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 [Konoha][Ge-Nin | Jinchuuriki] Uzumaki Aiko

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BeitragThema: [Konoha][Ge-Nin | Jinchuuriki] Uzumaki Aiko   Sa Nov 07, 2009 8:47 pm


°~°~°~°~°~°~°~°~°
"Even if I fall time and time again, I’ll get up, and I’ll cut my own Path!
Blow me, defeat me- I’ll rise up a thousand times and surpass you one Day, Take my Word for it!
Cause never to give up, that’s my Way of the Ninja!"

      ..: Allgemeines :..

    { Name | Deckname | Spitzname }
      Uzumaki Aiko | Okashi | Megami

      Uzumaki heißt soviel wie Strudel oder Spirale. Dies trifft jedoch nur zu wenn der Name ausgesprochen wird, da er schriftlich gesehen keine Bedeutung hat, was an seiner Hiragana-Schreibweise liegt. In der europäischen Tradition gilt die ‚Spirale’ als Sinnbild des Weges zu Gott und von Gott zu den Menschen („Die Engel fliegen in Spiralen, der Teufel nur geradeaus.” - Hildegard v. Bingen). In anderen Bereichen wird sie jedoch als Symbol des Grauens und des Todes, des Verhängnisses und der Unentrinnbarkeit vor dem Bösen verwendet, sodass die Bedeutung sehr widersprüchlich ist.
      Uzumaki war auch der Name des berühmten sechsten Hokage, der nicht nur in Konoha, sondern in allen Reichen bewundert wurde, und über den man sich selbst heute noch Geschichten erzählt. Auch andere Vertreter der Familie wurden bekannt, jedoch eher im negativen Sinne. Das ist der Grund, weshalb die Meinungen mancher Bewohner Konohas über die junge Aiko sehr unterschiedlich ausfallen, jedoch hauptsächlich negativ geprägt sind, da die schlechten Erinnerungen mit den Uzumakis noch nicht lang zurück liegen. Andere sind bloß neugierig darauf wie sie mit dem Erbe ihrer Familie umgehen wird. Das Mädchen selbst hat sich dabei jedoch noch nie einen Gedanken über ihren Namen gemacht, und selbst falls sie im Unterricht der Akademie einmal etwas von einem gewissen Uzumaki hörte, hat sie das inzwischen wohl schon wieder vergessen. Damit hat ihr Name keine große Bedeutung für sie.

      Aiko kann sowohl mit geliebtes Kind, als auch mit Kind der Liebe übersetzt werden. Ai steht für eine Liebe wie zwischen Mutter und Kind oder sehr guten Freunden, und Ko für Kind, wobei dies eine sehr häufige Endung für japanische Mädchennamen ist. Im europäischen Raum ist Aiko ein männlicher Vorname. Die Eltern des Rotschopfes waren sich einig ihrer Tochter diesen Namen zu geben, um zu verdeutlichen wie sehr sie sie liebten, und auch aus eben diesem Grund bereit waren für sie zu sterben.

      Der Deckname des Mädchens lautet Okashi. Das mag recht seltsam erscheinen wenn einem die Bedeutung dieser Bezeichnung bewusst ist- er heißt so viel wie Süßigkeit. Aiko hätte sich den Namen niemals selbst ausgesucht, doch auf ihrer ersten Mission wurde er von Hotarou vorgeschlagen nachdem ihr nichts Besonderes eingefallen war. Zwar protestierte sie anfangs noch dagegen, akzeptierte ihn jedoch schließlich und hält ihn nun, nach dem Tod ihres Freundes, in Ehren.

      Von mehreren wichtigen Personen aus ihrer Vergangenheit, wurde das Mädchen auch Megami genannt. Dies bedeutet übersetzt Göttin, und wird allgemein für weibliche Götter verwendet, sodass es als Name verdeutlicht wie sehr die Menschen die ihn nutzten Aiko liebten oder zu ihr aufsahen. Zu ihnen gehörten sowohl Hotarou als auch ihr Vater.


    { Geschlecht }
      Weiblich

      Auch wenn Aiko ein aufgewecktes und manchmal etwas jungenhaft wirkendes Verhalten an den Tag legt, ist nicht zu verkennen dass sie weiblichen Geschlechts ist. Sie distanzierte sich besonders früher in Akademiezeiten mehr von anderen Mädchen, weil sie das Gefühl hatte sie würden den ganzen Tag bloß vor dem Spiegel verbringen, während sie selbst meinte Besseres zu tun zu haben. Ihre Meinung änderte sich jedoch als sie eine gute Freundin kennenlernte, die ihr zeigte dass nicht alle Mädchen gleich sein müssen. Heute ist Aiko stolz auf ihren femininen Körper und die anziehende Figur die sie als angehende Frau genießen kann, ohne dass sie sich groß darum bemühen muss, und ihr Ziel ist es auch zu beweisen dass selbst weibliche Ninja weit kommen können.


    { Blutgruppe }
      Blutgruppe O Positiv

      Menschen mit dieser Blutgruppe wird nachgesagt sehr neugierig und emotional, kontaktfreudig und willensstark zu sein. Negative Eigenschaften sind Sturheit und Arroganz sowie Egoismus und Aggressivität. Träger dieser Blutgruppe verfolgen ihre Ziele ohne nachzugeben, sie sind nicht selten Anführer wichtiger Bewegungen. Sie sagen ihre Meinung offen, doch es fällt ihnen ab und an schwer ihre wahren Gefühle zu zeigen.
      So scheint die Blutgruppe O gerade perfekt zu Aikos Charakter zu passen, auch wenn sie ihn nicht völlig beschreiben kann: sie ist eine laute aber einfühlsame Persönlichkeit mit Temperament und einem ziemlichen Dickkopf. Auch überheblich kann die Kunoichi sein. Die Führung einer Organisation oder Bewegung kam ihr bisher nicht zu Teil, doch hier muss gesagt sein dass das auch nicht wirklich etwas für sie ist, zumindest mit ihrer Unerfahrenheit und ihrem jungen Alter erscheint es recht unrealistisch solch eine hohe Position besetzen zu können. Doch vielleicht ändert sich das sogar noch bald, vorstellbar wäre es allemal wenn Aiko es sich zum Ziel machen würde, denn diese verliert sie so schnell nicht aus den Augen. Was ihre Gefühle angeht, kommt es auf die Situation an ob sie diese verbirgt oder nicht. Meist ist leicht in ihrem Blick zu lesen was sie gerade empfindet, ein andermal ist das Mädchen jedoch eine ausgezeichnete Schauspielerin.


    { Geburtstag | Geburtsort | Alter }
      02.04.185 n.S. | Konoha-Gakure | 15 Jahre



      Aiko wurde Anfang April des Jahres 185 n.S. im Krankenhaus Konohas geboren. Es war bereits später Abend als sie das Licht der Welt erblickte.
      Nun wäre es möglich eine ganze Menge in das Geburtsdatum hinein zu interpretieren, doch hier soll nur auf die Bedeutung eingegangen werden, die speziell die Nacht der Geburt betrifft und darauf passt. Nur wenige Stunden nachdem das Mädchen auf die Welt kam sollte Unheil über das Blätterdorf kommen- denn es folgte der Angriff des Kyuubi. Dieses Ereignis könnte durch die Zahl 4 dargestellt werden (Monat der Geburt), da sie laut der chinesischen Numerologie Unheil und Zerstörung bedeutet. Von der Aussprache her gleicht es dem Ausdruck für "Tod".
      Dadurch dass der Fuchs in Aikos Körper versiegelt wurde, konnte allerdings das größte Übel verhindert werden. Dabei fanden sowohl Yin als auch Yang-Chakra des Bijuu ihren Platz im Geist des Kindes. Das könnte die Verbindung zur Zahl 2 darstellen, dem genauen Tag der Geburt, welche Zweisamkeit/Zusammenhalt bedeutet, jedoch auch für Yin und Yang steht.
      Insgesamt waren die Umstände bei Aikos Geburt keine besonders guten, da das Dorf in dieser Nacht so großen Schaden erlitt wie selten zuvor, was daran lag dass der Angriff des Neunschwänzigen völlig unvorbereitet und aus der Mitte Konohas aus startete. Letztendlich war es einzig die Liebe des außer Kontroller geratenen Jinchuuriki zu seiner Frau und seinem Kind, die verhinderten dass das Dorf versteckt hinter den Blättern den Erdboden gleichgemacht wurde.


    { Aussehen }



      Die gerade mal 156 cm große Aiko ist von eher zierlicher, jedoch nicht schwächlich wirkender Statur. Sie hat für ihr Alter schon ausgeprägte Rundungen worauf sie, auch wenn sie es nicht zugeben würde, doch recht stolz ist. Dabei scheint ihr Körperbau sich allem an ihrem Äußeren anzupassen, nichts wirkt fehl am Platze oder falsch proportioniert, auch wenn sie für ihre 15 Jahre doch eher klein ist. Die Haut des Mädchens ziert keine einzige Narbe oder Unebenheit, dafür sorgt ihre besonders ausgeprägte Selbstheilungsfähigkeit. Bloß das Siegel, welches den Kyuubi in ihrem Körper hält, ist auf ihrem Bauch zu erkennen.



      Das Auffälligste an ihrer Erscheinung ist wahrscheinlich das lange, rote Haar, dank dem sie in keiner Menschenmenge untergeht. Es ist meist ein wenig durcheinander, was den Charakter des Mädchens widerspiegelt und ihr Äußeres auch sonst gut ergänzt. Fast immer hat die Kunoichi es zu einem lockeren Pferdeschwanz gebunden, der immer einige Strähnen frei lässt die dann ihr Gesicht umrahmen und als Pony die Stirn bedecken. Dabei werden auf der linken Seite immer einige Strähnen durch eine Weiße Lilie, ihre Lieblingsblume, die sie sich nur allzu gern ins Haar steckt, im Zaum gehalten.
      Im Gesicht der Uzumaki fallen insbesondere die klaren Augen auf, deren beinahe unnatürlich saphirblaue Färbung jeden Betrachter in ihren Bann zieht. In ihnen sind meist Entschlossenheit und Ehrlichkeit zu sehen, was mit ein Grund dafür ist, dass viele Menschen schnell Vertrauen ihr fassen und ihren Worten Glauben schenken. Ihr Blick kann jedoch auch als unangenehm empfunden werden, denn manches Mal scheint es als würde sie ihrem Gegenüber damit direkt in die Seele blicken.
      Ein anderes Merkmal der Kunoichi sind die drei feinen Striche auf jeder ihrer Wangen, die beinahe an Schnurrhaare erinnern. Sie sind weder aufgemalt noch waren sie von Geburt an vorhanden, stattdessen bildeten sie sich erst bei der Versiegelung des Kyuubi, und erinnern stark an die verzerrten Striche die auch er trägt.
      Was Aiko immer trägt ist ein weißer Schal, dessen Schleppen an ihrem Rücken hinab hängen, und so lang sind, dass sie dort bis zu ihren Kniekehlen reichen. Eine Metallplatte mit dem Symbol Konohas ist auf den Schal gestickt und dabei so ausgerichtet, dass man sie von vorn jederzeit gut erkennt. Somit dient das Kleidungsstück als eine Art Ersatz für ein Stirnband.
      Das Outfit Aikos besteht aus einer, in verschiedenen Blautönen karierten Stoffjacke mit Taschen im Bauchbereich. Sie ist ihr ein wenig zu groß, was sie darin etwas kindlicher wirken lässt, da sie jedoch breite, elastische Enden hat, sitzen die Ärmel noch über ihren Ellbogen, und auch die feminine Hüfte der Kunoichi wird gut betont. Ihre Oberweite füllt die Jacke oben herum schon wieder fast aus, das wird noch dadurch verdeutlicht dass Aiko den Reißverschluss des blauen Oberteils meist bis zum Brustbereich geöffnet hat. So ist auch die Kette des Mädchens gut zu erkennen. Unter der Jacke ist gut eine freizügigere Kleidung der Uzumaki zu erkennen, die aus nicht mehr als einem Bikinitop besteht, welches mit Teilen eines Kettenhemdes kombiniert wurde, die ihre Schultern und Oberarme, sowie einen Teil ihres Oberkörpers bedecken. Am linken Handgelenk trägt Aiko ein grau-blaues Schweißband.
      Untenrum trägt die Rothaarige knappe schwarze Hot Pants, die durch einen Gürtel gehalten werden. Seine Schnalle ist unter der Jacke noch gut zu erkennen. Er bietet Platz für ihre Ninja-Ausrüstung, wie z.B. kleine Schriftrollen. Am linken Oberschenkel befindet sich eine dunkelgraue Beintasche, die nicht auf einer Schicht Bandagen sondern direkt auf der Haut des Mädchens liegt. Aikos Schuhe sind höher als Ninjasandalen, eher wie Stiefel und geschlossen, von dunkler Farbe und mit Schnallen versehen.



      ..: Organisatorisches :..
    { Reich }
      Hi no Kuni | Konoha-Gakure

      Der Geburtsort Aikos, das Dorf Konoha-Gakure, liegt im Reich des Feuers. Es ist dessen größtes Shinobidorf, und gleichzeitig eines der Großmächte und somit sehr einflussreich. Es war das erste Dorf, und somit Vorbild für alle anderen anschließend entstehenden Verbünde. Es liegt inmitten eines dichten Waldes, daher sein Name der übersetzt ‚Blätterdorf’ bedeutet. Der Hokage ‚Feuerschatten’ ist das Oberhaupt Konohas, während der Daimyou das Feuerreich regiert. Die fruchtbaren Böden des Landes ermöglichen einen sehr ertragreichen Getreideanbau, um die hohe Bevölkerungszahl zu ernähren.
      Dank seiner zentralen Lage in der Naruto-Welt ist das Feuer-Reich ein Ort des regen Kulturaustauschs zwischen den anderen Ländern, was dem Reich großen Wohlstand bringt.
      Aiko liebt ihre Heimat, obwohl die Bewohner sie nicht immer freundlich behandeln. Sie würde ihr Leben geben um sie zu schützen und ist Stolz ein Ninja Konohas zu sein. Nur selten stellt sie sich die Frage, warum sie so fühlt, wo sie doch genug Gründe hätte ihrem Dorf stattdessen den Rücken zuzukehren. Eine richtige Antwort hat sie bis heute nicht gefunden, doch ihr genügt das Gefühl einen Ort zu haben an den sie immer zurück kehren kann, um diesen zu verteidigen.


    { Rang }
      Ge-Nin [Unterninja]

      Aiko bekleidet einen niedrigen Rang, den des Ge-Nin (Ge - Unterster; Letzter; Nin - erste Silbe des Wortes Ninja). Den Status erhält man nach dem erfolgreichen Abschluss der Akademie. Hier fängt die eigentliche Ausbildung zum Shinobi erst richtig an. Die Ge-Nin werden in Dreiergruppen eingeteilt und einem Jo-Nin, der ihr persönlicher Trainer sein wird, unterstellt. Durch Aufträge, die erfüllt werden müssen, wird der weitere Verlauf der Ausbildung besonders intensiv und zumeist auch sehr gefährlich.
      Aiko erhielt nach dem Abschluss der Akademie-Prüfung, die sie erst nach dem zweiten Versuch bestand, noch kein Team, und wurde vorerst von ihrem Ziehvater Nanashi trainiert. Später kam sie dann als Ersatz in ein anderes Ge-Nin Team und erledigte mit ihm ein paar Missionen- jedoch nur wenige, 4 oder 5, wobei diese jedoch ungefähr auf dem C-Niveau lagen und daher schon recht anspruchsvoll waren.
      Daher liegen Aikos kämpferische Fähigkeiten mit Sicherheit über denen eines Ge-Nin, obwohl fraglich ist ob sie genug Reife für die verantwortungsvolle Position des Chu-Nin hat. Doch ist es nicht töricht, die Stärke eines Gegners bloß an seinem Rang festzumachen?


    { Organisation }
      Keine

      Aiko gehört keiner Organisation an, und der Beitritt in eine solche liegt ebenso wenig in Aussicht, da sie noch in Ausbildung ist. Als Konoha-Nin liegt ein Beitritt zu den Anbu am nächsten, doch dieser Job ist kaum etwas für jemanden wie diese Kunoichi- sie kann sich wirklich Besseres vorstellen als sich einer Attentätergruppe anzuschließen. Allein diese Bezeichnung schreckt sie schon genug davon ab, ganz zu schweigen von den unheimlichen Masken die die Mitglieder der Organisation tragen...


    { Sensei | Team | Partner }
      Keines

      Bisher hat Aiko noch kein Team. Früher wurde sie ein wenig von Hotarou trainiert, und auch ihr Ziehvater Nanashi hilft immer mal wieder, doch ein richtiger Sensei fehlt trotzdem noch. Nachdem sie zum Ge-Nin ernannt wurde, ist sie ab und an mit einem fremden Team auf leichte Missionen geschickt worden, doch auch das nur 4-5 Mal. Das hat zur Folge, dass sie noch ziemlich unerfahren ist. Das Mädchen wird also definitiv ein Team brauchen um in ihrer Ninjakarriere weiter zu kommen.


      ..: Fähigkeiten :..

    { Besonderheiten }
      Kyuubi no Jinchuuriki

      Aiko ist die Jinchuuriki des Neunschwänzigen, des stärksten der neun Bijuu, der das Aussehen eines gigantischen Fuchses trägt. In ernst zu nehmenden Gefahrensituationen, bei großer Wut oder ähnlichem kann das mächtige Chakra des Dämons aus dem Siegel fließen das ihn in ihren Körper bannt, und ihr so mehr Kraft und Geschwindigkeit verleihen, wie es bei allen Jinchuuriki üblich ist. Jedoch gibt es bei der Uzumaki eine kleine Besonderheit:
      Seitdem das einst von Yondaime in Yin und Yang gespaltene Chakra des Kyuubi wieder zusammen fand, werden wieder beide Teile zugleich in Jinchuuriki versiegelt. Das betraf bisher jedoch bloß 2 Jinchuuriki: Shinboru und Aiko Uzumaki. Während bei Shinboru ‚Nebenwirkungen’ dieser neuen Versiegelung auftraten, scheint sie bei Aiko problemlos abgelaufen zu sein.
      Was jedoch bis heute niemand bemerkt hat ist, dass der Yang-Teil des Kyuubi-Chakra sich damals mit ihren eigenen Energien vermischte, während der Yin-Teil wie üblich hinter einem Shiki Fuuin verschwand. So besitzt schon Aiko selbst Unmengen von Chakra. Die Kontrolle darüber fällt ihr jedoch äußerst schwer, sodass sie bisher nur einen Teil davon nutzen kann.
      In bestimmten Situationen ist die Kunoichi jedoch in der Lage unbewusst auf den Rest des Chakra zurückzugreifen. Das hat Auswirkung auf Geschwindigkeit und Kraft, was je nach Konzentration des Chakra mit den Fuchsformen bis zur ersten Stufe vergleichbar ist. Die Energie ist hellblau und kann Druck auf die Umgebung ausüben. Aikos Augenfarbe wird bei ihrem Austreten heller und klarer. Das Chakra ermöglicht auch einige spezielle Jutsu, die dank seiner hohen Dichte effektiv genutzt werden können.
      Während der normal versiegelte Yin-Teil die Gestalt eines Fuchses hat, besitzt der Yang-Teil in Aikos Chakrakreislauf die Form eines Drachen.
      Die beiden Chakren die die Kunoichi in sich vereint können auch als Reiki- die spirituelle Kraft eines Menschen- und Youki- die dämonische, ‚böse’ Variante dessen, bezeichnet werden.


    { Chakranaturen }
      Fuuton, das Luftelement



      Das Windelement (Fuuton) ist eines der fünf Hauptelemente, und ermöglicht das Erschaffen von Wirbelstürmen, zerstörerischen Tornados und kräftigen Druckwellen. Eine Besonderheit ist die Fähigkeit Waffen extrem zu schärfen, weswegen ihm nachgesagt wird das offensivste Element zu sein. Es wird meist im Kampf auf mittlere Distanz oder im Nahkampf verwendet, wobei einzelne Jutsu besonders auf Distanz effektiv sind. Somit ist Fuuton ein sehr vielseitiges Element.
      Es ist Raiton gegenüber im Vorteil, während es bei Katon den Kürzeren ziehen, und dem Anwender sogar schaden kann. Es ist möglich ein Feuerjutsu mit Fuuton zu verstärken.
      Aiko weiß noch nicht dass sie über dieses Element verfügt, sodass sie auch keine Techniken in dem Bereich beherrscht.


    { Spezialisierung }
      1. Nin-Jutsu
      2. Tai-Jutsu
      3. Gen-Jutsu


      Im Kampf konzentriert Aiko sich auf ihre Nin-Jutsu. Sie beherrscht noch nicht viele Techniken, und es fällt ihr bei manchen auch schwer sie richtig einzusetzen, da es ihr an Chakrakontrolle mangelt, doch der Gegner sollte sie dennoch nicht auf die leichte Schulter nehmen. Denn meist ist es verheerend von einer der Künste erwischt zu werden. Sie stammen hauptsächlich aus einer Schriftrolle ihres Vaters, es sind allesamt Künste die er selbst erfand, womit fast ihr gesamtes Jutsuarsenal einmalig ist, und auch nicht kopiert werden kann. Der Grund dafür liegt darin, dass die Techniken ihres Vaters nur mit dem Kyuubi-Chakra angewandt werden können, da sie eine dichtere Struktur der Energie benötigen.
      Auch dem Nahkampf ist die Kunoichi nicht abgeneigt. Dort nutzt sie ab und an ein Kunai, und sonst am liebsten ihren Körper. Dabei sollte man sich vor ihren Kombiangriffen in Acht nehmen, die auf Beweglichkeit und Geschwindigkeit basieren. Zwar scheint Aiko nicht besonders schnell zu sein, doch auf kurze Distanz sollte es trotzdem nicht allzu leicht fallen ihr auszuweichen.
      Mit den Illusionen hat das Mädchen hingegen rein gar nichts am Hut. Sie nutzt keine, kann sie kaum lösen und selten erkennen. Daran könnte sich mit viel Training zwar noch etwas ändern, aber momentan sieht ihr Wissen in diesem Bereich ziemlich karg aus.


    { Stärken }
      ~ Gesamt:
      - Yin & Yang Chakra
      - Wille & Ausdauer
      - Fast Learner
      - Reaktionsvermögen
      - Glück
      - Ausstrahlung
      - Nahkampf

      ~ Kyuubi no Yokou – Yin & Yang
      In Gefahrensituationen oder bei starker Belastung kann es passieren, dass das Chakra des Kyuubi aus seinem Siegel fließt. Das verhilft Aiko zu mehr Kraft und Geschwindigkeit, sowie natürlich Chakra selbst. Zudem verleiht der Bijuu ihr eine hohe Regenerationsfähigkeit.
      Das Yang-Chakra das durch Aikos Körper fließt bringt zwei Vorteile:
      Zum einen besitzt das Mädchen ein deutlich höheres Chakravolumen als die meisten anderen Menschen.
      Zum anderen verschafft es ihr je nach hervortretender Menge mehr Kraft und Geschwindigkeit. Bisher taucht es in dieser Form jedoch nur selten und unbewusst auf, und wirkt für andere als würde Aiko "bloß" über sich hinauswachsen. Nicht abwegig ist für einige die Vermutung das Mädchen besäße ein Kekkei Genkai.

      ~ Starker Wille & Ausdauer
      Ein Faktor der zu Aikos hoher Ausdauer im Kampf beiträgt ist ihr überdurchschnittlich starker Wille, der sie immer wieder dazu bringt selbst nach härtesten Treffern wieder aufzustehen. Daher auch ihr Nindo: Niemals aufzugeben, egal was kommt! Das sorgt häufig dafür dass Aiko über sich hinaus wächst und mehr leistet als ihr zuzutrauen wäre.

      ~ Fast Learner
      Aiko braucht meist länger, das Grundprinzip eines Jutsu oder bestimmte Abläufe nachzuvollziehen. Doch sobald sie das verstanden hat und die nötige Motivation für ihr Training findet, ist sie in der Lage selbst schwierigste Künste in Rekordzeit zu meistern, und manchmal scheint sie sich sogar innerhalb eines einzigen Kampfes weiterzuentwickeln. Sie ist also eigentlich ein Fast Learner, wenn sie erst über ihre Grenzen geht.

      ~ Reaktionsvermögen
      Auch wenn Aiko über keine herausragende Geschwindigkeit verfügt, ist sie dank eines guten Reaktionsvermögens in der Lage sich auch vor schnellen Angriffen zu schützen. Das nützt natürlich ab einem bestimmten Level nicht mehr viel, könnte ihr aber das ein oder andere Mal den Hals retten.

      ~ Glück
      Aiko ist als Kind des Glücks geboren. Lang verlorene Dinge findet sie im Handumdrehen, wählt sie zufällig einen Weg in eine ihm unbekannten Stadt, so kann man fast sicher sein, dass es der richtige sein wird und geht sie über eine einsturzgefährdete Brücke, so bricht sie wohl erst ein, wenn sie diese bereits überquert hat. Glücksspiele werden durch die Bank weg gewonnen. Auch im Kampf kann ihr das unverschämte Glück schon mal die Haut retten, doch hauptsächlich hat diese Eigenschaft Einfluss auf den Alltag.

      ~ Ausstrahlung
      Umstritten ob man es eine richtige Stärke oder einen Vorteil nennen kann, trotzdem werde ich einen Charakterzug Aikos hier hervorheben. Das Mädchen strahlt sehr viel Zuversicht und Wärme aus, gleichzeitig viel Energie und Lebenslust. Das wirkt sich auch auf ihre Mitmenschen aus, und lässt sie schnell Vertrauen zu ihr fassen. Manche sagen Aikos Auftreten kann wie ein Wunder wirken, wobei das natürlich übertrieben ist. Dennoch ist ihre meist gute Laune ansteckend, und ihr Lächeln kann so manchen von seinen schlechten Gedanken befreien.

      ~ Nahkampf
      Im Kampf auf kurze Distanz stellt Aiko sich gar nicht so dumm an. Sie kombiniert ihre Beweglichkeit und hohe Reaktionsgeschwindigkeit, sowie die Fähigkeit zu Improvisieren miteinander, um den Gegner in einem Schlagabtausch mit Fäusten und vorzugsweise Tritten zu bombardieren. Dabei sticht ihre Art zu Kämpfen jedoch nicht durch besondere Kraft oder Geschwindigkeit heraus, wenngleich man ihre Tritte nicht unterschätzen sollte, nicht bloß wegen dem harten Absatz ihrer Stiefel.


    { Schwächen }
      ~ Gesamt:
      - Yin & Yang Chakra
      - Chakrakontrolle
      - Gen-Jutsu
      - Taktiken
      - Selbstüberschätzung
      - Reizbar
      - Naivität (Alltag)
      - Achtung vor dem Leben
      - Mangelndes Allgemeinwissen
      - Geistige Stabilität

      ~ Kyuubi no Yokou – Yin
      Das Kyuubi-Chakra birgt nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile in sich. Zwar stärkt es Aiko, allerdings kann es auch passieren dass es außer Kontrolle gerät. Dann geht sie keinem Plan nach, ihr Denken basiert auf einer "Hau drauf"- oder eher "Zerreiß"-Taktik. Dazu kommt, dass das Chakra ihren Körper auch belastet, was zu Lähmungen oder gar Schwächeanfällen führen kann. Beim häufigen Erreichen hoher Chakrastufen verkürzt sich sogar Aikos Lebensdauer, da Zellen zerstört werden die sich nicht mehr regenerieren.

      ~ Kyuubi no Yokou – Yang / Chakrakontrolle
      Es fällt Aiko schwer ihr Chakra zu verformen oder bestimmte Mengen für ein Jutsu frei zu setzen, sodass sie meist viel mehr Chakra verbraucht als eigentlich nötig. Das führt dazu dass Aiko viele Jutsu gar nicht lernen kann, oder zumindest länger dazu braucht.
      Es ist auch nicht so dass Aiko alles Chakra nutzen kann das durch ihren Körper fließt, sondern bisher nur einen Teil davon, der die Chakramenge eines Jo-Nin noch knapp übersteigt. Der Rest des Chakra, der ire Fähigkeiten verbessert, lässt sich nur in gewissen Situationen oder nach viel Training nutzen. Und auch das nicht ohne Nebenwirkungen, denn es kann Aiko nach dem Einsatz ebenso belasten wie das Yin-Chakra.

      ~ Gen-Jutsu
      In Gen-Jutsu ist Aiko alles andere als begabt. Nicht nur dass sie bisher keine Illusion wirken kann, es fällt ihr auch schwer sie zu erkennen, geschweige denn aufzulösen. So wird sie gegen einen Gegner der Gen-Jutsu anwendet kaum eine Chance haben, wenn der Kyuubi sich nicht erbarmen sollte sie zu unterstützen.

      ~ Taktiken
      Aiko kümmert sich kaum darum für einen Kampf Strategien zu entwickeln. Stattdessen vertraut sie auf Spontanietät, ihre Fähigkeiten und Glück. Das mag gegen so manchen Gegner ausreichen, doch ob es auch genügt um eine gute Kunoichi zu werden ist fraglich.

      ~ Selbstüberschätzung
      Das Mädchen vertraut häufig zu sehr auf ihr Können und kann sich selbst kaum Grenzen setzen. Selbst dem stärksten Gegner tritt sie gegenüber, während jemand anderes wahrscheinlich die Flucht ergreifen würde. Das kann beispielsweise auf Missionen verheerend sein.

      ~ Reizbar
      Aiko ist leicht reizbar, ob im Kampf oder im Alltag. Hat man es erst einmal geschafft sie zu provozieren, pfeift sie auf jeden zurechtgelegten Plan, ihre Angriffe werden offensichtlich und sie achtet kaum noch auf Deckung. Dieses Verhalten hat besonders in der Vergangenheit dazu geführt dass Aiko oft in Auseinandersetzungen geriet.

      ~ Naivität
      Aikos Leichtgläubigkeit kann sie schnell in gefährliche Situationen bringen. Sie schließt selbst mit Fremden schnell Freundschaft und vertraut ihnen, würde sogar ihr Leben für sie geben, selbst wenn sie sie kaum kennt. Das Mädchen glaubt an "das Gute im Menschen", selbst wenn sie es mit einem Gegner zu tun hat.

      ~ Achtung vor dem Leben
      Achtung vor dem Leben eines jeden Wesens zu haben- ob Verbündeter, Unbekannter oder Feind- ist keine vorteilhafte Eigenschaft für einen Ninja. So ist Aiko nicht oder kaum in der Lage zu töten, egal was oder wen. Wahrscheinlich da es ihr noch an Erfahrung fehlt, und aufgrund ihres ausgeprägten Gerechtigkeitssinns.

      ~ Wenig Allgemeinwissen
      Eine weitere der vielen Schwächen Aikos. Etwas wie Allgemeinwissen ist bei ihr nur auf grundlegendem Niveau vorhanden. So hat sie nie von Akatsuki, den Messerlords oder legendären Ninja aus vergangenen Zeiten gehört- oder sie schon wieder vergessen.

      ~ Geistige Stabilität
      Aiko ist zwar für ihren unglaublich starken Willen bekannt, doch hat sie auch in diesem Bereich ihre Schwächen. Wenn man bei dem Mädchen erst einmal den „richtigen“ Punkt trifft, kann es einfach sein sie verwirren und effektiv zu beeinflussen.


    { Ausrüstung }
      Aiko verfügt nicht über mehr Ausrüstung als nötig, trägt also meist nur die Standartutensilien eines Ninja bei sich. Mehr ist auch nicht unbedingt nötig, da sie sich nicht auf den Waffenkampf konzentriert, auch wenn sie gern mal ein Kunai mit in den Nahkampf nimmt, oder die Bewegungen des Gegners mit Shuriken zu beeinflussen versucht. So ist auch die Zielgenauigkeit des Mädchens eher durchschnittlich, aber keineswegs schlecht. Sie weiß mit ihrer Ausrüstung umzugehen wenn sie wirklich mal gebraucht werden sollte. Verstaut werden die Waffen und Gegenstände in einer dunkelgrauen Beintasche die sich an ihrem linken Oberschenkel direkt auf der Haut anstatt, wie bei vielen anderen, über einer Schicht Bandagen befindet, und einer bechen Tasche auf der Rückseite ihres Gürtels. Beides Behältnisse wie sie eigentlich jeder Ninja bei sich tragen sollte.

      Waffentasche [Becken]:
      - Kunai
      - Drahtseil
      - Sprengstoffbeutel
      - Bandagen
      - Ausweis & Geld
      - Sonnenbrille

      Beintasche [Linker Oberschenkel]:
      - Kunai
      - Shuriken
      - Kibakufuuda

      Besondere Ausrüstung:

      ~ Aikos Halskette ; Hiruseki (Hals)



        Diese Halskette gehörte einst Aikos Mutter, die sie an seine Tochter weiter gab. Der Name der Kette lautet Hiruseki, was so viel bedeutet wie ‚Tränenkristall’. Es ist ein einmaliges Stück, und auch kein einfacher Anhänger, er hegt ein kleines Geheimnis. Durch Berührung und kurzes Konzentrieren können Andere ihr Chakra in das Schmuckstück leiten, wo es nicht nur gespeichert wird, sondern später auch von seinem Träger wieder verwendet werden kann. Das Chakra wird beim Freisetzen von dem Anhänger in eine spezielle Form der Energie umgewandelt, welche als Kibou bezeichnet wird, was sich mit ‚Hoffnung’ übersetzen lässt. Mit ihr können Jutsu verstärkt werden, es ist jedoch nicht möglich den eigenen Chakravorrat wieder damit aufzustocken.
        Es ist bereits ein Teil von dem Chakra Inoe’s in dem Hiruseki gespeichert.
        Bisher weiß Aiko noch nichts von den besonderen Eigenschaften des Schmuckstückes.


      ~ Aikos Schutz-/Sonnenbrille (Waffentasche)



        Eine Schutz- oder Sonnenbrille mit orangen Gläsern. Sie ähnelt ein wenig der von Nanashi, wahrscheinlich legte Aiko sie sich gerade aus dem Grund zu. Anders als ihr Ziehvater hat sie die Brille jedoch nicht immer auf, sondern meist nur wenn sie den Sonnenuntergang betrachtet, oder eben in anderen Situationen in denen so eine Sonnenbrille nützlich sein kann.


      ~ Tokijin

        BILD

        Erst vor kurzem wurde Aiko von ihrem Ziehvater das Tokijin geschenkt, welches einst ihrem Vater gehörte. Der Name bedeutet ‚Mächtige Gottesklinge’- wahrlich ein überheblich wirkender Titel, wenn man die Waffe das erste Mal sieht. Denn sie besteht aus nichts weiter als einem Schwertgriff. Er ist länger als normale Schwertgriffe und mit schwarzen Bandagen umwickelt. Das untere Ende bildet ein kleiner Eisenring. Insgesamt wirkt das Stück schon etwas abgegriffen und sieht nach nichts Besonderem aus.
        Geschaffen wurde der Schwertgriff von Shinboru selbst, mit Hilfe der Drachengeister, durch deren Einfluss es auch seine Fähigkeiten bekam.
        Auch wenn Aiko das Geheimnis dieser Fähigkeiten noch nicht kennt, sollte es hier beschrieben werden:
        Der Griff ist, wie zu vermuten, nur ein Teil einer Waffe. Seine Klinge bildet sich erst wenn sein Träger Chakra in den Griff leitet, was sich als einfach gestalten sollte, da er es nach einmaligem Kontakt fast automatisch aufnimmt. Das Chakra durchfließt nun den Griff, wird darin umgewandelt und seine Struktur verstärkt, bis es aus dem vorderen Ende schießt und sich dort zu einer Klinge verfestigt. Ihre Größe variiert je nach eingesetztem Chakra.
        Weitere Einzelheiten und Fähigkeiten des Tokijin werden in der Jutsuliste näher erläutert.



      ..: Persönliches :..

{ Persönlichkeit }
    Wer Aiko zum ersten Mal trifft wird wohl allein anhand ihres Auftretens darauf schließen dass sie ein etwas burschikoses Mädchen ist, rebellisch und temperamentvoll. Ein erstes Gespräch wird zeigen dass sie recht grob mit anderen Leuten umgeht, und sich nichts sagen lässt. All das mag wohl zutreffen, aber es wird niemals ausreichen Aikos Charakter so zu beschreiben.
    Sie hat einen lauten Charakter und achtet sie nicht so pingelig auf ihr Aussehen und wie sie auf andere wirkt, wie andere Mädchen in ihrem Alter das wohl tun. Das bedeutet natürlich keineswegs dass sie schlampig herumläuft, aber sie meint ihre Zeit für besseres als eine dreistündige Selbstinspizierung vor dem Spiegel nutzen zu können. Noch dazu kann sie manchmal recht grob sein und tritt sehr, manchmal etwas zu selbstbewusst auf. Auch zu erwähnen ist ihre Reizbarkeit. Sie ist schnell auf die Palme zu bringen, doch dann auch leicht wieder zu besänftigen- wenn man es denn richtig anstellt. Nachtragend ist das Mädchen also keinesfalls. Ihr jungenhaftes Verhalten lässt Aiko insgesamt ungezwungen und rebellisch wirken, mancher meint auch sie sei einfach nicht richtig erzogen worden, da sie wenig Respekt zeigt, egal mit wem sie es zutun hat. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund wenn ihr etwas nicht passt, und vertritt ihre Meinung stets standfest, ohne sich davon abbringen zu lassen. Man kann sie also getrost als stur oder dickköpfig bezeichnen. Dieses Verhalten hat dem Mädchen schon häufig Ärger eingebrockt, aber solange sie halbwegs heil davon kommt, kümmert sie sich auch nicht darum etwas dran zu ändern.
    Der erste Eindruck scheint sich damit also zu bestätigen.
    Doch Aiko ist nicht immer so, sie hat auch ihre ruhigen Momente. In denen zeigt sich ihre sehr einfühlsame und sensible Seite, die es ihr leicht macht sich in andere Menschen hineinzuversetzen und sie zu verstehen. Das lässt einen schnell Vertrauen zu dem Mädchen fassen, welches es häufig schon mit einem Lächeln schafft ihren Gegenüber wieder aufzubauen. Und sie hat so gut wie immer ein breites Lächeln oder ein Grinsen im Gesicht, das nicht nur zeigt was für eine Frohnatur sie ist, sondern auch Zuversicht und Optimismus ausstrahlt, es wirkt beinahe ansteckend auf die Menschen um sie herum.
    Doch wie schon gesagt, sollte man aufpassen sie deswegen nicht falsch einzuschätzen. Es ist extrem schwierig es zu durchschauen, doch ihr Lächeln ist oft bloß eine Maske die ihre wahren Gefühle nicht nach außen dringen lassen soll. Aiko hat sich angewöhnt auch zu lächeln wenn ihr nicht danach ist, da sie früh bemerkte dass das Einfluss auf ihre Mitmenschen hatte. Die Anderen mussten sich nicht um sie sorgen wenn sie lachte, und die gute Laune die sie damit verbreitete tat ihr selbst gut. Das Mädchen nahm sich ein bekanntes Sprichwort zu Herzen als sie diese Eigenart entwickelte. Es lautet: „Lache, und die Welt lacht mit dir. Weine, und du weinst allein.“
    Aiko kann in entsprechenden Situationen überraschend ernst werden. So beispielsweise in Kämpfen, in denen sie ihren Gegner gern provoziert und sich aufspielt, selbst wenn sie eindeutig im Nachteil sein sollte, was ja leider meistens der Fall ist. Hier und im Training zeigt sich auch der unglaublich starke Wille des Mädchens, dank dem sie niemals aufgeben würde. Eine weitere Eigenschaft Aikos ist, dass es ihr schwer fällt sich Gesichter und Namen zu merken, wenn ihr die Person zu die sie gehören nicht wichtig erscheint.
    Aikos Persönlichkeit könnte noch weitere Seiten füllen, doch möchte ich hier nur noch auf eine Eigenheit des Mädchens ansprechen, wenngleich sie wohl niemals jemand zu Gesicht bekommen wird. Denn Aiko ist sehr darauf bedacht niemandem diese Seite von ihr zu offenbaren. Wenn die Kunoichi allein ist kann es passieren dass sie in tiefe Depressionen verfällt, in denen all ihre schlechten Erinnerungen, Gefühle und Gedanken in ihr aufkommen. Der Optimismus, die Wärme und alles andere Positive dass sie sonst immer in so selbstbewusster Haltung ausstrahlt, fallen dann von ihr ab und weichen einer kühlen und differenzierten Aura. Dasselbe geschieht im Schlaf, wenn sie von grausigen Albträumen heimgesucht wird, was in letzter Zeit recht häufig passiert.
    Dieser Teil ihres Ichs ist jedoch gut verborgen, und Aiko wird mit der Zeit lernen anders mit ihren Gefühlen klar zu kommen, als alles in ihr zu vergraben und sich dann im „richtigen“ Moment davon erschlagen zu lassen. Alles in allem lässt sich sagen dass das Mädchen ein gutes Herz hat und niemals von selbst auf wirklich niederträchtige Gedanken kommen würde.


{ Likes }
    ~ Essen; besonders Süßigkeiten
    ~ Training
    ~ Faulenzen
    ~ Sonnenaufgänge beobachten
    ~ die Natur
    ~ das Meer, Wasser, Heiße Quellen
    ~ Tanzen & Singen, Gitarre spielen – die Musik an sich
    ~ Legenden, mystische Erzählungen
    ~ niedliche Tiere

    Man sieht es Aikos Figur keineswegs an, doch zu einem ihrer Hobbys zählt tatsächlich das Essen. Ihr Lieblings-Gericht sind Dangos, Taiyaki und Daifuku. Dicht darauf folgen die mit Schokolade überzogenen Früchte die nur auf Jahrmärkten zu finden sind. Aiko kann sich aber natürlich nicht nur von Süßem ernähren, auch wenn ihre Hauptmahlzeiten nicht viel gesünder sind. Denn dazu zählen Gyoza, Ramen und Yakisoba. Unschlagbar sind ihrer Meinung nach aber immer noch Erdbeeren. Scheint simpel zu sein und ist es auch, doch Aiko liebt die kleinen roten Früchte und kann gar nicht genug von ihnen kriegen.
    Aber genug von den Essgewohnheiten der Kunoichi. Sie würde jetzt wohl nur allzu gern erläutern wie all diese Gerichte zubereitet werden, aber es gibt noch andere wichtige Dinge, die zu ihren Vorlieben zählen und hier genannt werden sollten.
    So verbringt Aiko einen Großteil des Tages je nach Laune entweder mit Training, oder damit zu faulenzen und die Leute in ihrer Umgebung zu beobachten. Sehr gern sitzt sie auch auf den Hokagefelsen und schaut sich von dort aus Konoha an. Ihre Lieblingszeit ist der Sonnenaufgang, wenn es noch schon kühl ist und das Dorf erst langsam wieder erwacht. Den genießt sie jedes Mal aufs Neue und begeistert sich dabei an den Farben die Himmel und Dächer annehmen. Genauso ist es beim Sonnenuntergang, den Aiko sich am Abend ansieht um selbst zur Ruhe zu kommen.
    Aiko lässt sich auch leicht durch die kleinsten Dinge aus der Natur begeistern, die für andere wahrscheinlich bloß unwichtig wären. So fasziniert sie sich für die bunten Farben auf den Flügeln von Schmetterlingen, allgemein für die verrückten Muster die in der Tier- und Pflanzenwelt zu finden sind. Zu ihren Vorlieben gehört auch das Meer. Sie liebt es an der Küste oder auf einem Schiff zu stehen und sich den frischen Seewind durch das Haar wehen zu lassen. Was sie an dem Meer ebenso gern hat ist das Wasser selbst. So kann Aiko sich darin sehr gut und geschickt bewegen und liebt es schwimmen zu gehen. Zur Not kann sie sich auch mit einer Heißen Quelle begnügen, von einem Bad in einer solchen ist das Mädchen niemals abgeneigt. Zu den Vorlieben der Rothaarigen gehören auch Dinge wie das Tanzen und Singen, darin ist sie überraschend gut, selbst wenn sie es bloß sehr selten und bloß hobbymäßig für sich selbst tut. Musik allgemein ist ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens, wenn sie welche hört kann sie abschalten und muss an nichts denken. So kann die Kunoichi auch Gitarre spielen, sie lernte es einmal von einer Freundin aus Akademiezeiten und hat es bis heute nicht verlernt. Dabei sind ihr weder schnelle, rockige, noch langsame und ruhige Melodien abgeneigt. Zuletzt sollte noch Aikos große Neugier an Legenden und mystischen Dingen und Erzählungen genannt werden, ihre Tierliebe (in ihren Augen ist fast alles niedlich!)

    { Dislikes }
      ~ Hochnäsigkeit, Provokation
      ~ Egoisten
      ~ Gen-Jutsu (-Nutzer), ‚unfaire’ Kämpfer
      ~ Erbsen & Bohnen, allgemein Gemüse
      ~ Krabbelgetier
      ~ Kleidung & Ausrüstung die sie einschränkt

      Was Aiko nicht ausstehen kann sind Leute die sich aufspielen und meinen, andere herumkommandieren zu müssen. Darauf reagiert sie häufig mit Protest, sodass es schnell zum Streit kommen kann. Recht aggressiv reagiert sie schon auf geringe Provokation. Dabei ist sie am empfindlichsten wenn jemand sie als schwach bezeichnet und meint besser zu sein als sie.
      Menschen die sich nichts aus den Gefühlen und dem Schicksal anderer machen sind bei ihr gleich unten durch, obwohl sie ja selbst manchmal etwas grob sein kann.
      Mit Leuten die in ihren Augen „unfair“ kämpfen wird sie sich wohl auch nicht so schnell anfreunden. Dazu zählen im Groben Gen-Jutsu Nutzer- für unfair hält sie ihre Techniken jedoch auch nur weil sie nichts gegen sie ausrichten kann, sowie Kämpfer die und sich verstecken und dann aus dem Hinterhalt angreifen.
      Natürlich muss das Thema Essen auch hier zur Ansprache kommen. Was das Mädchen überhaupt nicht mag, sind Erbsen und Bohnen, insgesamt hat Gemüse es ihr nicht besonders angetan. Zudem hat genügte ihre Tierliebe bisher einfach nicht, um die Abneigung vor Krabbeltieren und allem mit mehr als vier Beinen zu unterdrücken. Wie vielleicht schon an ihrem Kleidungsstil zu erkennen, kann Aiko auch unnötig weite Klamotten nicht ausstehen, Dinge die ihr die Bewegungsfreiheit nehmen, dazu zählt auch schwere Ausrüstung, denn sie hast es Dinge mit sich herum zu schleppen.


      ..: Familiäres :..

    { Familie }
      Wie unschwer am Nachnamen zu erkennen, ist Aiko eine Nachfahrin der Familie Uzumaki. Diese machte sich dank des sechsten Hokage, Naruto Uzumaki, aber auch dank Shinboru einen großen Namen, nicht nur in Konoha, auch in anderen Reichen. Dummerweise dank letzterem keinen sehr guten, denn obwohl immer noch wenige der Heldentaten des Mannes bekannt sind wurden sie durch die Umstände seines Todes überschattet.

      Mutter:Uzumaki Itoe, Chu-Nin, 17 Jahre (verstorben)
      Das Leben als Kunoichi machte Aikos Mutter zu einer eher ruhigen, realistisch denkenden Frau, die immer einen kühlen Kopf behielt, jedoch genauso einfühlsam sein konnte. Itoe war eine sehr junge aber liebevolle Mutter, doch sie starb bereits mit 17 Jahren, von der Hand eines Konoha Anbu.

      Vater: Uzumaki Shinboru, Jo-Nin, 18 Jahre (verstorben)
      Shinboru war von munterem und aufgewecktem Charakter, und ein sehr talentierter Shinobi. Er war Träger des Kyuubi, und erarbeitete sich dennoch hohe Anerkennung durch die Dorfbewohner, die meisten sprachen von ihm wie von einem Helden. Das änderte sich jedoch schlagartig als herauskam dass das Siegel welches er trug mit der Zeit unsicher geworden war, und er aus dem Dorf verschwand. Da der Kyuubi bei seinem Ausbruch viel Schaden anrichtete, sieht ihn heute niemand mehr als Helden, seine guten und großen Taten scheinen vergessen zu sein.
      Das Auffällige an Shinborus Äußerem waren seine langen roten Haare, und spitzen Ohren. Er hatte schlitzförmige Pupillen und die Striche auf seinen Wangen sahen immer aus als durchfließe ihn das Chakra des Kyuubi. Dies war die Nebenwirkung die sich dadurch ergab, dass nicht mehr bloß die Hälfte, sondern das vollständige Chakra des Fuchses versiegelt wurde.

      Ziehvater: Shiniko Nanashi, Special Jo-Nin, 34 Jahre [NPC]
      Nach dem Tod von Aikos Eltern kümmerte Nanashi sich um das Mädchen. Er war ein sehr guter Freund ihrer Mutter und in sie verliebt. Nun tut alles um ihren letzten Wunsch zu erfüllen, dass es ihrer Tochter bei ihm gut gehen soll. Trotzdem hasst er sie dafür, dass so viele Menschen wegen dem Dämon in ihr sterben mussten, auch wenn er das verbirgt. Ihr gegenüber spielt er die perfekte Vaterrolle, und Außenstehende werden ihn genauso wenig wie Aiko selbst durchschauen können. Das liegt vielleicht daran, dass der Mann inzwischen wirklich eine Art Zuneigung zu dem Mädchen entwickelt hat- selbst wenn er sich dessen noch nicht so recht bewusst ist, und es sich auch nicht so einfach eingestehen wird. So ist es nicht mehr bloß das Versprechen an Itoe das in ihm das Verlangen aufrecht erhält Aiko zu schützen, und das wird auch an manchen seiner Handlungen deutlich. So kann er sehr schnell giftig werden wenn ein männliches Wesen ihr zu nahe kommt…


      ..: Biographisches :..
    { Zeitleiste }
      0 Jahre --> Geburt ; Versiegelung des Kyuubi
      8 Jahre --> Eintritt in die Ninja-Akademie ; erste Freundschaften
      9 Jahre --> Lernt Hotarou kennen ; Beginn einer sehr guten Freundschaft
      12 Jahre --> Verpatzte Abschlussprüfung ; Verschärfung des Trainings
      13 Jahre --> 2. Abschlussprüfung: Bestanden! > Erste Missionen
      15 Jahre --> Der erste Kuss ; Konfrontation mit Hotarou/ Tod Hotarou’s


    { Nindo | Ziel }
      Aikos Ziel ist es, zu beweisen dass sie nicht so untalentiert ist wie alle meinen, und eine großartige Kunoichi werden kann, eine richtige Legende. Stur wie sie ist, wird sie dieses Ziel wohl auch so schnell nicht wieder verwerfen. Ganz im Gegenteil- sie hat sich geschworen niemals aufzugeben, denn dann, so glaubt sie, wird sie ihr Ziel erreichen können. Damit hat sich auch ihr Nindo erklärt- dass sie niemals aufgeben und immer wieder aufstehen wird, egal was geschieht.
      Freundschaften sind der Kunoichi sehr wichtig, weshalb sie alles dafür tun würde sie nicht zu verlieren. Es ist also auch ihr Ziel niemals einen ihrer Freunde im Stich zu lassen und sie zu schützen.
      Was ihr außerdem viel bedeutet sind die Träume an sich. Ihrer Meinung nach geben sie den Menschen ihre Freiheit und die Kraft, alles erreichen zu können.


      .:Anderes:.

    [ Dialogfarbe | Gedankenfarbe | Kyuubi | NPC]
      "Royalblue" | DarkRoyalblue | Red | Green


    [ Schreibprobe ]
      Obwohl es noch recht früh am Morgen war, war Aiko schon seit längerer Zeit wach. Noch vor dem Sonnenaufgang hatte sie die Hokagefelsen erklommen um zuzusehen wie der große Feuerball hinter dem Horizont aufstieg, und das ganze Dorf Konoha in ein royalblues Licht getaucht hatte. Jeden Morgen tat sie das, und es war immer wieder ein atemberaubender Anblick. Nachdem sie noch ein paar weitere Minuten auf dem Steinkopf des vierten Hokage verbracht hatte, war sich aber auch schon wieder aufgebrochen, inrichtung Trainingsplatz, wo sie heute ein paar ihrer Techniken üben wollte. Dazu war es dann aber doch nicht gekommen, denn müde war sie an einen der Bäume gelehnt, im Sitzen eingeschlafen.
      Erst als sich mit einem lauten Krachen eine Klinge in eben diesen Baum bohrte, holte sie das zurück aus ihrem Schlaf. Noch gelähmt vor Schreck sah sie bloß zu wie die Klinge, die einer Sense gehören musste, wieder aus dem Holz gerissen wurde. Nachdem sie sich wieder halbwegs von dem Schock erholt hatte lugte sie vorsichtig hinter dem Baum hervor, um zu sehen wer da mit der Waffe um sich geworfen hatte. Als sie einen Jungen mit der Sense neben sich erblickte, wich der Schock aber auch gleich Wut. Sofort richtete sie sich auf und trat hinter dem Baum hervor, bevor sie ihre Stimmte erhob. "HEY, du! Kannst du nicht aufpassen wo du dein Spielzeug hinschmeißt!? Du hättest mich fast erwischt, Idiot!" Dass sie den Jungen nicht gerade freundlich ansprach, war wohl kein Wunder, so aus dem Schlaf gerissen zu werden war ja auch nicht besonders angenehm. Mit wütend geballten Fäusten wartete sie auf eine Antwort des Jungen.


Zuletzt von Uzumaki Aiko am Sa Mai 01, 2010 9:35 pm bearbeitet; insgesamt 37-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: [Konoha][Ge-Nin | Jinchuuriki] Uzumaki Aiko   Sa Nov 07, 2009 8:52 pm

    [Geschichte]

      1.
      Es war eine kühle, stürmische Herbstnacht, und nur selten schien der Vollmond durch die Wolkendecken hindurch auf das Dorf hinter den Blättern hinab. Der Regen prasselte auf die Dächer der Gebäude und auf die Straßen, die bereits von Pfützen übersät waren. So war es schon den ganzen Tag gewesen, nur wenige hatten einen Fuß vor die Haustür gesetzt um hastig die nötigsten Einkäufe und Besorgungen zu erledigen.
      Shinboru hielt das für ein schlechtes Omen, er hatte schon seit Stunden ein unangenehmes Gefühl. Und das rührte nicht nur von dem Siegel auf seinem Körper, welches ihm schon seit einiger Zeit den Schlaf raubte. So hatte er sich auch diese Nacht nicht neben seine Frau ins Bett gesellt, sondern saß wach und noch im Kimono vor seinem Schreibtisch, um ein paar Unterlagen durchzugehen, unter anderem Missionsberichte und –anfragen. Eine Lampe erhellte den Raum in dem er saß nur spärlich, doch er selbst war gut zu erkennen. Ein sehr seltsames Aussehen hatte er- langes, rotes Haar, dazu spitze Ohren, die an die Elfen aus Kindermärchen erinnerten. Drei Striche auf beiden seiner Wangen ließen ihn etwas wild wirken, doch sein ruhiger, gelassener Gesichtsausdruck machte diesen Eindruck gleich wieder wett.
      Gerade legte er ein vollgeschriebenes Blatt Papier beiseite, als er plötzlich inne hielt. Seine Ohren zuckten leicht, für eine Sekunde wirkte er wie erstarrt, bis er langsam die Augen schloss und dann wieder öffnete. Schließlich stand er von seinem Stuhl auf, nahm ein langes Schwert das an seinem Schreibtisch gelehnt hatte, und band es sich um, während er langsam durch das dunkle Haus schritt, ohne einen einzigen Laut zu verursachen. Nicht lang und er stand vor dem Gebäude, im prasselnden Regen, und sah mit festem Blick in die Nacht hinaus. Als eine Weile nichts geschah, erhob er plötzlich seine Stimme. Sie klang ruhig und vertrauenerweckend, und nur wer den Mann wirklich gut kannte, würde eine Angespanntheit und Nervosität heraushören. „Ich habe euch bereits gehört, warum versteckt ihr euch noch? Euer Auftrag lautet doch sicher anders…“ Nach wenigen Augenblicken lösten sich tatsächlich sechs Schatten aus dem Dunkel der Nacht, und traten näher. Die Personen trugen weiße, tierähnliche Masken und Katana an ihren Gürteln, eine von ihnen trat noch einen weiteren Schritt nach vorn. „Wir sind hier um dich gefangen zu nehmen, der Hokage hat es so befohlen. Wir wissen dass dein Siegel, welches den neunschwänzigen Dämon in Zaum hält, nicht mehr lang halten wird. Bitte verstehe, dass wir das Dorf vor der Gefahr eines Ausbruchs schützen möchten, und folge uns freiwillig.“ Shinboru machte eine leicht gequält wirkende Mine. „Ich wusste, dass es bald so weit kommen würde. Hokage-Sama ist schon lang dabei ein wirkungsvolleres Fuuin-Jutsu zu erschaffen, das weiß ich bereits. Aber es wird nicht erfolgreich sein… und ich habe bereits einen besseren Weg gefunden, einen Weg den Kyuubi für immer fortzusperren… er soll keinen Schaden mehr anrichten, und auch nicht als Waffe genutzt werden.“ Nach einer kurzen Pause sprach Shinboru weiter. Die Anbu hatten sich noch nicht weiter gerührt, sie schienen nach allem noch Respekt vor dem Shinobi zu haben, und lauschten aufmerksam seinen Worten. „Tut mir wirklich leid, aber ich kann nicht mit euch gehen. Ich werde nicht zulassen dass der Kyuubi noch mehr Zerstörung anrichtet, ich werde ihn vernichten.“ Die Anbu griffen alle gleichzeitig nach ihren Waffen, jeder von ihnen schien kampfbereit zu sein. „Dann werden wir dich zwingen müssen, Shinboru-sama...“ Die Tatsache, dass sie ihn mit –sama ansprachen zeigte deutlich, dass sie ihn hoch ansahen. Und das war nicht verwunderlich, denn der Uzumaki war ein großartiger Ninja Konohas, und für die meisten Bewohner eine Art Held- und das obwohl er den Kyuubi in sich trug, und das jedem bekannt war. Er hatte es durch seine großen Leistungen geschafft, die Leute dennoch von sich zu überzeugen. Aber seine Zeit in diesem Dorf wäre nun wohl beendet, das wusste er. Er würde sich nicht gefangen nehmen lassen damit der Hokage den Kyuubi für irgendwelche Machtzwecke nutzen konnte. So zog nun auch er sein Schwert, gerade noch rechtzeitig, denn schon gingen die ersten Anbu zum Angriff über.
      Das Klirren der aufeinanderprallenden Waffen und dumpfe Schlaggeräusche waren auch aus der Entfernung noch leise zu vernehmen, doch nach wenigen Minuten war der Kampf auch schon vorbei. Shinboru ließ seine Waffe wieder zurück in die Schwertscheide gleiten. Es klebte kein Blut an ihrer Klinge, denn die Anbu die um ihn herum am Boden lagen, hatte er bloß mithilfe des Griffes ausgeknockt. Nur einen von ihnen hatte er bei Bewusstsein gelassen, ging in die Hocke und sah ihm ins wütende Gesicht. „Ich hätte Gewalt auch lieber vermieden. Aber sorg dich nicht, ich habe keinen von euch ernsthaft verletzt. Aber ich habe eine Nachricht, die du dem werten Hokage übermitteln sollst. Sag ihm, dass ich das Dorf verlassen habe. Ich werde nicht zurückkehren, und in Abgeschiedenheit meine Technik vervollkommnen, die mich mitsamt dem Kyuubi ins Totenreich senden wird.“ Mit den Worten richtete er sich auch schon wieder auf, und warf noch einen letzten traurigen Blick auf das Haus zurück, in dem seine Frau friedlich schlief. Ob er sie jemals wiedersehen würde? Es wäre besser, wenn nicht… Shinboru wandte sich von dem Gebäude ab, und war dann schon bald in der finsteren Nacht verschwunden. Der Regen prasselte weiter auf die reglosen, jedoch unverletzten Körper der maskierten Ninjagruppe, und abgesehen davon hatte sich nichts im Dorf verändert, abgesehen davon hatte Shinboru keine Spuren zurückgelassen.


      2.
      Nur wenige Stunden nachdem Uzumaki Shinboru das Dorf verlassen hatte, hatte am frühen Morgen endlich der Regen gestoppt. Noch immer fanden sich unzählige Pfützen auf den schlammigen Straßen Konohas, doch die Wolken hatten sich bereits verzogen, und ließen die Sonne auf die Häuser strahlen. Auch durch die große Fensterfront des Hokagebüros schien das warme Licht und erhellte den kleinen Raum dahinter. Zurzeit befanden sich hier genau drei Personen- der Hokage, ein Herr mittleren Alters, saß mit ernster Mine hinter seinem Schreibtisch. Neben der Tür des Büros war ein Anbu platziert worden, und in kurzer Entfernung von dem Schreibtisch des Kage stand Uzumaki Itoe, die Frau von Shinboru. „Tut mit Leid, Itoe-san, ich weiß nicht was Ihren Mann dazu getrieben hat Konoha zu verlassen… mir selbst ist die Nachricht erst vor wenigen Stunden zugekommen, und ich bin ebenso wie sie ratlos was in ihm vorgeht.“ Itoe standen bereits die tränen in den Augen, während sie den Worten des Hokage lauschte, der eine mitfühlende Mine aufgesetzt hatte. Doch sie war nicht echt. Denn natürlich wusste er warum der Kyuubi das Dorf verlassen hatte. Nach einer Weile sprach er wieder. „Ich verspreche Ihnen, wir werden alles Erdenkliche tun ihn wieder zurück zu holen, und wir werden herausfinden was ihn zu seiner Tat trieb. Ich bin mir sicher er hat gute Gründe, denn wie jeder wie ist er ein sehr gewissenhafter Mann…“ Diesmal hatte der Hokage die Wahrheit gesprochen. Er würde wirklich alles versuchen, den Kyuubiträger ausfindig zu machen. Er durfte nicht zulassen dass er seine Drohung war machte und den Neunschwänzigen Fuchs vernichtete, das Dorf brauchte die Macht dieses Bijuu! Es waren bereits Anbu Truppen unterwegs um nach dem S-Rang Shinobi zu suchen.
      Itoe erwiderte auf die Worte des Mannes noch immer nichts, und war stattdessen bemüht ihre Tränen zurückzuhalten. Dabei war sie sonst immer eine sehr gefasste Frau, und eine Kunoichi die begabt darin war ihre Gefühle zu verbergen- was ein Ninja schließlich auch können musste, um seine Arbeit perfekt ausführen zu können. „Vertrauen Sie mir, und sorgen Sie sich nicht, Shinboru wird bald wieder zurück sein.“ Itoe nickte und wischte sich die Tränen aus dem Gesicht, die ihr dann doch gekommen waren. Sie konnte nichts anderes tun als sich auf den Hokage zu verlassen, er würde schon alles wieder richten… Gerade wandte sie sich zum Gehen, als der Mann wieder das Wort erhob. „Setzen Sie sich nicht unter Druck, und hüten sie das Leben welches Sie in sich tragen gut.“ Verwundert sah Itoe über die Schulter zu ihm. „Aber woher… woher wissen Sie…“ Die Frau verstummte als ihr Blick den des Kagen traf. Er machte ihr Angst, der gierige Ausdruck in seinen Augen. Hastig wandte sie sich wieder ab, und verließ mit schnellen Schritten das Büro, ohne sich ein weiteres Mal umzudrehen. Erst in diesem Moment begann sie an dem guten Willen des Hokage zu zweifeln. Und daran, dass Shinboru je wieder zu ihr zurückkehren würde…


      3.
      Der silbrige Vollmond war die einzige Lichtquelle, die den finsteren Wald rund um Konoha spärlich beleuchten konnte. Die Nacht war klar und windstill, der Frühling brachte außerdem eine angenehme kühle Luft mit sich. Alles zwischen den Bäumen schien friedlich, ab und an war sogar der leise Gesang einer Nachtigall zu vernehmen. Nur wer sehr genau hinsah würde diese eine Gestalt erkennen, die nicht in den Wald gehörte, es war ein Mensch. Er eilte mit weiten, flinken Sprüngen durch das Dickicht des Waldes, ohne dabei jedoch auch nur einen einzigen Laut zu verursachen. Für einen Moment erhellte der Mond die Szene soweit, dass man ihn genauer erkennen konnte. Es war ein Mann der sich dort bewegte, mit langem, roten Haar. Er trug einen zerschlissenen Kimono und ein Schwert an seiner Seite, weitere Einzelheiten blieben verborgen. Es dauerte nicht lang bis seine Reise ihn an zwei riesige Holzpforten führte. Das waren die Tore Konohas, der einzige Zugang zu dem Dorf, welches von allen Seiten durch einen hohen Steinwall geschützt war. Doch es fiel der Gestalt leicht, durch das Tor und an den schläfrigen Wachen vorbeizuschlüpfen, ohne entdeckt zu werden. Denn sie kannte sich hier in Konoha verdammt gut aus, schließlich hatte sie bis vor kurzem selbst noch hier gelebt, und nannte das Dorf noch immer ihre Heimat. Diese Gestalt war nämlich Uzumaki Shinboru, der nach ein paar Monaten wieder zurückgekehrt war. Dabei hatte er sich doch geschworen fort zu bleiben… was ihn wohl dazu bewegt hatte seine Meinung zu ändern? Nun, das würde sich nur allzu bald zeigen.
      Der Ninja bewegte sich in hoher Geschwindigkeit und weiterhin so leise wie möglich, über die Dächer des Dorfes, bis er bei einem großen Gebäude ankam, vor dessen Eingang sich ein Schild mit der Aufschrift „Konoha Hospital“ befand. Shinboru schien einen Moment lang zu zögern, ging dann jedoch weiter. Er betrat das Krankenhaus des Dorfes nicht, stattdessen erklomm er geschickt einen der Bäume die um es herum standen. Nun sprang er von Geäst zu Geäst, den Blick immer auf Das Krankenhaus gerichtet, bis er gefunden hatte was er suchte, und sofort inne hielt. Dem sonst so starken Shinobi stockte der Atem als er auf einem dicken Ast Platz nahm, und dabei weiter auf ein Fenster fixiert war. Es stand leicht offen, und der Raum dahinter war so hell beleuchtet, dass er jedes Detail darin erkennen konnte, während ihn von innen keiner bemerken würde. Was ihn hierher nach Konoha getrieben hatte und seinen Blick jetzt so fesselte, sollte in dem Moment völlig klar sein. Denn in dem Zimmer hinter dem Fenster lag seine Frau, Itoe, in einem Krankenbett. Nein, sie lag nicht, sie saß aufrecht, und hielt etwas in ihrem Arm, ein kleines Baby... Shinboru konnte einen leichten roten Flaum auf dem Kopf des Kindes erkennen. Die Haarfarbe hatte es also von ihm… Und die Augen, die wachen Augen die in den Farben des Himmels erstrahlten, die gehörten seiner Frau. Ein Lächeln stahl sich auf das Gesicht des frischen Vaters, der sich bloß wünschte jetzt die Hand Itoes halten, und den Atem seines Babys spüren zu können. Er schwelgte weiter in dieser Vorstellung und war ganz darin versunken, sodass der sonst so wache und aufmerksame Shinobi den Hinterhalt nicht bemerkte, in den er geraten war. Und dann reagierte er erst viel zu spät, als ihm bereits ein Katana aus dem Bauch ragte. Ungläubig sah er auf die Klinge herab, und zurück in der Realität bemerkte er jetzt die drei Anbu die ihn aufgespürt haben mussten. Hastig wollte er sich von ihnen entfernen, aber sein Körper wollte sich nicht bewegen, und die Verletzung am Bauch schmerzte stark. „Es ist zwecklos, ich habe auf eine sehr empfindliche Stelle deines Körpers gezielt… du wirst dich eine Weile nicht rühren können. Und jetzt viel Spaß im Reich der Träume.“ Shinboru spürte nur noch einen dumpfen Schlag im Nacken, bevor ihm schwarz vor Augen wurde, und er das Bewusstsein verlor…
      Vorsichtig öffnete er die Augen, um seine Umgebung erfassen zu können. Er befand sich in einem gut beleuchteten Raum, und hatte schnell erkannt um welchen es sich handelte. Das Büro des Hokage. Shinboru versichte sich aufzurichten, merkte jedoch schnell dass das kaum möglich wäre- seine Hände waren fest auf den Rücken gebunden, und hinter ihm stand ein Anbu, der sein Katana gefährlich nah an seinen Hals hielt. So blieb ihm nichts anderes übrig als nach vorn zu sehen, wo der Hokage mit selbstgefälliger Mine hinter seinem Schreibtisch saß. Die Fenster hinter ihm zeigten dass es noch immer tiefste Nacht war. „Du bist also endlich wieder wach? Gut so, dann kann ich dir endlich erzählen was ich vorhabe.“ Sprach er, ein leichtes Lächeln auf den Lippen, welches jedoch alles andere als freundlich wirkte. Shinboru erwiderte nichts, also fuhr der Mann hinter dem Schreibtisch bald fort. „Du weißt bereits dass ich dabei war ein neues Fuuin zu entwickeln… nun, ich habe es in der Zeit deiner Abwesenheit vollendet! Es wird mir ein leichtes sein den Kyuubi aus deinem Körper zu befreien, und in einen neuen Wirt zu übertragen… und das ohne unangenehme Nebenwirkungen für irgendjemanden.“ Bei diesen Worten wanderte der Blick des Hokage zu Shinborus seltsamen, spitzen Ohren, seinem langen roten Haar und den wilden Strichen auf seinen Wangen. All das ließ ihn selbst wie einen Dämon aussehen- nur sein Gesicht zeigte wie menschlich und gutherzig er doch war. Auch wenn er im Moment doch schon verärgert aussah. „Es gibt einen besseren Weg, und er ist der einzig Richtige! Ich werde den Kyuubi mit mir gemeinsam in den Tod schicken… er soll keinen Schaden anrichten, seine Macht kann man nicht einfach so gefangen halten! Warum sehen Sie das nicht ein, Hokage-Sama?? Es ist doch-„ „Das reicht!“ Wurde Shinboru unterbrochen. „Was glaubst du in was für einer Zeit wir leben? Es ist eine Zeit des Krieges, Gedanken wie deine finden bei uns keinen Platz mehr. Außerdem solltest du dich geehrt fühlen, denn die Waffe die uns den Sieg in diesem Krieg bringen wird, wird deine Tochter sein!“ Ein breites Grinsen hatte sich auf das Gesicht des Hokage geschlichen, der sich seiner Sache verdammt sicher zu sein schien. In Gedanken war er dieses Gespräch bereits durchgegangen. Shinboru sollte nichts unternehmen, selbst jetzt, wo ihm diese Tatsache bewusst gemacht wurde… er würde nichts unternehmen, um die Bewohner dieses Dorfes zu schützen, des Dorfes das er so liebte. Der Plan des Hokage würde aufgehen…! Oder doch nicht? Hatte er sich verschätzt, was Shinboru anging? Nun, das sah ganz so aus, denn plötzlich wurde der Anbu der neben ihm stand von unsichtbarer Hand fortgeschleudert. Der Jinchuuriki sprengte seine Fesseln, und rotes Chakra wirbelte um ihn herum, wobei es so eine Kraft erzeugte, das ganze Bücher und Schriftrolle aus den Regalen an der Wand des Büros flogen, die Fensterfront hinter dem Hokage bekam langsam Risse. „Du wirst es nicht wagen! Ich lasse das nicht zu!“ Trotz der Gefahr die von Shinboru ausging, schien der Hokage selbst völlig ruhig zu bleiben. „Du wirst nichts unternehmen! Oder willst du Konoha in Gefahr bringen? Die unschuldigen Dorfbewohner? Die nichtsahnenden Frauen und Kinder, und die Shinobi die so sehr zu dir aufsehen?“ Der Mann war sich seiner Worte zu einhundert Prozent sicher. Und tatsächlich wurde es um Shinboru herum langsam ruhiger, er war erstarrt und sah den Anführer seines Heimatdorfes bloß ungläubig an. Bis er plötzlich zusammenzuckte und sich mit einer Hand an den Kopf fuhr. „Nein, nicht!“ entfuhr es ihm, und echte Panik schwang in seiner Stimme mit. Der Hokage missverstand ihn zunächst, sein Grinsen wurde breiter. Bis er spürte wie der Druck von Shinborus Chakra sich schlagartig deutlich erhöhte. „Hey! Hast du nicht gehört was ich gesagt habe!? Du wirst hier niemanden in Gefahr bringen!“ Rief er, während er von seinem Stuhl aufsprang, und einen Schritt zurück trat. Das Chakra das plötzlich in Massen aus dem Jinchuuriki vor ihm schoss, jagte ihm eine unheimliche Angst ein. „Lauft… verschwindet, schnell, ich kann ihn nicht mehr-…!“ Doch weiter kam Shinboru nicht, denn ihm entfuhr im nächsten Augenblick ein Schrei, der bald zu dem Brüllen eines Monsters wurde. Es folgte eine Explosion die das ganze Büro zerriss und in Trümmern auf die Straßen Konohas fallen ließ, eine weitere schloss sich der ersten an, und fegte gleich noch einige Gebäude in der Nähe beiseite…
      Konohas Krankenhaus lag glücklicherweise etwas weiter entfernt, doch der Blick auf das Hokagegebäude und das dortige Geschehen war gegeben. Und so schreckte auch Itoe auf, die gerade, ihr neugeborenes Kind in den Armen, die Explosion vernommen hatte. Dem jungen Mann der neben ihr stand ging es nicht anders, verwundert sah er durch das Fenster des Zimmers auf das Dorf. Beide konnten ihren Augen nicht trauen, als sie das riesige Geschöpf in der Ferne erkannten, welches inmitten einiger zerstörter Häuser um sich wütete. Die Stimmen hunderter aufgeregter Ninja und normaler Bürger vermischten sich mit dem hörbaren Peitschen der Schweife des Biestes, und seinem gelegentlichen Brüllen. „Wie… wie kann das nur möglich sein…? Shinboru… Shinboru!“ Rief Itoe entsetzt. Ja, das konnte nur Shinboru sein, ihr Mann war es in dem der Kyuubi versiegelt gewesen war, der jetzt dort sein Unwesen trieb. Aber wann… wann war er zurückgekehrt? Und was war geschehen dass der Bijuu sein Siegel hatte brechen können? Ohne sehr lang darüber nachzudenken, legte Itoe ihr Kind in die Arme Nanashis- des Mannes, der ihr bei der Geburt ihrer Tochter beigestanden hatte, und ihr während der Abwesenheit ihres Geliebten ein sehr guter Freund gewesen war. Nanashi sah sie etwas verwirrt an, doch bevor er etwas sagen konnte war Itoe, bloß mit dem weißen Nachthemd des Krankenhauses bekleidet und durch die Entbindung ihres Kindes sicher noch sehr geschwächt, schon aus dem Zimmer verschwunden. „Kusho...“ murmelte er verbissen, bevor er ihr folgte. Dabei passte er auf Itoes Tochter gut zu halten, die trotz der ganzen Aufregung die plötzlich in Konoha herrschte friedlich schlummerte.
      Obwohl Itoe erschöpft war, war sie erstaunlich flink in Konoha unterwegs, direkt in Richtung des Kyuubi, der nur wenig entfernt seine Umgebung verwüstete. Mehrere Shinobi gingen zu Angriffen gegen ihn über, doch sie waren sehr unkoordiniert. Kein Wunder, niemand war auf so einen Angriff vorbereitet gewesen- und wer ahnte schon, dass der mächtigste aller Dämonen plötzlich mitten in Konoha auftauchte?? Itoe sorgte sich im Moment jedoch weniger um das Dorf, als um Shinboru. Nicht lang und sie stand zwischen mehreren Trümmern, der Kyuubi war nicht mehr weit entfernt. Das Chakra dass er ausstrahlte brannte ihr auf der Haut. „SHINBORUUU!“ Schrie sie, so laut sie konnte. Sie war sich sicher dass ihr geliebter Mann noch irgendwo in diesem Ungetüm steckte. Doch der Fuchs hatte sie nicht einmal bemerkte, stattdessen war er damit beschäftigt eine gewaltige Chakrawelle auf eine Rehe angreifender Shinobi zu feuern, die hoffnungslos davon zerschmettert wurden. „Shinboru! Hör mich doch an! Shinboru! Shin-…!“ Itoe hielt inne als der Kyuubi ihr tatsächlich den Kopf zuwandte. Eine ungeheure Spannung lag in der Luft, und Itoe war sich für einen Moment ganz sicher, dass er sie angreifen und töten würde. Doch plötzlich hielt das riesige Geschöpf inne, und bewegte sich nicht mehr. Das Schlagen seiner Schweife wurde schlagartig ruhiger, es war fast als würde die Zeit stehen bleiben. Und obwohl das eine gute Chance gewesen wäre, griff auch keiner der Konoha Shinobi den Dämon an- alle sahen gebannt zu, was sich da vor ihnen abspielte. Langsam senkte der Neunschwänzige seinen Kopf hinab zu Itoe, während ihm bloß ein leises Grollen entfuhr, das eher beruhigend als angsteinflößend wirkte. Die Frau blieb reglos stehen, sie selbst konnte nicht glauben was da passierte. Shinboru… er musste sein Bewusstsein wiedergefunden haben. Doch was er da tat sollte eigentlich unmöglich sein- noch nie war es einem Menschen möglich gewesen, einen Bijuu auf diese Art und Weise zu kontrollieren. Die Schnauze des Fuchses lag bald wie die eines friedlichen Tieres vor Itoe am Boden, aus seinen großen Augen sah er die Frau vor ihm an. In seinem Blick lagen zugleich Trauer und Freude. In dem Moment erreichte auch Nanashi den ort des Geschehens, das Kind der beiden im Arm. Eigentlich hatte er sich mit der Kleinen nicht dem Kampfplatz nähern wollen, doch jetzt schien ja alles ruhig zu sein. Ungläubig sah er was sich zwischen dem Kyuubi und Itoe abspielte- nein, zwischen Shinboru und seiner Frau, den gerade war es sicher nicht der Fuchs, der die Kontrolle über seinen Körper hatte. „Nanashi… gib mir meine Tochter.“ Sprach Itoe langsam, und ohne den Blick on dem Wesen vor ihr abzuwenden, nahm sie das Kind von ihrem Freund an, um es selbst in den Armen halten zu können. „Unsere Tochter. Ich habe ihr noch keinen Namen gegeben, ich habe mir gedacht du wüsstest einen…“ sprach sie leise, doch Shinboru würde sie sicher hören. Kurz schloss sie die Augen, und ein leichtes Lächeln umspielte ihre Lippen. „Ja, Aiko ist ein schöner Name. Sie wird immer wissen dass sie von uns geliebt wird, richtig? So werden wir sie nennen…“ Wieder gab der große Fuchs ein leises, ruhiges Brummen von sich, und plötzlich ertönte seine Stimme. Er schien sein Maul nicht bewegen zu müssen um sprechen zu können. „Es tut mir so Leid, aber ich wollte mein Kind sehen, und dich, bevor ich sterbe.“ Er schwieg einen Moment, und sah Itoe dabei weiter in die Augen. Bevor er wider sprach, wandte er sich jedoch von ihr ab, erhob seinen riesigen Kopf wieder. „Und jetzt geht, schnell.“ Itoe wusste was seine letzten Worte zu bedeuten hatten. Ohne Vorwarnung schossen ihr Tränen in den Augen, doch sie drehte sich um, und rannte, fort von Shinboru, ihrem Mann in Gestalt eines gigantischen, neunschwänzigen Fuchses. Nanashi der die ganze Zeit hinter ihr gestanden hatte tat es ihr gleich, nachdem er dem Kyuubi einen letzten, hasserfüllten Blick zu geworfen hatte. Er hatte nichts für ihn übrig, und würde ihm die unzähligen seiner Morde niemals verzeihen. Doch jetzt musste er sich darauf konzentrieren sich und Itoe heil hier raus zu bekommen. Denn er wusste dass Shinboru den Neunschwänzigen nicht länger unter Kontrolle halten konnte- es war ein wahres Wunder dass es ihm gerade überhaupt gelungen war. Und tatsächlich, sie waren nur einige Meter gelaufen, als hinter ihnen auch schon wieder das animalische Brüllen ertönte. Itoe weinte noch immer, und hielt Aiko fest an sich gedrückt. Doch sie kam nicht viel weiter, denn plötzlich tauchten vor ihr zwei Anbu auf, und brachten sie dazu stehen zu bleiben. Nanashi bemerkte das erst spät, und hielt inne als er schon einige Schritte weiter war. Verwundert sah er zurück. Mit erschrockenem Blick sah er gerade noch wie einer der Anbu die Klinge seines Katana aus Itoes Oberkörper riss, während der andere Aiko aus ihren nun kraftlosen Armen nahm. „NEIN! Was tut ihr da!?“ Schrie er, und war in Windeseile wieder zurück bei der Uzumaki. Verzweifelt fiel er vor ihr auf die Knie. „Was habt ihr nur getan…“ Von den Anbu war nur noch einer anwesend, der kurz auf seine Frage antwortete, bevor er verschwand. „Sie wollte ihr Kind nicht loslassen…“ Nanashi griff nach Itoes Hand, und drückte sie, doch es kam keine Reaktion on der Frau, die leblos vor ihm am Boden lag. „Nicht doch… bitte nicht…“ murmelte er, während auch ihm Tränen in die Augen stiegen. Für ihn war Itoe nicht nur irgendeine Freundin gewesen. Er hatte sie geliebt, und seit Shinboru fort war, hatte er so viel Zeit mit ihr verbringen können. Und jetzt war sie… tot… Nanashi kümmerte sich nicht mehr um das was um ihn herum geschah, und so bekam er auch nicht viel von dem mit was folgte.
      Die beiden Anbu brachten Aiko bis hin zu den Trümmern eines weiter entfernten Gebäudes, aus denen sich gerade jemand erhob. Es war durch den Staub nicht gut zu erkennen, aber es handelte sich hierbei um den Hokage, der sich schwer atmend und hustend aufrichtete. Die Explosion vorhin in seinem Büro hatte ihn nicht umgebracht, das wäre ja zu schön gewesen. „Gut gemacht.“ Sprach der Mann, nachdem er zu Husten aufgehört hatte, und nahm von den Anbu das Kind entgegen, welches sie gerade erst Itoe genommen hatten. „Wir waren gezwungen sie zu töten, Hokage-Sama.“ Erstattete einer von ihnen Bericht. „Das ist nicht schlimm. Nicht schlimm…“ erwiderte der, während er mit funkelnden Augen das Gesicht des, überraschenderweise immer noch schlummernden Babys betrachtete. „Sie wird die perfekte Waffe sein… trefft die Vorbereitungen!“ Die Anbu verschwanden, während der Hokage Aiko vor sich auf den Erdboden legte, und Fingerzeichen formte. Eine Art Bannmal schimmerte nun silbrig auf dem Grund unter dem Kind. Der Hokage richtete seinen Blick auf. Von hier aus konnte er den Kyuubi perfekt beobachten. Es war Zeit diesem Biest ein Ende zu bereiten, und eine neue, perfekte Waffe für das Dorf Konoha zu erschaffen!
      Auch an anderen Orten tauchten nun Siegel am Boden auf, erschaffen durch je einen Anbu, sodass insgesamt sechs davon einen Kreis um den Kyuubi bildeten. Als alles bereits war, formte der Hokage erneut Fingerzeichen. „Das ist dein Ende, du Ungeheuer!!“ brüllte er dabei, beinahe besessen. Es folgte ein blendendes Licht, welches die Sicht auf alles weitere für mehrere Augenblicke versperrte. Als dann wieder etwas zu erkennen war, war der Kyuubi verschwunden. Der Hokage stand noch wo er war, während die Erschaffer der anderen fünf Siegel, die Anbu, inzwischen leblos am Boden lagen. Der Mann warf einen Blick nach vorn, wo Aiko noch immer lag, am Boden auf dem Siegel das langsam erlosch. Tatsächlich, sie trug ein Bannmal auf ihrem Bauch! Und hatte sich äußerlich nicht verändert, abgesehen von drei feinen Strichen auf jeder ihrer Wangen. Das neue Fuuin Jutsu musste erfolgreich gewesen sein. Das erste Mal das die Versiegelung des gesamten Kyuubi-Chakra in einen Körper geglückt war, ohne irgendwelche Nebenwirkungen mit sich zu bringen…
      Doch der Hokage hatte nicht viel Zeit sich über diesen Erfolg zu freuen, denn im nächsten Moment tauchte eine Gestalt vor ihm auf, die ihn im nächsten Moment mit einem Schwert durchbohrte. Blut spritzte auf den Boden und auf Aiko, die die ganze Situation natürlich noch nicht verstand. „Du… wie kannst du…“ röchelte der Hokage, und war bemüht seinen Blick aufrecht zu halten. Wer da vor ihm stand war kein geringerer als Shinboru. „Ich weiß es selbst nicht… ich weiß nicht warum ich noch hier bin.“ Antwortete er mit ruhiger Stimme. „Aber es ist gut so, das Dorf kann einen Mann mit Absichten wie deinen nicht gebrauchen… die Zeit in der Jinchuuriki bloß als Waffen gesehen werden, sollte längst vorüber sein!“ Dem Hokage entfuhr ein heiseres Lachen, als er diese Worte hörte. „Ich sagte bereits, deine Träume und guten Gedanken, haben keinen Platz in der Welt der Shinobi! Auch wenn ich nicht mehr da bin, Konoha wird den Kyuubi zu nutzen wissen!“ Wütend riss Shinboru sein Schwert aus dem Körper des Mannes, der leblos zu Boden sackte, eine hässliche Grimasse aufgesetzt. Shinboru ließ die Klinge fallen, und hob seine Tochter vom Boden auf. Er hatte es wirklich nicht verhindern können, er hatte es nicht geschafft sie zu beschützen, oder ihre Mutter. Langsam schritt Shinboru mit Aiko im Arm in Richtung Itoe und Nanashi, die sich ganz in der Nähe befanden. Nanashi hockte immer noch vor der jungen Uzumaki, als er Shinboru erblickte wischte er sich astig die Tränen aus dem Gesicht. Der ehemalige Jinchuuriki warf einen schmerzerfüllten Blick in Itoes Gesicht, bevor er Aiko dem anderen Mann überreichte. „Bitte, kümmere dich gut um sie. Tu es um Itoes Willen, sie hätte es auch so gewollt, da bin ich mir sicher.“ Nanashi nahm den kleinen Körper entgegen, bemerkte dabei auch das Siegel welches Aiko auf dem Bauch trug. „Danke. Vielen Dank…“ Kam es noch von Shinboru, bevor er auch schon verschwunden war.
      Nur um in einiger Entfernung wieder aufzutauchen, direkt vor den beiden Ältesten, die auch den neuen Hokage beraten würden. Er hatte ihre Chakra gespürt- darin war er schon immer gut gewesen- sodass es kein Problem gewesen war sie zu finden. Nun kniete er mit gesenktem Blick vor ihnen nieder, während sie ungläubig auf ihn hinab sahen. Auch sie fragten sich wahrscheinlich wie es sein konnte dass er, und sein Körper noch existierten, wo der Kyuubi doch jetzt versiegelt sein musste. Doch sie sagten nichts, stattdessen sprach Shinboru, mit flehender Stimmte. „Ich habe nur noch eine letzte Bitte an euch, bevor ich diese Welt verlassen kann. Bitte… ich bitte Euch, sagt meiner Tochter niemals wen sie zum Vater hatte, und was heute geschehen ist. Bitte… ich möchte nicht dass sie im Hass gegen mein geliebtes Dorf aufwächst.“ Er hob den Blick nicht, während er auf eine Antwort wartete, die wegen dem Erstaunen der beiden Altenziemlich auf sich warten ließ. „In Ordnung. Wir werden ihr nichts sagen, und diese Kunde auch an die nächsten Generationen der Hokage weiterreichen.“ Endlich sah Shinboru wieder auf, seine Gesichtszüge hatten sich entspannt, und er hatte ein Lächeln auf den Lippen. „Ich bedanke mich. Nun werde ich in Frieden ruhen können.“ Das war das Letzte was er sagte, bevor sein Körper in einem hellen Licht erstrahlte und sich langsam auflöste… So ging einer der größten Helden Konohas, mit dem Wissen seine Heimat nicht beschützt haben zu können, jedoch in der Hoffnung einer neuen Generation den Weg dazu eröffnet zu haben.


      4.
      Sieben Jahre nach diesem Ereignis, war in dem Shinobidorf Konoha schon längst wieder Frieden eingekehrt. Doch die Schäden die der Kyuubi damals verursachte konnten nicht alle wieder repariert werden. Natürlich, Straßen wurden erneuert und Gebäude wiedererbaut, doch niemand konnte die Wunden heilen die er in die Herzen der Menschen gerissen hatte, die Freunde und Familie verloren. Die meisten dieser Menschen entwickelten einen regelrechten Hass auf den Neunschwänzigen. Das war verständlich, doch dieser traf nicht den Bijuu, sondern das Kind in dem er eingesperrt worden war. Ein Kind, das sein Schicksal nicht im Geringsten hatte beeinflussen können, und nun für die Taten eines Monsters verantwortlich gemacht wurde…
      Natürlich, es handelte sich bei diesem Kind um Aiko. Das inzwischen siebenjährige Mädchen war von Shiniko Nanashi aufgezogen worden, wie Shinboru, ihr Vater, es einst gewünscht hatte. Sie wusste nichts über ihre eigentlichen Eltern, doch das störte sie nicht und die fragte auch nie nach ihnen- schließlich hatte sie Nanashi und er reichte ihr. Tatsächlich hatte sie ein sehr gutes Verhältnis zu ihm, so wie Vater und Tochter sich eben verstehen sollten. So fehlte es Aikos Kindheit eigentlich an nichts, sollte man meinen. Wäre da nicht der Kyuubi gewesen. Von dem wusste das Mädchen selbst nichts- es war jedem im Dorf, auch Nanashi, verboten worden ihr das zu verraten- doch das änderte nichts daran dass die Erwachsenen in Konoha dieses „Geheimnis“ kannten. Und das war noch nicht alles. Natürlich beeinflusste dass auch die nächste Generation, die Kinder in Aikos Alter. Das bescherte dem Mädchen einige Probleme: kalte Blicke, verachtende Worte, und überhaupt schienen die meisten sie abzuweisen. Doch Aiko wusste schon früh damit umzugehen, zumindest nach außen hin zu zeigen dass ihr das alles nichts ausmachte, und es ihre scheinbar angeborene Frohnatur nicht stören konnte. Und sie fand auch einen Weg sich gegenüber ihren Altersgenossen zu behaupten. Ihre Methode machte sich vielleicht nicht unbedingt beliebter, aber so wurde sie respektiert. Zumindest sowas in der Art. Gleichzeitig bescherte es ihr allerdings auch viele Diskussionen mit ihrem Ziehvater. Um zu zeigen was gemeint ist, einfach mal einer der typischen Abende der Siebenjährigen:
      Es war nur einer von vielen, an denen Aiko nach einem langen Tag mit zerzaustem Haar und der ein oder anderen Schramme nach Haus kam. Doch kaum hatte sie die Tür geöffnet stand sie auch schon Nanashi gegenüber, der, eine ernste und klagende Mine auf gesetzt, auf sie hinab sah. Gerade holte er Luft, und Aiko wusste, wenn sie jetzt stehen blieb würde er anfangen zu reden. Doch sie wusste das zu verhindern. „Hey, Nanashi, schon von deiner Mission zurück? Toll, es riecht ja nach Nudelsuppe!“ Während sie sprach würdigte sie den Mann keines Blickes, hatte auch nicht das Lächeln auf dem Gesicht welches man bei diesen Worten erwarten würde. Aber Sinn der Sache war es ja auch nur, ihren Ziehvater vom Reden abzuhalten, und so schnell wie möglich mit warmem Essen im eigenen Zimmer verschwinden zu können. Also schlüpfte Aiko geschickt an dem Mittzwanziger vorbei, der, trotz der Alltäglichkeit dieser Situation wie jedes Mal bloß verblüfft dastand, und huschte in die Küche. Für wie dumm sie ihn hielt, dass er nicht endlich lernte sie zu durchschauen. Aber vorteilhaft war es. Nun, jedenfalls fand sich in der Küche tatsächlich ein großer, dampfender Pappbecher mit Fertignudelsuppe. Nanashis Kochkünste waren wirklich unterirdisch, weswegen er mit Aiko meist ein Restaurant besuchte, oder eben Fertiggerichte besorgte. Schnell schnappte das Mädchen sich den Becher, zwei Essstäbchen aus der Schublade eines Küchenschrankes und wollte auch gleich wieder gehen, die Treppe rauf in ihr Zimmer. Aber natürlich stand ihr jemand im Weg. Genervt sah sie an dem Körper hoch der die Treppe blockierte, und dann in das Gesicht Nanashis. Eine Spur von Anspannung verriet Aiko dass er heute nicht locker lassen würde. Ja, sie kannte ihn inzwischen wirklich gut. Also wandte sie sich mit einem Seufzen wieder ab, stapfte zum Küchentisch und setzte sich auf einen Stuhl davor. Ein dumpfes Kratzen verriet ihr dass auch Nanashi sich eine Sitzgelegenheit zum Tisch gezogen hatte, doch sie sah nicht zu ihm, sondern zog bloß den Deckel ihres Ramens ab und begann langsam zu essen, während sie den angenehmen Geruch ihrer Nudelsuppe genoss. „Aiko…“ begann Nanashi. Jaja, jetzt würde seine übliche Predigt beginnen. Die Siebenjährige war inzwischen dazu in der Lage sie über sich ergehen zu lassen ohne sich Gedanken darüber machen zu müssen, oder, was noch viel schlimmer war, Mitleid mit ihrem Ziehvater zu haben, der ja so gar keine Kontrolle über seine Tochter hatte. Dass Nanashi nicht langsam einsah dass seine Worte keine Wirkung auf Aiko hatten, war auch verwunderlich, aber gut. „Aiko…“ Nochmal. Die Sache war ihm ernst, wie jedes Mal, und wie jedes Mal fiel es ihm auch jetzt nicht leicht sich auszudrücken. Das Mädchen wusste dass er vorsichtig sein wollte, um sie bloß nicht zu verletzen. Er schaffte jedoch einfach nicht, dass mit der Konsequenz zu verbinden die er eigentlich durchsetzen wollte. Schlecht für ihn, gut für Aiko. „Was hast du heute so gemacht?“ Wunderbar, diese Frage stellte er auch immer. „Ich war unterwegs. Auf dem Spielplatz, und am Fluss! Weißt du, dass sie eine neue Schaukel haben? Aber ich mag sie nicht, damit schaffe ich keinen Überschlag.“ Antwortete Aiko, in begeistertem Ton. Ihr war es schon so manches Mal gelungen Nanashi mit solchen Neuigkeiten abzulenken, und ihn seine Standpauke vergessen zu lassen. Doch diesmal verriet ihr sein Gesicht dass es heute nicht klappen würde. „Und am Fluss, hast du da Kurotsuchi und Darik getroffen?“ Fragte ihr Ziehvater weiter. „Aah… nein, ich glaub die waren heute nicht da. Wieso, ist was mit denen?“ Aiko hatte eine ganz unwissende, teils neugierige Mine aufgesetzt. Sie war überzeugend, also beschloss sie endlich aufzublicken, damit Nanashi sie sah, und ihr vielleicht sogar abkaufen würde. Aber das tat er nicht, er seufzte nur genervt. „Der Vater von Kurotsuchi war vorhin hier, und wollte unbedingt mit mir sprechen. Weißt du vielleicht warum?“ Die ganze unnütze Fragerei nervte Aiko langsam. „Nein, keine Ahnung.“ Kam es wieder von ihr, die ihre Essstäbchen beiseite legte, obwohl der Pappbecher vor ihr noch halb voll war. Noch ein Seufzen war von Nanashi zu hören, bevor er sprach. „Sein Sohn… dieser Kurotsuchi, er… er hat ne gebrochene Nase.“ Also gut, das ganze Versteckspiel war Aus. Es war eigentlich von Anfang an klar gewesen dass es so enden würde. Aiko sah trotzig zur Seite. „Ich mag ihn nicht.“ Meinte sie bloß. „Ich weiß, ich weiß, und diesen Darik auch nicht, richtig? Aber das ist noch lange kein Grund…“ „Du kannst ihn auch nicht leiden, hast du letztens noch gesagt! Weil seine Eltern Unsinn erzählen und er nicht nachdenkt bevor er etwas macht, oder?“ Aiko wirkte mit einem Mal ziemlich wütend, sie hatte auch gar keinen Hunger mehr auf ihre Nudelsuppe. Dass Nanashi dennoch weiter versuchte auf sie einzureden machte das Ganze nicht besser. Wieder sagte er, das sei doch kein Grund ihm so etwas anzutun. Dabei hatte er doch gar keine Ahnung! Kurotsuchi hatte es sich selbst zuzuschreiben dass sie ihn geschlagen hatte. Das war ihre Meinung, und das würde sich auch nicht ändern. Schließlich führte die Diskussion der beiden zu keinem wirklichen Ergebnis, außer dass sie irgendwann recht verbittert auseinander gingen.
      Nun, so lief das häufig im Haus der Higurashi, seit sie herausgefunden hatte wie einfach es sein konnte sich bei den anderen Kindern Respekt zu verschaffen. Für ihr Alter und dafür dass sie ein Mädchen war, war Aiko nämlich ziemlich stark, die meisten Jungs hatten in ihren Zankereien keine Chance gegen sie. Doch Aikos Verhalten sollte sich noch bald ändern, wenigstens ein wenig. Würde es das nicht, gäbe es in Zukunft auch sicher noch einige Probleme mehr, als jetzt sowieso schon…


      5.
      Es war nun ungefähr ein Jahr her, dass Aiko die etwas heftigere Auseinandersetzung mit Kurotsuchi gehabt hatte, dass Aiko jemanden kennen lernte der sie und ihr Leben ziemlich verändern sollte. Auch wenn sie das noch gar nicht ahnte, denn zuerst einmal stand ein viel größeres Ereignis an. Aikos Einschulung an der Ninjakademie! Mit acht Jahren und der Zustimmung Nanashis sowie des Hokagen wurde es ihr erlaubt, gemeinsam mit einigen anderen Altersgenossen die Ausbildung zum Ninja anzutreten. Aiko freute sich riesig, denn schon immer hatte sie davon geträumt eine Kunoichi zu werden, und so stark wie die Helden aus den Legenden Konohas. Ihre großen Vorbilder waren vor allem Naruto Uzumaki, der sechste Hokage des Dorfes, und Shinboru Uzumaki. Dass der ihr Vater war, wusste sie natürlich nicht. Es ging also schon bald los, und die ersten Tage an der Akademie waren geradezu himmlisch für Aiko. Zwar hatte sie einige Probleme mit ihren Mitschülern und fing nur zu häufig Streit mit ihnen an, doch es gab auch welche unter ihnen die normal mit ihr umgingen. Besonders mit einem Mädchen namens Tatsuki und zwei Jungen kam sie gut klar, und traf sich sogar manchmal nach dem Unterricht noch mit ihnen. Dass Kurotsuchi in ihrer Klasse war, der Junge mit dem sie früher so viel Ärger hatte, war kein Problem- er verhielt sich ihr gegenüber überraschend zurückhaltend und ruhig. Dem Rotschopf war es recht. Doch die Akademie wurde nach wenigen Wochen zu einem Albtraum für sie. Und zwar genau ab dem Tag, an dem die Übungen von einfachem Ausdauer- Kraft und Geschwindigkeitstraining, in denen sie doch zumindest auf dem Durchschnitt wenn nicht sogar ein wenig darüber lag, zu Chakrakontrollübungen übergingen. Es stellte sich heraus dass es für Aiko ein großes Problem war ihr Chakra zu erspüren, oder überhaupt zu sammeln. Sie schaffte es noch nicht, als die anderen bereits mit dem ersten Grundjutsu beginnen konnten. Dass machte das Mädchen ziemlich niedergeschlagen, doch sie wollte natürlich nicht aufgeben. Nanashi war leider nur noch selten da, weil er viel auf Missionen arbeitete, doch Aiko schaffte es auch immer wieder sich selbst zu motivieren, indem sie sich die Geschichten der Helden durch den Kopf gehen ließ. Jeder von ihnen hatte klein angefangen, aber genau wie sie, würde sie eines Tages super-stark werden! Das war ihr Ziel, und sie würde es auch erreichen. Selbst wenn es schon den einen oder anderen Lehrer an der Akademie gab, der beim Training nur noch kopfschüttelnd an ihr vorüberging, statt ihr noch weitere Hilfen zu geben.
      An einem Tag jedoch wurde Aikos scheinbare Unfähigkeit ihr zu einem großen Problem. Es war bereits recht spät, dämmerte schon und das Mädchen wollte gerade den Übungsplatz der Akademie verlassen, auf dem sie heute besonders lang geblieben war. Die Achtjährige schnappte sich ihre Tasche mit ein paar Unterlagen aus dem theoretischen Unterricht- die übrigens immer recht schlampig und unordentlich aussahen, denn von der Theorie hielt sie nicht viel. Doch gerade als sie sich wieder aufrichtete und sie zurechtgerückt hatte, spürte sie plötzlich einen kurzen Schmerz am Hinterkopf. Ein Stein, hatte sie da einen kleinen Stein abbekommen? Ein gehässiges Lachen hinter ihr bestätigte diese Vermutung. Etwas verwirrt drehte sie sich um, und entdeckte eine kleine Gruppe Gleichaltriger. Kurotsuchi war dabei, sein bester Kumpel Darik natürlich sowie noch zwei weitere Jungen. Einer von ihnen stand mit einem fiesen Grinsen vor den anderen. „Was wollt ihr denn?“ fragte Aiko schließlich, und versuchte dabei einen möglichst verächtlichen Blick aufzusetzen. Ihr wurde nicht direkt geantwortet, dafür sprach Kurotsuchi. „Du, du bist doch gar nicht wirklich so stark wie du immer tust! Du-“ Der Hieb eines anderen Jungen in seine Rippen brachte ihn zum Schweigen. „Überleg mal genau wer ich bin!“ fragte dieser, und sah sie grimmig an. „Ich hab dich nie gesehen.“ Erwiderte Aiko scheinbar gleichgültig. Der Junge schien direkt ziemlich wütend zu werden. „Denk nach, du MUSST mich kennen! Jetzt tu nicht so!“ Aiko kratze sich am Kopf, und überlegte kurz. Dabei wirkte sie die ganze Zeit über verdammt selbstbewusst, sogar noch überheblich, obwohl sie einer doch recht großen Gruppe gegenüber stand. „Aaah… tut mir Leid, ich bin nicht besonders gut darin mit die Gesichter von unwichtigen Leuten zu merken.“ Meinte sie schließlich. Dass schien dem Jungen den Rest seiner spärlichen Nerven zu rauben. „Dann wird ich dich dazu bringen dich zu erinnern, verdammtes Monster!!“ Nicht nur er hatte die Fäuste geballt, auch Kurotsuchi, Darik und der andere den sie im Schlepptau hatten. Es sah nicht so aus als würden sie noch länger diskutieren wollen. Auch Aiko machte sich bereit. Die Sache sollte kein Problem werden. Auch früher war sie locker mit so vielen fertig geworden. „Hey, ich glaub mein Gedächtnis kehrt zurück! Seid ihr nicht die Looser die sich immer so dumm aufgespielt haben und dann heulend zu ihrer Mami gelaufen sind??“ Aiko setzte ein fieses Grinsen auf und erhob eine Faust. „Ich wird bloß einen Schlag für jeden von euch Schwächlingen brauchen, verlasst euch drauf, ihr Versager!“ Das hatte der Gruppe den Rest gegeben. Kurotsuchi war der erste der vorstürmte, und mit dem Aiko leichtes Spiel hatte. Sie hatte tatsächlich bloß einen Schlag gebraucht, nun hielt er sich die blutende nase, während er versuchte die tränen zurückzuhalten. Geschah ihm ganz recht! „Damit sollte deine krumme Nase wieder zurechtgebogen sein!“ Kommentierte Aiko bloß, noch immer mit einem Grinsen im Gesicht. Doch ein scharrendes Geräusch ließ sie schnell aufblicken, zu den restlichen Jungs die noch wenige Meter entfernt von ihr standen. Einer von ihnen hielt plötzlich ein Kunai in der Hand. Und Aiko hatte ihre Ausrüstung vergessen. Nun, es hätte ihr auch nicht viel gebracht sie dabei zu haben, mit Shuriken und Kunai konnte sie noch nicht besonders gut umgehen. Stumm sah sie auf die Waffe, und wartete ab. „Na, was willst du jetzt machen? Du hast doch keine Chance gegen uns!“ Ein anderer sprach weiter: „Meinst du wir hätten nicht mitgekriegt, dass du im Unterricht zurückhängst?? Du schaffst doch nicht einmal einfache Bunshin, du bist hier die Versagerin!“ Das saß, doch Aiko ließ sich nichts anmerken. „Wenn ihr meint miese Tricks zu brauchen um gegen mich anzukommen, dann los! Versucht euer Glück, kommt schon!“ Noch schien Darik, der der das Kunai hielt, zu zögern, was Aiko bloß wieder ein Grinsen aufs Gesicht lockte. „Angst?“ Fragte sie herausfordernd. Es wäre klüger gewesen zu verschwinden, viel früher schon, aber auf die Idee würde die Akademistin nie kommen. Und jetzt war es zu spät, denn Darik hatte seinen Mut zusammengenommen, und formte Fingerzeichen. „Bunshin no Jutsu!“ Aiko war überrascht als plötzlich ganze fünf Doppelgänger neben ihm auftauchten, und jeder von ihnen hatte ein Messer in der Hand. Einen Moment später näherten sie sich sprintend, und Aiko zögerte nicht sich ihnen entgegenzustellen, trotz des Kunais. Ein kurzer Kampf entbrannte, in dem jeder vor lauter falscher Doppelgängern und Rauchwolken den Überblick verlor. Doch als sich der ganze Rauch wieder lichtete sah man die Darik wohl etwas erschrocken ein paar Schritte zurück stolperte, an dem Kunai das er hielt klebte Blut. Er schien Aiko getroffen zu haben, die sich, ebenfalls etwas erschrocken, den Arm hielt. Keine schlimme Verletzung, aber scheinbar hatte keiner der Anwesenden damit gerechnet dass so was passieren würde. Nur einer erhielt nach kurzer Zeit schon wieder seine Fassung zurück, schritt vor und riss Darik das Messer aus der Hand. „Was starrt ihr denn alle so blöd, dazu sind wir doch hergekommen! Kuro-San, willst du dich nicht dafür rächen dass sie dir die Nase gebrochen hat? Und was ist mit euch anderen? Feiglinge!“ Als sich trotz der rede des Jungen niemand rührte, entfuhr ihm ein wütendes Schnauben. „Macht was ihr wollt, ich bringe das hier zu Ende!“ Aiko sah ungläubig zu ihm. Meinte er es wirklich ernst? Wahrscheinlich, denn er festigte den Griff um seine Waffe und tat mehrere schnelle Schritte auf sie zu. „Jetzt sagst du gar nichts mehr, hm? Geschieht dir recht, du Biest!“ Die Rothaarige hatte bloß einen hasserfüllten Blick für ihn übrig. Sie hatte nie verstanden warum man sie so nannte. Von jedem hörte sie es: du Biest, Monster, Ungeheuer. Aber warum!? Was hatte sie getan? Sie wusste es nicht, aber um den anderen einen Grund zu geben den auch sie verstand, hatte sie begonnen sich mit ihnen zu schlagen. Doch hätte sie ahnen können dass es ihr Probleme wie diese hier bescheren würde? Ja, eigentlich schon… Und jetzt konnte sie nichts mehr tun. Der Junge mit dem Kunai war schon fast bei ihr, und sie würde sich nicht gegen ihn wehren können. Sie schloss mit wütend zusammengebissenen Zähnen die Augen, und wartete bloß ab. Was sollte sie auch tun?




Weitere Ereignisse in groben Stichpunkten, werden später ausformulier tund ergänzt:
- Haruto & Aiko lernenn sich näher kennen, werden gute Freunde
- Haruto schließt Akademie früh ab und wird Ge-Nin
- Aiko vermasselt 1. Prüfung während Haruto Chu-Nin wird
- Haruto hilft Aiko beizeiten mit ihrem Nin-Jutsu, Chakrakontrolle etc
- Aiko schafft die Prüfung zum Ge-Nin
- irgendein Erlebnis mit Haruto xD
- Haruto erfährt auf einer Mission als Anbu-Lehrling von dem Kyuubi in Aiko
- greift sie an, es kommt zum Kampf zwischen den beiden bei dem Haruto sein Leben verliert und Aiko erstmals Chakra vom Kyuubi bekommt
- Trauerzeit
- ... Rpg Beginn oO
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BeitragThema: Re: [Konoha][Ge-Nin | Jinchuuriki] Uzumaki Aiko   Do Dez 03, 2009 10:27 pm

      ..: Kyuubi no Youkou :..




    [ Wirt ]
      Uzumaki Aiko


    [ Chakrafarbe ]
      Rot


    [ Fähigkeit ]
      Der Kyuubi besitzt Unmengen Chakra. Zudem verhilft er seinem Wirt zu einer stark verkürzten Wundheilung, also einer besseren Regenerationsfähigkeit. Mit seinem Chakra kann er den Jinchuuriki schützen und ihm große Macht verleihen.


    [ Merkmale ]
      Nachdem der Kyuubi in ihren Körper versiegelt wurde, erschienen drei Striche auf jeder von Aikos Wangen. Wenn sie sehr wütend wird und das Kyuubi Chakra ausströmt, werden die Striche größer und verleihen ihr damit ein wilderes Aussehen. Auch ihre Augen verändern sich von blau zu rot, die Puppillen werden schlitzförmig ähnlich denen einer Katze, oder eher vergleichbar mit den Augen der Oni aus alten Legenden. Zwei spitze Eckzähne bilden sich, ihre Fingernägel werden länger und schärfer.



    [ Kurzinfo ]
      Der neunschwänzige Fuchs ist der mächtigste aller neun Bijuu und besitzt mit Abstand das meiste Chakra. Mit diesem kann er ungeheuere Zerstörung anrichten und ganze Landstriche vernichten. Er ist ein sehr listiger und schlauer Dämon, der alles daran setzt seinen Wirt, und damit sich selbst vor dem Tod zu bewahren, und gern die Grenzen des menschlichen Körpers abtastet um zu erfahren wie weit er mit seinem Chakra gehen kann, ohne seinen Träger zu töten.


    [ Chakra Defensive ]
      Wenn Aiko in einer geschwänzten Form ist, umgibt sie eine Aura aus dem Chakra des Kyuubi. Dieses kann gegnerische Angriffe abwehren. Obwohl es aussieht als würde das Chakra Aikos Körper beschützen, beschädigt es ihn. Es zerstört Zellen und regeneriert sie später wieder. Auf einem höheren Level, wie z.B. der Vierschwänzigen Form, wirkt das Chakra nach außen hin wie Gift. Berührt jemand dieses Chakra, wird er sich verbrennen und vergiften. Einfache Medic-Jutsu heilen solche Wunden nicht, und auch ein Gegengift gibt es nicht. Der Stoff wirkt lähmend und verursacht Schwächeanfälle des Gegners.


    [ Chakra Offensive ]
      Schon in der 0-schwänzigern Form wird das Chakra dem Gegner auch in der Offensive gefährlich. Feindliche Angriffe können scheinbar mit Leichtigkeit von einem gewaltigen Chakrastoß zurückgeschlagen werden, und der Jinchuuriki selbst ist mit seiner deutlich erhöhten Geschwindigkeit und kraft nicht zu unterschätzen. Das Kyuubi Chakra kann jedoch in seiner geschwänzten Form noch besser zum Angriff genutzt werden. Aiko kann die Chakraarme dann erweitern, sodass sie versuchen den Gegner zu ergreifen oder zu attackieren. In der Vierschwänzigen Form wird dieser Angriff noch gefährlicher. Wenn der Hauptkörper getroffen wird, ist es möglich blitzschnell beliebige Gliedmaßen an anderer Stelle des Körpers wachsen zu lassen und damit zurückzuschlagen. Aiko ist ab dieser Form auch in der Lage, das Chakra auf einen Schlag inform einer Kugel oder eines Strahls freizusetzen, was große Areale zerstören kann.



    [ Heilung ]
      Da das Leben des Kyuubi mit dem Aikos verbunden ist, heilt der Fuchs ihren Körper wenn sie verletzt ist. Das kann zu einer entscheidenden Wende in einem Kampf führen, doch diese verbesserter Regeneration die der Kyuubi ermöglicht, wirkt sich auch außerhalb von Kämpfen auf Aikos Körper aus. Ihre Verletzungen heilen schneller als bei anderen Menschen, auch ihr Chakra stellt sich schneller wieder her.




    [ Formen ]

      0-schwänzige Form - Beherrscht Aiko NICHT
        In der ersten Kyuubi Form gewährt der Fuchs Aiko ein gewisses Maß seines Chakra. Diese Form erscheint normalerweise nur wenn Aiko sehr wütend oder in Gefahr ist. Die Striche auf ihren Wangen werden größer und wirken animalischer, ihre Augen nehmen eine rote Farbe an. Es bilden sich spitze Fangzähne und die Fingernägel werden länger und schärfer. Aiko wird in dieser Form von rotem Chakra umgeben, und kann sich viel schneller bewegen, hat deutlich mehr Kraft und Verletzugnen heilen schnell. Zudem besitzt sie nun viel mehr Chakra, welches sie nutzen kann um ihre Jutsus zu verstärken oder mächtigere Techniken einzusetzen.




      1-schwänzige Form - Beherrscht Aiko NICHT
        Das rote Chakra des Kyuubi bildet eine Art Gewandt um Aiko. Es wirkt blasenartig und nimmt die Gestalt eines Fuchses an- lange Ohren und ein Schwanz ist gut zu erkennen. Das Chakra dieses Gewandts ist nicht an den Hauptkörper gebunden, sondern kann sich frei bewegen und so zum Beispiel strecken um dsen Gegner anzugreifen. Zudem kann das Gewandt Angriffe abwehren.




      2-schwänzige Form - Beherrscht Aiko NICHT
        Wenn sie die zweischwänzige Form erreicht, wirkt Aiko durch einen erneuten Chakraboost vom Kyuubi noch etwas animalischer. Ihre Augen werden sind schwarz umrandet und die Fangzähne werden noch etwas markanter. Aiko ist nun noch edin wenig schneller und stärker als zuvor.




      3-schwänzige Form - Beherrscht Aiko NICHT
        Aikos dreischwänzige Form übertrifft die zweischwänzige noch. In diesem Stadium ist Aiko in der Lage Chakra mit einem großen Druck abzufeuern, und so verheerenden Schaden anzurichten. Das Chakra das ausströmt ist so intensiv und stark dass es die Umgebung zerstört. Angriffe können mit einem einzigen Chakrastoß zurückgeschleudert werden. Bekommt jemand etwas von dem Chakra in eine Wunde, wird er davon vergiftet, und kann von einem normalen Medic-Jutsu auch nicht geheilt werden. Das Gift führt zu Schwächeanfällen, Schwindel und Lähmungen.




      4 & 5-schwänzige Form - Beherrscht Aiko NICHT
        In dieser Form verliert Aiko sich selbst, und wird zu einem gefährlichen, angriffslustigen Biest welches sogar seine Freunde ohne zu zögern bekämpfen würde. In Aikos Innerem durchschreitet das Mädchen das Tor zum Gefängnis des Kyuubi und gerät in seine Fänge. Außen beginnt langsam ihre Haut abzublättern und eine dunkelrote, feste Chakraschicht kommt zum Vorschein. Nun ist sie kaum mehr als ein menschliches Wesen zu erkennen. Ihr ganzer Körper ähnelt eher einer Miniaturform des Kyuubi.
        Ihre Hände sehen aus wie gefährliche Klauen, Ohren und die vier Schweife erweitern ihren Körper. Diese Form erweist sich als unheimlich zerstörerisch, mit einem Brüllen, oder dem Schwung mit einem Arm kann schon großer Schaden angerichtet werden. Und sollte jemand wagen die Chakraschicht zu berühren, wird er von ihrer enorman Hitze verletzt werden. Doch dieses Stadium schwächt das Siegel mit dem der Kyuubi in Aiko eingeschlossen ist. Zudem schadet es ihrem Körper und verringert ihre Lebensspanne.




      6 & 7-schwänzige Form - Beherrscht Aiko NICHT
        Die sechsschwänzige, ist eine Erweiterung zur vierschwänzigen Form. Aiko wird zuerst in einer undurchdringbaren Kugel aus rotem und schwarzem Chakra eingeschlossen, die sich dann mit einer Explosion auflöst. Anschließend bildet sich ein Fuchsskelett rund um Aikos Körper. Sie scheint nun noch mächtiger zu sein, und kann weiterhin mächtige Chakrastöße und Kugeln abfeuern, die ganze Areale vernichten können.




      8-schwänzige Form - Beherrscht Aiko NICHT
        In Aikos Inneren beginnt sich das Siegel auf ihrem Bauch zu drehen, scheint dann zu verschwinden und lässt nur ein Loch im Bauch zurück aus dem das Mädchen blutet. Muskeln formen sich um das Skelett aus der 7-schwänzigen Form, und Aiko ist nun keineswegs mehr als Mensch zu erkennen. Stattdessen sieht sie eher aus wie der Kyuubi, nur Haut und Fell fehlen noch. Auch die Größé des Fuchses ist mit diesem Stadium erreicht.




      9-schwänzige Form - Beherrscht Aiko NICHT
        Aiko mutiert vollständig zu dem Neunschwänzigen Kyuubi. Die Zerstörungskraft ist gewaltig, sowie auch seine Größe. Dennoch schadet dem Mädchen dieser Zustand stark. Sollte sie die Verwandlung überleben, werden trotzdem schwere Schäden davongetragen werden. Zudem verkürzt die Verwandlung die Lebensspanne Aikos um 5 Jahre.



    Quelle: leafninja.com
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