre, dazu gekommen. »Dann fehlt ja nur noch einer.«, meinte Rei-baa-san und lächelte Alviss kurz zu, und Samari nahm ihm die Tüten ab. Der muskelbepackte Mann kam auf ihn zu und klopfte ihm auf die Schulter. »Und du bist also Alviss-kun. Schön dich kennen zu lernen. Ich bin Leon Hanakusa, der Vater von diesem kleinen Bengel und Ehemann dieser wunderschönen Frau.«, bei letzteren zwinkerte er Samari zu und deutete auf sie. Alviss nickte. »Ja, ich bin Alviss. Schön sie kennen zu lernen.«, meinte er und lächelte verlegen. Er war etwas überfordert mit dieser Situation. Er war ein Nuke-NIn, ein gesuchter Nuke-Nin und den Menschen hier schien es nichts aus zu machen. Er hatte auch nicht geahnt, dass so viele Menschen hier lebten. Der ältere Mann kam ebenfalls zu ihm. »Und ich bin Goharu Hanakusa. Der Vater dieses Flegel. Spaß bei Seite. Wenn du magst, kannst du Samari in der Küche helfen.«, schlug er vor und Alviss nickte. »Natürlich Hanakusa-san.«, sagte er förmlich und Goharu nickte. »Goharu reicht vollkommen. Schließlich wohnst du nun bei uns.«, sagte er und Alviss nickte. »In Ordnung Goharu… jii-san.«, meinte er darauf und lief in die Küche.

Dort war auch schon Samari mit den Vorbereitungen beschäftigt. »Was Taru da wieder angeschleppt hat.«, meinte Samari und schüttelte den Kopf. Alviss musste lachen, jedoch nur leise und verhalten. »Wenn sie mögen, kann ich sie zubereiten.«, meinte er und Samari nickte eifrig. »Wenn du weißt wie man sie schnell zubereitet, dann übernehme du das lieber. Ich brauche dafür zu lange.«, erklärte sie und Alviss machte sich an die Arbeit. Er zückte ein Messer und nahm sich die Granatäpfel vor. Die Kerne mussten aus der Schale geholt werden, eine Sisyphusarbeit sondergleichen. Nach etwa 10 Minuten war er mit einem der beiden Äpfel fertig. Nach etwa einer halben Stunde, er hatte Samari auch schon etwas beim Aufräumen geholfen, half er ihr schon das Essen heraus zu tragen. Am Tisch war noch ein Stuhl frei, selbst als Alviss sich hinsetzte. Sie begannen mit dem Essen und schon kam die fehlende Person. Ein junger Mann um die 20 Jahre alt kam herein und wurde von Taru stürmisch begrüßt. »Kemiro-ji-san!«, rief er fröhlich und umarmte den Mann. Kemiro Hanakusa, ergänzte Alviss für sich. Der Mann erblickte Alviss ziemlich schnell, doch auch er reagierte nur mit einem fröhlichen und herzlichen Lächeln und der freundlichen Anfrage wer der Fremde denn sei. »Das ist Alviss-kun, er wird einige Zeit bei uns wohnen.«, klärte Goharu ihn auf und Kemiro nickte. »Ich bin Kemiro Hanakusa. Freut mich.«, stellte er sich freundlich vor und nahm am Tisch platz. Das Essen verließ formlos, alle unterhielten sich und Alviss hörte still zu.


.:Anderes:.
[ Dialogfarbe | Gedankenfarbe | Weitere ]
    »sprechen« denken handeln »»Bell spricht««

    [ Schreibprobe ]
    Alviss saß in seiner kleinen Wohnung. Es war eigentlich nur ein Zimmer. Draußen auf dem Flur war das Klo und hier in diesem kleinen Zimmer fand man nur einen zusammengerollten Fuuton und ein kleines Regal. Mehr nicht. Es musste jedoch zum Leben reichen. Bell saß auf dem Regal und sah zu Alviss, welcher star auf dem Boden saß und nichts tat. Er hatte die Augen geschlossen und sein Atem war sehr leise. Wie lange war er schon hier? Zwei Wochen? Nun ja, vielleicht etwas länger. Er hatte in der Zeit nichts mehr von der Familie Hanakusa gehört. Vielleicht würde er sie mal besuchen gehen können. Doch schnell löste er sich wieder von diesen Gedanken. Wie würde er sich in diese Gesellschaft hier eingliedern können? Hier lebten nur Nuke-Nins, und er war im Gegensatz zu den anderen nur ein kleiner Fisch. Viele hatten viel schlimmeres verbrochen als er und er kam sich gar nicht mehr so schlimm vor. Es war überhaupt ein Kampf gewesen hier überhaupt aufgenommen wurde werden.

    Nach etwa einer halben Stunde stand Alviss auf und seufzte. »Ach, wie man es auch dreht und wendet… Bisher hat es mir nicht sehr viel gebracht, dass ich hergezogen bin.«, meinte er etwas niedergeschlagen. Doch hoffentlich würde sich das bald ändern. »»Ich habe dir ja gesagt, es ist keine Gute Idee. Du machst es hiermit nicht besser.««, meinte Bell. Immer noch hielt sie es nicht für die beste Idee, dass Alviss hier her gekommen war. »Ach sei nicht so. Ja, die Hanakusas waren nett, aber sie hätten mir nichts mehr beibringen können, oder?«, meinte Alviss und sah seine Begleiterin an. »»Nun, von Kemiro hättest du noch einiges lernen können. Und ein guter Tischler bist du auch noch nicht.««, erklärte Bell trotzig. »Super, ich baue dem Hokage einen soooo tollen Tisch, dass er vor Freude stirbt. Nein, ich darf mich von dem Ziel nicht ablenken lassen.«, war Alviss kühle Antwort darauf. Bell seufzte. »»Rache war nie ein guter Weg, Al-kun.…««
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[Jigoku Gakure | B-Rang Nuke-Nin] Kihafumito, Alviss
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